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Analyse der Ausbausituation der Windenergie an Land - Fruehjahr 2016

Quelle: FA Wind (2015): Analyse der Ausbausituation der Windenergie an Land Januar bis März 2016, Berlin; Stand: Juni 2016

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0,0 3,0 0,0 29,4 27,9 9,9 3,1 14,9 50,8 55,2 79,8 73,2 93,8 142,8 145,7 146,2 (28 WEA) errichtet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres gingen 226 Windturbinen mit 608,9 MW Leistung ans Netz und damit 44 Prozent weniger Erzeugungskapazität als im ersten Quartal 2016. Auf Ebene der Bundesländer fällt auf, dass in den ersten drei Monaten in Baden-Württemberg, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt deutlich mehr Windenergieleistung installiert wurde (vgl. Abbildung 1). Demgegenüber war die zugebaute Leistung in Brandenburg im ersten Quartal 2016 rückläufig. Der Rückgang begründet sich dort mit einem Einmaleffekt, als im Frühjahr 2015 ein großer Windpark mit 20 Anlagen (66 MW) den Betrieb aufnahm. In den restlichen Bundesländern verlief der Zubau des bisherigen Jahres auf ähnlichem Niveau wie im Vergleichszeitraum 2015. Inbetriebnahme Windenergieleistung (onshore) 1. Quartal 2016 / 2015 [Angaben in MW] Q1/2016 Q1/2015 BW BY BE BB HB HH HE MV NI NW RP SL SN ST SH TH Abbildung 1: Im 1. Quartal in Betrieb gegangene Windenergieleistung in den Bundesländern; Daten: BNetzA, Auswertung und Grafik: FA Wind 3.1.1 Durchschnittliche Realisierungsdauer Anhand der registrierten Daten der Genehmigung und Inbetriebnahme lässt sich der Zeitraum zwischen dem Datum der Genehmigung der Windenergieanlage bis zu deren Inbetriebnahme, hier als Realisierungsdauer definiert, ermitteln. Von 357 Windenergieanlagen, die zwischen Januar und April 2016 in Betrieb gingen, liegen für 323 Anlagen neben dem Inbetriebnahme- auch das Genehmigungsdatum vor, woraus sich die durchschnittliche Realisierungsdauer dieser Anlagen und deren Häufigkeitsverteilung ermitteln lassen. 6 Die mittlere Realisierungsdauer der betrachteten Windenergieanlagen lag bei 11 Monaten. Innerhalb dieser Zeitspanne gingen 57 Prozent der Neuanlagen in Betrieb. Innerhalb eines Jahres wurden 65 Prozent der Anlagen in Betrieb gesetzt. Den Umsetzungszeitraum von 24 Monaten, der in den Eckpunkten 7 zur EEG-Novelle 2016 vorgesehen ist, ohne dass Pönalen fällig werden, hielten 99 Prozent der Windprojekte ein. Die Minimaldauer lag bei einem Monat, die maximale Realisierungsdauer erstreckte 6 Für die Ermittlung der Realisierungsdauer wurden auch bislang registrierten Neuanlagen einbezogen, die im Monat April in Betrieb gingen. 7 Demnach wird 24 Monaten nach Zuschlagserteilung sukzessiv eine Pönale fällig, wenn bis dahin das förderfähige Projekt nicht umgesetzt wurde. Sollte die Anlage 30 Monate nach Zuschlagserteilung nicht in Betrieb sein, verfällt die Förderberechtigung. Die Frist kann einmalig verlängert werden, wenn das Projekt beklagt wird; vgl. BMWi, fortgeschriebenes Eckpunktepapier zur EEG- Novelle 2016 (Stand: 15.02.2016), S. 6. http://www.erneuerbare-energien.de/EE/Navigation/DE/Recht-Politik/EEG-Ausschreibungen/Eckpunkte/eckpunkte.html;jsessionid=A348295F01530C48CE18549FAFE4C11F Seite 5 von 10 www.fachagentur-windenergie.de

Anzahl Windenergieanlagen sich über 29 Monate. Die Standardabweichung beträgt fünf Monate. Die Häufigkeitsverteilung über den Realisierungszeitraum zeigt Abbildung 2. Realisierungsdauer Windenergieanlagen an Land 1. Quartal 2016 [in Monaten] Abbildung 2: 49 154 86 21 3 0 bis 6 7-12 13-18 19-24 25-30 mehr als 30 Häufigkeitsverteilung des Realisierungszeitraums neuer Windenergieanlagen; Daten: BNetzA; Auswertung und Grafik: FA Wind Die ermittelten typischen Realisierungszeiträume bestätigen die Erkenntnisse früherer Auswertungen 8 , wonach die durchschnittliche Umsetzungsdauer ab Genehmigungserteilung bei rund 11 Monaten liegt. Dabei wurde stets über die Hälfte der genehmigten Projekte innerhalb dieses Zeitraums in Betrieb gesetzt. Auch dass die Vorhaben nach Genehmigungserteilung nahezu ausnahmslos innerhalb von 30 Monaten realisiert wurden, haben die früheren Untersuchungen gezeigt. Von daher erscheint die in den Eckpunkten festgelegte maximale Umsetzungsfrist von 30 Monaten ab dem Zeitpunkt der Förderzusage angemessen. 3.1.2 Meldeverhalten Betreiber sind verpflichtet Erneuerbare-Energien-Anlagen innerhalb von drei Wochen nach deren Inbetriebnahme an das Anlagenregister zu melden (§ 3 Abs. 2 AnlRegV). Wird die Meldefrist nicht eingehalten, entfällt der Förderanspruch bis zur bestätigten Registrierung der Anlage durch die BNetzA. Demgegenüber werden verspätet gemeldete Genehmigungen oder Anlagenstilllegungen nicht sanktioniert. Im Meldezeitraum 1. August 2014 bis 30. April 2016 sind 2.702 Windenergieanlagen 9 an Land mit einer Gesamtleistung von 7,3 GW registriert, die zwischen August 2014 und März 2016 in Betrieb genommen wurden. Innerhalb der gesetzlich vorgesehen Frist von drei Wochen wurden 2.416 Neuanlagen registriert, was einer Quote von knapp 90 Prozent entspricht. 8 Vgl. FA Wind (2016): Ausbau der Windenergie an Land im Jahr 2015; http://www.fachagentur-windenergie.de/fileadmin/files/Veroeffentlichungen/FA_Wind_Zubauanalyse_WindanLand_Gesamtjahr2015.pdf 9 Anlagen ab einer spezifischen elektrischen Leistung von 800 kW. Seite 6 von 10 www.fachagentur-windenergie.de

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