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Barometer Digitalisierung der Energiewende

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Die Energiewirtschaft

Die Energiewirtschaft strebt die Frequenznutzungsrechte im Bereich 450 MHz an Auf der Grundlage des letztjährigen Barometerberichts werden in diesem Kapitel erneut die Schlüsselfaktoren „Technologieangebot“, „Verfügbarkeit von Geräten“ sowie „Verfügbarkeit und Eignung der Telekommunikation“ im Detail dargestellt und bewertet (Kapitel 4.1). Der Fokus liegt in diesem Berichtsjahr auf der angestrebten Nutzung der 450-MHz-Frequenz für die Digitalisierung der Energiewende. Dazu findet unter anderem ein Rückblick auf die Empfehlungen des letztjährigen Digitalisierungsbarometers sowie des Gutachtens zum Topthema 3 statt. Darüber hinaus werden die Positionen der unterschiedlichen Akteure der Branche gewürdigt (Kapitel 4.2). Den Abschluss dieses Abschnitts bildet ein Ausblick auf die kommenden Aktivitäten auf der Basis der veröffentlichten Bedarfsermittlung der Bundesnetzagentur (Kapitel 4.3). 4.1 Ein Technologiemix als zwingende Voraussetzung eines flächendeckenden Rollouts Aufbauend auf der allgemeinen, einen Überblick verschaffenden Struktur des vergangenen Digitalisierungsbarometers bezüglich der technologischen Lösungen in den Einsatzbereichen des GDEW sowie der verfügbaren Telekommunikation orientiert sich das Barometer in diesem Berichtsjahr an der Fortschreibung der Schlüsselfaktoren. Technologieangebot Die Gesamtbewertung des Schlüsselfaktors ist im Jahresvergleich um 8 Punkte von 25 auf 33 Punkte angestiegen. Der Detailblick in die Bewertung der zugrunde liegenden Indikatoren verdeutlicht, dass der Anstieg auf Entwicklungen hinsichtlich der Interoperabilität zurückzuführen ist. Dieser Indikator wird in der Barometerbewertung zweigeteilt betrachtet: Zum einen findet eine Bewertung der Ergebnisse der BSI-Marktanalyse statt, zum anderen werden die Ergebnisse des FNN-Teststufenkonzepts analysiert. Die Themen Datenschutz und Datensicherheit spielen nach wie vor eine große Rolle bei der Gewährleistung einer sicheren Kommunikation der Geräte. Im vergangenen Berichtsjahr hat das BSI die technische Richtlinie TR-03109-1 in der Version 1.0.1 veröffentlicht und mit der neu hinzugekommenen Anlage VII um ein Interoperabilitätsmodell und funktionale Geräteprofile erweitert. Die Einführung der Geräteprofile ermöglicht die Entwicklung spezialisierter SMGWs für bestimmte Anwendungszwecke. Die Konzeption einheitlicher Standards und die Integration der Interoperabilität sind ein wichtiger Baustein, der mit der Einführung der technischen Richtlinie TR-03109-1 Version 1.0.1 weiterentwickelt wurde. Die TR-03109-1 wird vom BSI kontinuierlich weiterentwickelt und angepasst, sodass sich die Geräte an die neusten IT-Sicherheits- und Datenschutzkonzepte anpassen können. Im Ergebnis führen die dargestellten Aktivitäten im Rahmen der Sicherung der Interoperabilität durch das BSI zu einer Bewertung mit 30 Punkten und somit einem deutlichen Anstieg, da der Vorjahreswert bei 0 Punkten lag. Die Analyse der Ergebnisse des FNN-Teststufenkonzepts hat gezeigt, dass die letztjährige Bewertung von 38 Punkten in diesem Berichtsjahr anzuheben ist. Im Vergleich zum Vorjahr wurde der „kleine Feldtest“ nun vollständig durchgeführt und ausgewertet. Zusätzlich wurde der „große Feldtests“ weiter gehend konzeptionell vorbereitet, sodass ein unverzögerter Start im Anschluss an die Marktanalyse des BSI realisiert werden kann. In der Betrachtung der drei weiteren Indikatoren „Vielfalt des Technologieangebots“, „Praktikabilität“ sowie „Zukunftstauglichkeit“ wurden im aktuellen Berichtsjahr keine bewertbaren Entwicklungen festgestellt. Bezüglich der Praktikabilität lässt sich nach eingehendem Branchendialog festhalten, dass weiterhin keine praktikable Lösung in Form einer Schnittstelle für den Verbraucher besteht. Barometer Digitalisierung der Energiewende 2019 | 35

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