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BEE__Stellungnahme_zur_Weiterentwicklung_der_Regelenergie

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BEE-Stellungnahme zum Eckpunktepapier „Festlegungsverfahren zur Weiterentwicklung der Ausschreibungsbedingungen und Veröffentlichungspflichten für Sekundärregelung und Minutenreserve“ der Bundesnetzagentur Im aktuellen Schema muss aufgrund der Unberechenbarkeit der EinsMan-Maßnahmen ein hoher Sicherheitsabschlag gewählt werden, welcher wiederum zu einem stark verringerten Angebotsvolumen führt. 3. Der Leitfaden ist als Pilotphase konzipiert in der praktischen Erfahrungen gewonnen werden sollen. Diese sollten nach Möglichkeit in Form von Zwischenberichten und einem Abschlussbericht der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. 4. Zukünftig sollten alle Regelleistungsprodukte berücksichtigt werden. Anmerkungen zu den einzelnen Kapiteln Sekundärregelung (Az. BK6-15-158) 1.1 Ausschreibungszyklus Eine Verkürzung auf kalendertägliche Ausschreibungen wird aus den genannten Gründen begrüßt. Eine dynamische Dimensionierung des ausgeschriebenen Regelleistungsbedarfs wird ebenfalls als sinnvoll erachtet, jedoch muss die Methode zur Mengenbestimmung transparent und nachvollziehbar sein (vgl. Anmerkungen zu 1.8) und eine hinreichend große Bedarfsmenge zum Ergebnis haben. Insbesondere sind regelmäßige Verletzungen des 80-Prozent-Kriteriums (Sonderregelung zur Berechnung des Ausgleichsenergiepreises (reBAP) bei Abruf von mehr als 80 Prozent der Regelleistung) zu vermeiden, welche nicht durch Bilanzkreis-Bewirtschaftungsfehler bedingt sind. 1.2 Ausschreibungsablauf Wir begrüßen, den langen Zeitraum zwischen erster (D-5, 10:00 Uhr) und letzter (D-1, 9:00 Uhr) Möglichkeit zur Angebotsabgabe. Wir schließen uns der Argumentation der BNetzA an, dass dies insbesondere für kleinere Anbieter eine Angebotsabgabe während der Bürozeiten ermöglicht und damit vorteilhaft ist. Des Weiteren ist der Ansatz zu begrüßen, die Zeitpunkte der Angebotsabgabe für Sekundärregelleistung, Minutenreserve und Day-Ahead-Auktion aufeinander abzustimmen. 1.3 Ausschreibungskalender Keine Anmerkungen. 1.4 Produktzeitscheiben Wir begrüßen die von der BNetzA vorgeschlagene Verkürzung der Produktzeitscheiben. Aus Sicht des BEE wäre eine stündliche Produktlänge oder noch besser 15 Minuten Produktzeitscheiben dem jetzigen Vorschlag von sechs Zeitscheiben á vier Stunden vorzuziehen. Kürzere Produktlängen führen zu einer größeren Prognosesicherheit und damit dazu, dass insgesamt mehr Regelleistung aus fluktuierenden Energieträgern angeboten werden kann. Leistung, die 6

BEE-Stellungnahme zum Eckpunktepapier „Festlegungsverfahren zur Weiterentwicklung der Ausschreibungsbedingungen und Veröffentlichungspflichten für Sekundärregelung und Minutenreserve“ der Bundesnetzagentur vorrausichtlich nicht für die vollen vier Stunden zur Vergütung steht, könnte so dennoch in den betreffenden Stunden am Regelleistungsmarkt angeboten werden. Außerdem würde dies eine bessere Abstimmung zwischen der Teilnahme an den Regelenergiemärkten und der Vermarktung am Day-Ahead-Markt ermöglichen. Bei einer derartigen Verkürzung der Produktzeitscheiben ist jedoch generell darauf zu achten, dass hinreichend große Blockangebote von mindestens vier Stunden ermöglicht werden, um Technologien mit An- und Abfahrkosten nicht zu diskriminieren. 1.5 Mindestangebotsgröße Für kleine Anbieter, deren Pools sich noch im Aufbau befinden, ist die Mindestangebotsgröße von 5 Megawatt (MW) oft zu hoch, um bereits Angebote auf dem Sekundärregelleistungsmarkt abzugeben. Bis ein Pool eine hinreichende Größe erreicht hat, entgehen den bereits gepoolten Anlagen Vermarktungserlöse. So besteht für Anlagen ein Anreiz, von Vorneherein zu einem bereits existierenden, größeren Pool bzw. zu einem größeren Anbieter zu wechseln. Nach Ansicht des BEE stellt die von der BNetzA vorgeschlagene Ausnahmeregel eine akzeptable Alternativ zu einer Absenkung der Angebotshöchstgrenze dar. Sie stellt einen guten Kompromiss dar zwischen dem Interesse neuer Anbieter, einen Pool, der sich im Aufbau befindet, schrittweise an den Regelleistungsmarkt heranführen zu können, und dem Interesse der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB), die Zahl der Produkte eher klein zu halten. Allerdings sind die unten unter 1.6. genannten Probleme zu beachten. Ebenfalls befürworten wir im Grundsatz, dass die im letzten Satz genannte Regelung, dass bei Anwendung der Ausnahmeregel mehrere Pools eines Anbieters als getrennte Anbieter behandelt werden sollen. Für eine abschließende Beurteilung dieser Regelung ist jedoch zwingend eine eindeutige Definition eines „Pools“ erforderlich – diese existiert heute nicht. Die Ausnahmen von der Mindestangebotsgröße müssen in den Präqualifikationsbedingungen der Netzbetreiber ebenfalls umgesetzt werden. 1.6 Möglichkeit der Poolung von Anlagen Die BNetzA schlägt in Ihrem Eckpunktepapier die Abschaffung des regelzonenübergreifenden Poolens von Anlagen zur Erbringung von Sekundärregelleistung vor und argumentiert, dass dies mit der oben genannten Ausnahmeregelung von der Mindestangebotsgröße „überflüssig“ sei. Nach Ansicht des BEE kann die oben genannte Ausnahmeregelung von der Mindestangebotsgröße einen Beitrag leisten, um kleineren Anbietern den Markteintritt zu erleichtern. Sie ist der heutigen, formal bestehenden Ausnahmeregelung, die regelzonenübergreifendes Poolen zur Erreichung der Mindestangebotesgröße erlaubt, dahingehend vorzuziehen, dass die heutige Regelung de facto nicht genutzt werden konnte, weil die ÜNB die technische Möglichkeit zur regelzonenübergreifenden Poolung niemals geschaffen haben. Insofern stellt die „Abschaffung des regelzonenüberreifenden Poolens“ de facto keine Änderung gegenüber dem Status Quo dar. Nichtsdestotrotz ist die formale Möglichkeit zum regelzonenübergreifenden Pooling unbedingt beizubehalten und die technische Möglichkeit zu schaffen, diese Ausnahmeregel tatsächlich in 7

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