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BEE__Stellungnahme_zur_Weiterentwicklung_der_Regelenergie

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BEE-Stellungnahme zum Eckpunktepapier „Festlegungsverfahren zur Weiterentwicklung der Ausschreibungsbedingungen und Veröffentlichungspflichten für Sekundärregelung und Minutenreserve“ der Bundesnetzagentur Anspruch nehmen zu können. Den ÜBN sollte die Aufgabe übertragen werden, eine technisch effiziente Lösung für entsprechende Regelleistungsprodukte zu entwickeln. Durch eine zonenübergreifende Poolung können regional unterschiedliche Wetterbedingungen genutzt werden, um bei der Vermarktung eines Windenergie-Pools die Prognosesicherheit zu erhöhen und so Besicherungskosten zu verringern. Dies erleichtert zudem kleineren Anbietern den Markteintritt. Zu diesem Zweck ist perspektivisch auch eine Harmonisierung der Regelzonen anzustreben. In der Praxis sind in jeder einzelnen Anschluss-Regelzone hohe Systemanforderungen zu erfüllen, zum Beispiel für die kommunikationstechnische Anbindung an zwei ÜNB-Standorte. Hierdurch fallen je Regelzone fixe Systemkosten für die Teilnahme am Sekundärregelleistungsmarkt an, welche eine mindestens ebenso hohe Eintrittsbarriere darstellen, wie die Mindestangebotsgröße von 5 MW. 1.7 Einbindung in die Leistungs-Frequenz-Regelung Der BEE unterstützt die Überlegungen der BNetzA. Die „informationstechnische Verbindung zur Einbindung des Anbieters in die Leistungs-Frequenz-Regelung in Gestalt einer Punkt-zu- Punkt-Festnetzverbindung“ ist in der Tat nicht mehr zeitgemäß. Wir brauchen die Möglichkeit aktuelle IT Systeme zu nutzen. Daher unterstützen wir die „Streichung der Vorgabe einer Punktzu-Punkt-Festnetzverbindung oder einer übertragungsnetzbetreibereigenen Fernwirkverbindung zur Einbindung in die Leistungs-Frequenz-Regelung“. 1.8 Transparenz- und Veröffentlichungspflichten Die im Eckpunktepapier unter 1.8 a), b) und c) genannten Anpassungen der Transparenz- und Veröffentlichungspflichten werden als sinnvoll erachtet und somit begrüßt. In jedem Fall sollten auch zukünftig zumindest vor dem Ende der Ausschreibungen die jeweils final ausgeschriebenen Bedarfswerte bekannt sein. Darüber hinaus sollte die Methode zur Ermittlung der ggf. dynamisch anzupassenden Bedarfswerte transparent und nachvollziehbar sein. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der Sonderregelung zur Berechnung des reBAP bei Aktivierung von mehr als 80 Prozent der ausgeschriebenen Regelleistungsmenge ein begründetes Bedürfnis aller Bilanzkreisverantwortlichen. Die unter 1.8 d) genannte Anpassung erachten wir vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Ausgleichsenergiepreisregime als nicht ausreichend. Zur besseren Nachvollziehbarkeit der Berechnung der viertelstündlichen reBAP schlagen wir zumindest eine Veröffentlichung der aktivierten und tatsächlich erbrachten Sekundärregelleistung (inklusive separat ausgewiesener aus dem Ausland bezogener Regelleistung) in sekündlicher Auflösung vor. Die Veröffentlichung dieser Information sollte idealerweise in Echtzeit erfolgen, spätestens jedoch nach Ablauf jeder Viertelstunde. 1.9 Sekundärhandel Der BEE teilt die Auffassung der BNetzA. Ein Sekundärhandel ist nur bei vergleichsweise langen Ausschreibungszeiträumen auf dem Primärmarkt sinnvoll. Wird mit dieser Begründung die 8

BEE-Stellungnahme zum Eckpunktepapier „Festlegungsverfahren zur Weiterentwicklung der Ausschreibungsbedingungen und Veröffentlichungspflichten für Sekundärregelung und Minutenreserve“ der Bundesnetzagentur Verkürzung der Ausschreibungszeiträume auf dem Primärmarkt unterlassen, blieben neue Anbieter – wie bisher – von diesem Markt weitgehend ausgeschlossen. Der Primärmarkt bliebe weiterhin dominiert von wenigen, großen Anbietern, die – wenn überhaupt – die Regelleistungsprodukte erst im Nachgang, in einem voraussichtlich sehr intransparenten Prozess an die neuen Anbieter weitergeben würden. Das Ziel, eines umfassenden und fairen Wettbewerbs zwischen neuen und bisherigen Anbietern auf dem Regelenergiemarkt, würde damit konterkariert. Kürzere Produktzeitscheiben und Ausschreibungsfristen auf dem bisherigen Regelleistungsmarkt würden das anvisierte Ziel ohne die genannten Probleme zu erreichen. 1.10 Einheitspreisverfahren für Sekundärregelarbeit Der BEE teilt die Bedenken der BNetzA. Unsere kritische Haltung gegenüber einem Einheitspreisverfahren, bei dem der Arbeitspreis des letzten noch aktivierten Gebots den Arbeitspreis für alle aktivierten Gebote bestimmt, begründet sich nicht nur im beschriebenen erhöhten Risiko aus Ausgleichsenergiepreisen für Bilanzkreisverantwortliche. Als weiteren problematischen Aspekt sehen wir die Intransparenz hinsichtlich der Bestimmung des „letzten“ aktivierten Gebotes, welches dann als preissetzend gelten würde. Dies zeigt sich beispielsweise in der seltenen, aber relevanten Situation, in der die verschiedenen ÜNB gleichzeitig in entgegengesetzte Richtungen regeln. In dieser Situation ist unklar, ob der Arbeitspreis des letzten noch aktivierten Gebots der positiven Regelrichtung preissetzend sein sollte oder der Arbeitspreis des letzten noch aktivierten Gebots der negativen Regelleistung. Im Übrigen möchten wir darauf hinweisen, dass das im Eckpunktepapier beschriebene Verfahren, bei dem Sekundärregelarbeit mit dem gebotenen Arbeitspreis vergütet wird, nicht dem heute praktizierten Verfahren entspricht. Wenn ein Anbieter für mehrere Gebote (mit jeweils mindestens 5 MW Leistung) mit verschiedenen Arbeitspreisen einen Zuschlag erhält, so werden diese zwar grundsätzlich gemäß der gebildeten Merit Order aktiviert, die sich aus der Höhe des gebotenen Arbeitspreises ergibt. Die Vergütung der aktivierten Regelarbeit erfolgt jedoch je Viertelstunde nach einem „Wasserfallprinzip“: für jede Viertelstunde wird die insgesamt durch den Anbieter in eine Regelrichtung erbrachte Regelarbeit ermittelt, unabhängig davon, wie viele Gebote mit welchem Arbeitspreis beteiligt waren. Die insgesamt erbrachte Regelarbeit wird dann bis zu dem theoretisch innerhalb einer Viertelstunde möglichen Arbeitswert mit dem günstigsten Arbeitspreis vergütet. Der Restwert wird dann mit dem zweitgünstigsten Arbeitspreis vergütet bis auch hier die theoretisch innerhalb einer Viertelstunde mögliche Regelarbeit erreicht ist und so weiter. Durch dieses Verfahren wird die Verursachungsgerechtigkeit verletzt und die erbrachte Regelarbeit systematisch zu gering vergütet. Die deshalb systematisch zu geringen Abrufkosten resultieren aufgrund der reBAP-Berechnungsmethode in einem systematisch zu geringen Ausgleichsenergiepreis. Durch eine Umstellung auf verursachungsgerechte Vergütung erbrachter Regelarbeit würde auch eine Erhöhung des Anreizes zur Bilanzkreistreue gegenüber dem heutigen Verfahren erzielt werden, ohne dass eine Umstellung auf ein Einheitspreisverfahren erforderlich wäre. Allerdings hat auch das aktuelle Gebotspreisverfahren deutliche Schwächen. Überzogenes strategisches Bieten (niedriger Leistungspreis, sehr hoher Arbeitspreis) führt zu Ineffizienzen. Daher schlagen wir vor zu prüfen, ob es volkswirtschaftlich vorteilhaft wäre, sowohl Arbeitspreis 9

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