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Black Swans (Risiken) in der Energiewende

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Die Energiewende hat eine hohe Bedeutung für eine verlässliche Energieversorgung und eine stabile gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Vor diesem Hintergrund war es das Ziel des Vorhabens, in einer Risikoanalyse Ereignisse zu identifizieren, deren Eintritt zwar unwahrscheinlich ist, die aber im Eintrittsfall die weitere Entwicklung der Energiewende negativ beeinflussen könnten. Ergänzend sollten geeignete politische Reaktions- und Vorsorgemöglichkeiten beschrieben werden. Gutachter waren die Prognos AG, das Energiewirtschaftliche Institut (EWI) und die Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung (GWS). Sie kommen zu dem Ergebnis, dass die Entwicklung der Energiewende gegenüber potenziellen Risiken weitgehend robust ist und unerwartete Störungen in der Regel gut aufgefangen werden könnten. Es wird empfohlen, mögliche Risiken bei der Weiterentwicklung von Strategien und Zielsetzungen mitzudenken. Neue Instrumente zur Risikovorsorge sind nur bedingt notwendig.

Ergänzend zum

Ergänzend zum Verständnis der Schwarzen Schwäne sind zudem sind auch Ereignisse denkbar, deren Eintritt positive Wirkungen auf die Erreichung der Energiewendeziele haben können. Diese Ereignisse werden als „Pinke Schwäne“ bezeichnet. Im Mittelpunkt der Studie stehen jedoch Schwarze Schwäne, also Ereignisse, die die Zielerreichung der Energiewende gefährden könnten. Es ist möglich, dass sich in einem oder mehreren Bereichen die Rahmenbedingungen für die Energiewende künftig weniger gut entwickeln als erwartet und benötigt. Angesichts der Bedeutung der Energiewende für die deutsche Energieversorgung und die wirtschaftliche Entwicklung sind im Sinne eines politischen Risikomanagements diese aus heutiger Sicht als eher unwahrscheinlich einzuschätzenden Gegebenheiten in Betracht zu ziehen. Daher sind zukünftig mögliche Ereignisse zu identifizieren. Wenn diese Ereignisse der Schwarzen Schwan-Definition entsprechen, sind sie in Bezug auf ihre Wir-kungen sowie Reaktions- und Vorsorgemöglichkeiten hin zu unter-suchen. Im Zusammenhang mit der Zielsetzung der Studie lautet daher die zweite Grundannahme 2.2 Methodisches Vorgehen 2.2.1 Überblick Im ersten Schritt werden unterschiedliche Ereignisse identifiziert, die als Schwarze Schwäne die Stabilität der Rahmenbedingungen der Energiewende beeinflussen können. Daran anschließend werden die identifizierten Schwarzen Schwänen zu Risikoclustern zusammengefasst (Clusterung). Damit ist es möglich, die Bewertung und Auswahl von näher zu untersuchenden Schwarzen Schwänen vorzunehmen (Bewertung & Auswahl). Diese Auswahl wird einer vertieften Analyse unterzogen, die neben der Analyse der Wirkungsketten auch wesentliche Auswirkungen zu quantifizieren versucht (Analyse). Nach einer abschließenden Validierung der erarbeiteten Ergebnisse werden Schlussfolgerungen gezogen und Handlungsempfehlungen abgeleitet. Die folgende Abbildung gibt einen schematischen Überblick über das Vorgehen: 11

Informationsverdichtung & Zunahme der Analysetiefe Abbildung 2-3: Überblick über das methodische Vorgehen Identifikation Clusterung Bewertung & Auswahl Analyse Validierung Synopse Literaturrecherche, explorative Interviews, Expertenworkshops inhaltlich-thematische Gruppierung Expertenbewertung Literaturauswertung, Wirkungsketten-Analyse, z.T. modellgestützte Quantifizierung Experteninterviews Ergebniszusammenführung, Schlussfolgerungen & Handlungsempfehlungen 2.2.1 Identifikation potenzieller Schwarzer Schwäne Den Ausgangspunkt der Arbeiten stellt die Recherche und Auswertung von (wissenschaftlicher) Literatur dar, die sich mit Risiken und unerwarteten Ereignissen im Hinblick auf die Energiewende beschäftigt. Auf Wunsch des Auftraggebers wird der Analyse ein Zeitraum für den Wirkungseintritt bis 2050 zugrunde gelegt. Daneben werden explorative Interviews mit Experten aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen und Branchen durchgeführt, um eine „Lock in“-Situation zu vermeiden und den Blick aus dem Energiesystem heraus für überraschende Ereignisse zu öffnen. Zusätzlich werden interne Workshops bei den Auftragnehmern mit dem Ziel durchgeführt, das in anderen Bereichen vorhandene Wissen zu bündeln und daraus neue Problemsichten zu entwickeln und mögliche Schwarze Schwäne zu identifizieren. Das Ergebnis dieser Tätigkeiten stellt die „Urliste“ dar. Diese Urliste umfasst knapp 150 unterschiedliche Ereignisse. Sie haben nach der ersten Einschätzung das Potenzial, einen Schwarzen Schwan für die Energiewende darzustellen. Eine quantitative Aussage über die Eintrittswahrscheinlichkeit oder Einfluss- und Schadensgröße ist damit nicht verbunden. Mit der Aufnahme in die Urliste entspricht das Ereignis allerdings im weiteren Sinn dem Kriterium des unerwarteten und überraschenden Eintritts. Die weiteren Kriterien der Definition von Schwarzen Schwänen werden in den anschließenden Auswahlprozessen einbezogen (siehe Kapitel 2.2.2). Die folgende Abbildung gibt einen grafischen Eindruck der Urliste, eine tabellarische Aufstellung ist im Anhang (Tabelle 5-1, ab Seite 181) zu finden: 12

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