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Blockchain in der Integrierten Energiewende

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Bewertungsergebnisse

Bewertungsergebnisse Grad der Erfüllung technischer Anforderungen 3,3 1 Stern = sehr gering 5 Sterne = sehr hoch Blockchains ermöglichen es technisch, den Aufwand für den kleinteiligen Zukauf von Energiekapazitäten und deren Organisation zu senken. Sie spielen hierbei ihre spezifischen Eigenschaften bezüglich Robustheit, Sicherheit und Transparenz aus. Dabei sind keine spezifischen technischen Voraussetzungen wie beispielsweise eine besonders hohe Transaktions anzahl pro Sekunde für die Umsetzung des Use Cases erkennbar. Die Auswahl an Blockchain-Technologien wird allerdings etwas eingeschränkt durch die Notwendigkeit, Daten mit Personenbezug DSGVO-konform abzuspeichern. Den Nachweis der langfristigen Massentauglichkeit müssen geeignete Blockchains, wie in anderen Anwendungsfällen auch, noch nachweisen. Alleinstellung (A) Erfüllung der Verantwortlichkeitsanforderungen (F)* Technologische Reife (B) Wechselkosten (E) Anzahl geeigneter Lösungen (C) Status der Erprobung (D) A – D, F: 0 = nicht vorhanden, 1 = sehr gering, 2 = gering, 3 = mittel, 4 = groß, 5 = sehr groß E: 0 = sehr hohes Risiko, 1 = hohes Risiko, 2 = erhöhtes Risiko, 3 = mittleres Risiko, 4 = geringes Risiko, 5 = kein Risiko * Anforderungen bzgl. Verantwortlichkeit für Durchführung von Transaktionen & Betrieb der Blockchain 80 – Teil A

Ökonomischer Nutzen 2,4 1 Stern = sehr gering 5 Sterne = sehr hoch Der Anwendungsfall zeigt, wie hohe Anbahnungskosten für die Deckung des Reststrombezugs durch einen Zukauf externer Energiekapazität gesenkt werden können. Mittels der Blockchain- Technologie lassen sich darüber hinaus auch die Abwicklungskosten reduzieren, was vor allem aus dem deutlich verringerten Aufwand zur Bestätigung des Besitzübergangs des aktuellen auf den zukünftigen Anlagenanteilsbesitzer resultiert. Für Anbieter entsprechender Mieterstrommodelle besteht allerdings ein hohes Risiko bezüglich der Realisierung von Mehreinnahmen: Bislang existieren nur sehr wenige dokumentierte Markt erprobungen oder Piloten. Volkswirtschaftlich verspricht die Anwendung hingegen eine erhöhte Markteffizienz. Zudem beschränkt sich die erleichterte Beteiligung an Erneuerbare-Energien-Anlagen nicht auf Mieterstrommodelle. Mikroökonomischer finanzieller Netto-Effekt Mikroökonomischer strategischer Nutzen Wohlfahrtseffekte nicht vorhanden sehr gering gering mittel groß sehr groß Regulatorischer Einfluss 4,0 1 Stern = entscheidend 5 Sterne = nicht signifikant Untersuchungsgegenstand des hier dargestellten Prozesses ist ein über Tokens abgebildetes Eigentumsrecht mehrerer Eigentümer an verteiltem Eigentum an EE-Anlagen. Abhängig von der Rechtsposition, die diese Tokens vermitteln, kann es sich dabei um Wertpapiere (die auch digital existieren können) handeln, weshalb das WpHG einschlägig sein kann. Ausreichend ist nach Ansicht der BAFIN hierfür, dass Transaktionen anhand der Distributed Ledger- oder Blockchain-Technologie so dokumentiert werden können, dass die in den Tokens verkörperten Rechte eindeutig einer Adresse zugeordnet werden können. Die Definition des Wertpapierbegriffs wurde aus der MiFID-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt. Darauf aufbauend müssen u. a. die Kriterien Übertragbarkeit und Handelbarkeit gleichzeitig erfüllt sein. Insgesamt ist die Bewertung des Use Cases sehr komplex und muss im Einzelfall konkret erfolgen, allerdings ist eine Umsetzung unter Beachtung der Vorschriften denkbar. MiFID WpHG kein signifikanter Einfluss auf den Use Case geringer Einfluss mittlerer Einfluss starker Einfluss für den Use Case entscheidender Einfluss Teil A – 81

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