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Branchenstudie Windenergie

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Windstudie der HSH Nordbank beleuchtet Wachstumschancen und legt dar, dass der Offshore-Strom so kostengünstig wie nie zuvor ist. Auch das Ausschreibungsverfahren wird in der Studie analysiert sowie die Veränderungen in der Akteursvielfalt. Studie/ September 2016

Vergütung gem. EEG 2014

Vergütung gem. EEG 2014 Onshore Offshore Basisvergütung (ct je KWh) 4,77 1) 3,9 Dauer des Vergütungsanspruches 20 Jahre plus Installationsjahr Erhöhte Anfangsvergütung (ct je KWh) 8,58 1) 15,4 Dauer des erhöhten Vergütungsanspruches mind. 5 Jahre 2) 12 Jahre 3) Quelle: EEG 2014 und BWE; 1) Stand per 1.7.2016, quartalsweise Degression in Abhängigkeit vom Zubauvolumen, von März bis August 2017 mtl. Sonderdegression um 1,05%; 2) Verlängerung der erhöhten Anfangsvergütung in Abhängigkeit von der Standordortgüte vs. 130%-Referezstandort, z.B. 12 Jahre bei 100%-Standortqualität; 3) Basismodell, Verlängerung der erhöhten Anfangsvergütung in Abhängigkeit von Küstenentfernung und Wassertiefe Marktausblick Die über das EEG 2017 implementierte Förderung des Windenergieanlagenzubaus in Deutschland ist langfristig angelegt und soll einen nachhaltig verlässlichen Gesetzesrahmen bieten. Gerade auch im Vergleich zu manchen anderen EU-Ländern konnten sich die Projektierer und Investoren bisher in Deutschland auf ein verlässliches Fördersystem, ein stabiles Regulierungsumfeld und ein Höchstmaß an Rechtssicherheit verlassen. Mit dem Übergang zur ausschreibungsbasierten Vergabe des Förderanspruchs hält künftig zwar ein bedeutender Unsicherheitsfaktor Einzug in die Projektplanungen der Investoren, dieser dürfte aber vorwiegend schwächere (d.h. weniger effiziente) Projekte aus dem Markt drängen. Dank des gewählten Ausschreibungsdesigns als sogenannte „späte Ausschreibung“ in Kombination mit Sicherheitsleistungen und Pönalen bei Nichterfüllung erwarten wir bei der künftigen Zubauentwicklung eine hohe Realisierungsrate der erteilten Zuschläge. In der mit zwei Jahren ausreichend lang bemessenen Übergangsfrist von der bisherigen Förderung gemäß EEG2014 dürften sich gewisse Vorzieheffekte nicht ganz vermeiden lassen. So gehen wir davon aus, dass viele Investoren ihre bereits genehmigten Projekte schnellstmöglich noch unter altem Förderrecht realisieren werden, anstatt sich später freiwillig an den Auktionen zu beteiligen und ihre Projekte dadurch einem Zuschlagsrisiko auszusetzen. Mit der verfügten Sonderdegression für die Förderung gemäß EEG 2014 von März bis August 2017 wird der Vergütungsanspruch nach EEG 2014 für eine 100% Referenzstandortqualität allerdings zügig auf unter 7 ct/kWh abgesenkt, so dass für bereits jetzt realisierungsreife Anlagen per Mitte 2017 keine sicheren vergütungsseitigen Anreize mehr bestehen, noch nach den Regeln des EEG 2014 zu bauen. Im Gegenzug sehen wir die Möglichkeit, dass es bei der ersten Onshore-Auktion zu einem relativ geringen Gebotsinteresse und zu nahe dem Höchstpreis liegenden Zuschlägen kommt. Wie erwarten jedoch, dass sich das Auktionsverfahren recht schnell und geräuschlos als neue ... Normalität etabliert. Hinsichtlich der längerfristigen Zubauperspektiven für Windparks an Land machen sich im recht dicht besiedelten Deutschland einerseits Ende der Leseprobe zunehmende Restriktionen bei der Nutzbarmachung immer neuer Flächen für die Windenergie bemerkbar. So zeigen die in Bayern verfügte 10H-Regel und der Bürgerbeteiligungszwang in Mecklenburg-Vorpommern, dass die Widerstände gegen einen ungehinderten Ausbau auf regionaler Ebene zunehmen. Andererseits ergeben sich mit der Alterung des Anlagenbestandes jedoch zusehends Potenziale für ein verstärktes Repowering. Gerade in den windstarken Küstengebieten dürften perspektivisch sehr gute Windstandorte zur Bebauung mit erheblich leistungsstärkeren und effizienteren neuen Anlagen verfügbar werden. Bei Unterstellung einer 20-jährigen Anlagennutzungsdauer fallen schon in 2020 Anlagen mit etwa 1,5 GW aus der Förderung und stehen perspektivisch zum Rückbau an. Mit einer Größenordnung von 3 GW erreicht das jährliche Repowering-Potenzial im Jahr 2023 dann zunächst ein Maximum. Vor diesem Hintergrund wird die von der Bundesregierung eingeführte Deckelung des Bruttozubaus auf knapp unter 3 GW dazu führen, dass der Windenergiezubau an Land in Deutschland in den kommenden Jahren auf Nettobasis deutlich zurückgehen wird. Netto wird das Kapazitätswachstum in Deutschland daher in steigendem Maße von der Offshore-Windenergie kommen. Dank der erheblich höheren Effizienz von neuen Anlagen im Vergleich zu der von Altanlagen wird der durchschnittliche Kapazitätsfaktor des installierten Anlagenbestandes an Land jedoch selbst bei einem stark rückläufigen Nettozubau weiter steigen. Zusammen mit dem Zubau neuer Offshore-Windparks erwarten wir damit in den nächsten Jahren ein deutlich überproportional zur installierten Kapazität ansteigendes Stromerzeugungspotenzial. Damit wird die Windenergie binnen zehn Jahren zusätzlich jährlich etwa 70 TWh zur Bruttostromerzeugung beisteuern können. HSH NORDBANK.DE BRANCHENSTUDIE WINDENERGIE September 2016 SEITE 23

IMPRESSUM HERAUSGEBER / Redaktion und Ansprechpartner HSH NORDBANK AG HAMBURG: Gerhart-Hauptmann-Platz 50, 20095 Hamburg, Telefon 040 3333-0, Fax 040 3333-34001 KIEL: Martensdamm 6, 24103 Kiel, Telefon 0431 900-01, Fax 0431 900-34002 www.hsh-nordbank.de Unternehmenskunden Lars Quandel Leiter Energie & Versorger lars.quandel@hsh-nordbank.com Tel.: 040 3333-14035 Inka Klinger Teamleiterin Vertrieb Deutschland inka.klinger@hsh-nordbank.com Tel.: 040 3333-11343 Nils Driemeyer Teamleiter Vertrieb Europa nils.driemeyer@hsh-nordbank.com Tel.: 040 3333-11182 Autor Volker Brokelmann, CFA, CEFA volker.brokelmann@hsh-nordbank.com Tel.: 040 3333-12249 Disclaimer Die in dieser Studie enthaltenen Marktinformationen sind von der HSH Nordbank AG zu allgemeinen Informationszwecken erstellt worden und ausschließlich zur Information bestimmt. Sie ersetzen weder eigene Marktrecherchen noch sonstige rechtliche, steuerliche oder finanzielle Information oder Beratung. Es handelt sich hierbei nicht um eine Kauf- oder Verkaufsaufforderung. Die HSH Nordbank AG weist darauf hin, dass die dargestellten Marktinformationen nur für Personen mit eigener wirtschaftlicher Erfahrung, die die Risiken und Chancen des/der hier dargestellten Marktes/Märkte abschätzen können und sich umfassend aus verschiedenen Quellen informieren, bestimmt sind. Jeder Nutzer dieser Studie muss sich sein eigenes Urteil darüber bilden, ob die hier präsentierten Daten und Ergebnisse für die von ihm gewählte Verwendung geeignet sind und seinen Ansprüchen genügen. Die in dieser Studie enthaltenen Aussagen und Angaben basieren auf Informationen, die die HSH Nordbank AG gründlich recherchiert, sorgfältig und gewissenhaft ausgewählt hat bzw. aus allgemein zugänglichen, von der HSH Nordbank AG nicht überprüfbaren Quellen, die sie für verlässlich erachten, bezogen hat. Die HSH Nordbank AG hält die verwendeten Quellen zwar für verlässlich, konnte deren Zuverlässigkeit jedoch nicht mit letzter Gewissheit überprüfen. Die einzelnen Informationen aus diesen Quellen konnten nur auf Plausibilität überprüft werden, eine Kontrolle der sachlichen Richtigkeit fand nicht statt. Zudem enthält diese Studie Schätzungen und Prognosen, die auf zahlreichen Annahmen und subjektiven Bewertungen der HSH Nordbank AG als auch anderer Quellen beruhen und lediglich unverbindliche Auffassungen über Märkte und Produkte zum Zeitpunkt der Herausgabe darstellen. Trotz sorgfältiger Bearbeitung übernehmen die HSH Nordbank AG und ihre Mitarbeiter und Organe keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der bereitgestellten Informationen und Prognosen. Dieses Dokument darf nur gemäß den gesetzlichen Bestimmungen in den jeweiligen Ländern verteilt werden, und Personen, die im Besitz dieses Dokuments sind, sollten sich über die anwendbaren lokalen Bestimmungen informieren. Urheberrecht Die Studie einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Die Verbreitung, Vervielfältigung, Übersetzung der Studie oder eine Verwendung von Textteilen und/oder Grafiken in anderen Medien ist nur unter Nennung der HSH Nordbank AG als Urheber dieser Studie gestattet. SEITE 78

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