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BWE Serviceumfrage 2015

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Jährliche Umfrage des Bundesverbandes WindEnergie zur Servicezufriedenheit der Betreiber mit den Service Unternehmen und Herstellern.

Konfidenzintervall Die

Konfidenzintervall Die oben beschriebene Ungenauigkeit der Ergebnisse ist ebenfalls in einigen Grafiken visualisiert. Meist ist die Gesamtnote in der Abbildung mit einem Punkt gekennzeichnet. Die den Punkt umgebenden Balken stellen das sogenannte Konfidenzintervall dar. Je breiter ein Intervall ist, desto mehr Unsicherheit besteht. Schmale Intervalle deuten dagegen auf eine hohe Genauigkeit hin. Die Genauigkeit ist dann hoch, wenn bspw. viele Bewertungen zu einem Anbieter vorliegen und die abgegebenen Bewertungen vergleichsweise homogen sind. Für Anbieter mit einer geringen Zahl an Rückläufen und/oder stark schwankenden Bewertungen werden die Konfidenzintervalle breiter. Je größer die Überschneidung zwischen zwei Intervallen (zwischen zwei Anbietern oder für einen Anbieter zwischen den Ergebnissen aus dem aktuellen und dem Vorjahr) ausfällt, desto eher ist lediglich von stichprobenbedingten Unterschieden auszugehen. Sind zwei Intervalle dagegen überschneidungsfrei deutet das auf einen systematischen Unterschied (Verbesserung/ Verschlechterung) hin. Um weitestgehende Vergleichbarkeit zum Signifikanztest (s. vorheriger Absatz) zu gewährleisten, sind die 90%-Konfidenzintervalle angegeben, da i.d.R. gezielt nach einer Verbesserung/Verschlechterung geschaut wird und nicht nach einer (ungerichteten) Veränderung. Die saubere Definition einer Untersuchungseinheit, die Abgrenzung der Grundgesamtheit sowie das Stichprobendesign stellen das methodische Fundament jeder Befragung dar. Damit zusammen hängt die Interpretation der Ergebnisse sowie die Frage der Repräsentativität und somit letztendlich die Aussagekraft der Befragung. Die Begriffe werden zunächst gegeneinander abgegrenzt: Untersuchungseinheit Die „Untersuchungseinheit“ ist Element der Grundgesamtheit und Träger von (interessierenden) Merkmalen. In Bezug auf die Serviceumfrage sind die Untersuchungseinheiten die Betreiber, die den Service für die Windanlagen an einem Standort bewerten. Grundgesamtheit und Stichprobendesign Die Grundgesamtheit definiert die Menge der interessierenden Untersuchungseinheiten. Im Kontext der BWE-Umfrage „Servicezufriedenheit“ wird die Grundgesamtheit durch alle Anlagenstandorte (in der Bundesrepublik Deutschland) der Betreiber gebildet, die Mitglied im BWE sind. Methodisch wird zwischen Vollerhebungen (es werden alle Elemente der Grundgesamtheit untersucht) und Teilerhebungen (es wird eine Stichprobe gezogen und nur diese untersucht) unterschieden. Die Umfrage zur Servicezufriedenheit ist vom Ansatz als Vollerhebung konzipiert, wobei die Responsequote nicht genau angegeben werden kann, da dem BWE keine (vollständigen) Daten über die Anlagenstandorte seiner Mitglieder vorliegen. Die Möglichkeit verschiedene Standorte getrennt zu bewerten, wurde auf expliziten Wunsch einiger Betreiber geschaffen, die unterschiedliche Servicequalität an einigen Standorten beklagten. Viele Betreiber, die über Anlagenparks an unterschiedlichen Standorten verfügen, neigen allerdings dazu, stellvertretend nur einen Standort zu bewerten, sofern sie sich nicht mit einem solchen Problem konfrontiert sehen. 24 Report zur BWE-Umfrage „Servicezufriedenheit“

In Zusammenhang mit der Aussagekraft der Ergebnisse ist der Begriff der „Repräsentativität“ von zentraler Bedeutung. Repräsentativität spielt immer dann eine Rolle, wenn nicht alle Einheiten der Grundgesamtheit untersucht werden können, aber dennoch eine generalisierte Aussage über die Grundgesamtheit angestrebt wird. Dazu ist eine Verallgemeinerung von der Stichprobe auf die Grundgesamtheit erforderlich. Diese ist mit üblichen inferenzstatistischen Methoden nur möglich, wenn die Stichprobe als repräsentativ gelten kann. Im vorliegenden Fall dürfen dazu die Bewertungen der Servicequalität, die für die Teilmenge der bewerteten Anlagenstandorte abgegeben wurden, nicht systematisch von den nicht bewerteten Standorten abweichen. In Teilen der amtlichen Statistik gibt es hauptsächlich für Befragungen, an denen die Teilnahme von Haushalten gesetzlich verpflichtend ist, die aufwendige Möglichkeit der Nachbefragung von Haushalten, die zunächst nicht geantwortet haben. So lässt sich beurteilen, ob Haushalte die nicht teilgenommen haben, systematisch abweichende Einschätzungen zu einzelnen Fragen gegeben hätten und die Ergebnisse der Befragung lassen sich ggf. um eine dadurch verursachte Verzerrung korrigieren. Im Kontext einer Befragung mit nicht verpflichtender Teilnahme ist ein solches Vorgehen regelmäßig nicht praktikabel. Auch wenn die Responsequote in der BWE-Befragung (aufgrund des fehlenden Verzeichnisses aller Anlagenstandorte) nicht exakt angegeben werden kann, liegt die Responsequote in der Größenordnung deutlich über dem, was in anderen Umfragen erreicht wird (in der Markt- und Meinungsforschung sind Responsequoten von deutlich unter 10% keine Seltenheit). Dieser Umstand und auch das Feedback aus persönlichen Gesprächen mit den Betreibern, liefern keine Anhaltspunkte für systematisch bedingte Verzerrungen bei der BWE-Umfrage zur Service zufriedenheit. Bei der Befragung von Unternehmen stellt sich – anders als bei der Befragung von Einzelpersonen – zusätzlich die Frage der Vergleichbarkeit. Aufgrund der Heterogenität der Unternehmen (in diesem Fall der Betreiber) wird oft eine Gewichtung nach der – wie auch immer definierten – Größe oder Wirtschaftsleistung der Unternehmen diskutiert. Im vorliegenden Fall wurde auf eine solche Gewichtung bewusst verzichtet. Stattdessen ist in den Auswertungen neben der Zahl der berücksichtigten Fragebögen die Zahl der bewerteten Anlagen ausgewiesen. So kann der Leser ggf. durch die Größe der Anlagenstandorte bedingte Besonderheiten selbst einschätzen. Report zur BWE-Umfrage „Servicezufriedenheit“ 25

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