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Die wirtschaftliche Bedeutung der Windenergiebranche in Brandenburg

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Insbesondere für nord- und mitteldeutsche Regionen spielt die Windenergie darüber hinaus als regionaler Wirtschaftszweig eine bedeutende Rolle. Die vorliegende Studie im Auftrag des Bundesverbands WindEnergie e.V. untersucht den Effekt der Windenergiebranche auf Wertschöpfung und Beschäftigung sowie öffentliche Einnahmen im Land Brandenburg beispielhaft für das Jahr 2014. Dabei wird einerseits berücksichtigt, dass der Betrieb der Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von fast 5,5 GW private wie öffentliche Einnahmen und damit die regionale Wirtschaftskraft stärkt. Andererseits fördert die Umstellung auf eine klimafreundliche Stromversorgung die Investitionen in moderne Spitzentechnologien. Die umfangreiche Investitionsnachfrage im Bereich der Herstellung und Errichtung neuer, leistungsfähiger Windenergieanlagen sorgt für Umsatz und Beschäftigung in Brandenburger Unternehmen.

Die

Die wirtschaftliche Bedeutung der Windenergiebranche Die Branche in Brandenburg im Jahr 2014 2.3 Abschätzung der regionalwirtschaftlichen Bedeutung Der Zubau neuer sowie auch der Betrieb bestehender Anlagen stößt Wertschöpfung nicht nur in Windenergie-Unternehmen an, sondern erzeugt darüber hinaus auch Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen in vorgelagerten Branchen. Dies umfasst beispielsweise die Herstellung von Produktionsmaterialien wie Stahl oder Kunststoff, aber auch die Anlagenwartung und kaufmännische Dienstleistungen der Betriebsführung und der Stromvermarktung. Mithilfe der in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung des Statistischen Bundesamtes abgebildeten Vorleistungsverflechtungen der deutschen Produktionsbereiche kann im Rahmen einer Input-Output-Analyse (Box 2-1) die gesamte Bruttowertschöpfung, die durch die Windenergiebranche angestoßen wird, berechnet werden. Darüber hinaus beleuchtet eine Multiplikator-Analyse den Umfang der allgemeinen (Konsum-)Nachfrage, die aus den Einkommen erwächst, die durch die Wertschöpfung der Windenergiebranche generiert werden. Diese beruht ebenfalls auf gesamtwirtschaftlichen Kennzahlen des Statistischen Bundesamtes, wie zum Beispiel der Konsum- beziehungsweise Sparneigung der Brandenburger Bevölkerung. Box 2-1: Die Input-Output-Analyse Das Konzept der Input-Output-Analyse wurde maßgeblich von Wassily Leontief (1906-1999) entwickelt. Ausgangspunkt war das Bestreben, die Volkswirtschaft, insbesondere ihre Produktionsprozesse, in geschlossener Form tabellarisch zu erfassen. Für seine Leistungen auf diesem Gebiet erhielt er im Jahr 1973 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften. Die Input-Output-Rechnung ist heute ein wichtiges Instrument der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, das intersektorale Verflechtungen der Produktionsprozesse abbildet. Grundlage ist die tabellarische Auswertung der über die Unternehmen einer Volkswirtschaft aggregierten Produktionswerte innerhalb eines Jahres. Diese werden untergliedert nach Produktionsbereichen und differenziert nach der Verwendung als Vorleistungsprodukte für wiederum andere Produktionsbereiche oder als Verbrauchs- bzw. Investitionsgüter. Somit lässt sich ersehen, in welcher Höhe jeder der Produktionsbereiche Vorleistungen aus anderen Produktionsbereichen bezieht. Die Informationen zu Produktionswert und bezogenen Vorleistungen ermöglicht auch die Bestimmung durchschnittlicher Wertschöpfungsquoten der einzelnen Sektoren. Darüber hinaus ermöglicht die Kombination mit sektoralen Beschäftigtendaten die Berechnung der Anzahl der mit der Erstellung von bestimmten Gütern und Dienstleistungen verbundenen Arbeitsplätze. Die vorliegende Analyse beruht auf der vom Statistischen Bundesamt (2014) im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) veröffentlichten Input-Output-Tabelle. Diese Tabelle gibt für die deutsche Volkswirtschaft die Vorleistungsverflechtungen zwischen 73 Produktionsbereichen an. Um die regionalökonomische Bedeutung der Windenergiebranche für das Land Brandenburg abzubilden, wird auf die folgenden drei Indikatoren zurückgegriffen: 8

Die wirtschaftliche Bedeutung der Windenergiebranche Die Branche in Brandenburg im Jahr 2014 Das Hauptaugenmerk liegt auf der Abschätzung der durch die Windenergiebranche in Brandenburg ausgelösten Bruttowertschöpfung. Diese bildet die Differenz zwischen dem Wert von Gütern oder Dienstleistungen und den Vorleistungen, die für deren Produktion bezogenen wurden, ab. Die Summe der Bruttowertschöpfung aller Branchen ist maßgeblich für die Höhe des Bruttoinlandsprodukts einer Region oder eines Staates. Sie spiegelt die erzeugten Arbeits- und Kapitaleinkommen wider und ist der wichtigste Maßstab zur Beurteilung der Relevanz der Branche für die regionale Wirtschaftskraft. Die Herstellung und Betrieb von Windenergieanlagen gehen mit regionaler Beschäftigung von Arbeitskräften einher. Die Zahl der Arbeitsplätze, die mit der durch die Windenergiebranche angestoßenen Wertschöpfung verbunden sind, ist ein zweiter wichtiger Indikator zur Beurteilung der regionalökonomischen Bedeutung der Branche. Im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung wird die Beschäftigung als Anzahl an Erwerbstätigen erfasst. Die von der Windenergiebranche ausgelöste Wertschöpfung ist mit der Erhebung von Sozialabgaben und Steuern verbunden und führen so zu öffentlichen Einnahmen für Bund, Land und Gemeinden. Mithilfe der Input-Output-Analyse lässt sich die Größenordnung der gesamten durch die Windenergiebranche angestoßenen Bruttowertschöpfung, Beschäftigung und öffentlichen Einnahmen abschätzen. Der Gesamteffekt auf jeden der drei Indikatoren ist dabei in drei Kategorien unterteilbar: Direkte Effekte werden unmittelbar durch Windenergie-Unternehmen bei der Herstellung und dem Betrieb der Windenergieanlagen ausgelöst. Der direkte Wertschöpfungseffekt umfasst entsprechend unter anderem die in diesen Unternehmen generierten Betriebsüberschüsse und Arbeitseinkommen der Erwerbstätigen. Indirekte Effekte beziehen sich auf die Wertschöpfung, die aus der Vorleistungsnachfrage der Windenergie-Unternehmen erwächst. Dies umfasst die Bereitstellung sämtlicher Güter und Dienstleistungen, die für Herstellung und Betrieb von Windenergieanlagen benötigt werden. Als Grundlage zur Berechnung des indirekten Effekts dienen statistische Auswertungen der VGR zu typischen intersektoralen Vorleistungsverflechtungen der beteiligten Produktionszweige. Induzierte Effekte auf Bruttowertschöpfung, Erwerbstätigkeit und öffentliche Einnahmen ergeben sich aus der Verausgabung/Verfügung der direkt und indirekt erzeugten Einkommen, die wiederum die (Konsum-)Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen stärkt. 9

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