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Herausforderungen bei der Weiterentwicklung von Koordinationsprozessen für die Regelleistungserbringung

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dena Plattform Systemdienstleistung. Mai 2016

4 Grenzen

4 Grenzen bestehender Prozesse und Auswirkungen mangelnder Koordination bei der Regelleistungserbringung. Netzregionen mit hoher Wahrscheinlichkeit zunehmen werden. Im folgenden Abschnitt soll erläutert werden, an welchen Symptomen zu erkennen ist, dass ein Koordinationsbedarf besteht. 4.3 Symptome für mangelnde Koordination bei der Regelleistungserbringung. Aus den Grenzen und Ineffizienzen bestehender Koordinationsverfahren (vgl. Abschnitt 4.1) lassen sich drei Symptome für mangelnde Koordination bei einer Erbringung von Regelleistung aus dem Verteilnetz ableiten: • Hohe Gleichzeitigkeit • Inkompatible Steuersignale • Gegenläufigkeit der Maßnahmen Diese Symptome werden in den folgenden Abschnitten analysiert. Sie bieten eine Orientierung für die Entwicklung von Lösungsansätzen, um eine bessere Koordination zwischen Übertragungsnetz-, Verteilnetz- und Anlagenbetreibern zu erreichen. Die genannten Symptome können allein, parallel oder sequenziell auftreten. Beispielsweise kann hohe Gleichzeitigkeit zu Netzengpässen führen, die wiederum inkompatible Steuersignale oder Gegenläufigkeit der Maßnahmen zur Folge haben können. 4.3.1 Hohe Gleichzeitigkeit. Wenn im Verteilnetz zunehmend Akteure tätig werden, um Regelleistung anzubieten, steigt die Bedeutung für die Netzführung des Verteilnetzbetreibers, über die bezuschlagte Leistung und später den konkreten Abruf im Netzgebiet informiert zu sein. Beispielsweise können Anlagen mit ähnlichen Eigenschaften in einer Region konzentriert sein und mit vergleichbaren Einzelgeboten oder gebündelt im Rahmen eines Pools auf dem Regelenergiemarkt auftreten. Es kann sich somit eine höhere gleichzeitige Änderung der Einspeisung aus DEA in einem Netzgebiet ergeben, als es ohne Regelleistungsabruf der Fall gewesen wäre. Kommt es zu einer solchen höheren Gleichzeitigkeit (im Vergleich zu den Gleichzeitigkeitswerten, mit denen das Netz ausgelegt wurde), kann dies zu Spannungsbandverletzungen oder Überlastungen führen. Spannungsbandverletzungen können gegebenenfalls durch Schaltmaßnahmen der Betriebsführung vermieden werden. Hier würde eine rechtzeitige Koordination also dazu führen, dass die Regelleistung dennoch wie gewünscht bereitgestellt werden kann, weil die Netzführung auf einen potenziellen Abruf vorbereitet ist. Führt die hohe Gleichzeitigkeit zu Überlastungen, die die Netzkapazität zu dem Zeitpunkt des Abrufs übersteigen können, so kann die Information dazu genutzt werden, das Regelleistungspotenzial der betroffenen Netzregion für diesen Zeitpunkt zu begrenzen. Das Wissen um Regelleistungsbereitstellung und -abruf ist für den VNB insbesondere in Schwerpunktregionen für NSM wichtig, da hier die Netze ohnehin oft an der Belastungsgrenze operieren und eine Regelleistungseinspeisung mit hoher Gleichzeitigkeit zu einer Problemverschärfung führen kann. 18

4 Grenzen bestehender Prozesse und Auswirkungen mangelnder Koordination bei der Regelleistungserbringung. Neben Konflikten mit dem NSM können sich aber auch Konflikte zum Beispiel bei einem aktiven Blindleistungsmanagement mit Erzeugungsanlagen aus dem Verteilnetz ergeben. Hier wird gegebenenfalls eine untere Wirkleistungsgrenze benötigt, um eine gesicherte Blindleistungsbereitstellung zu gewährleisten. Es besteht die Herausforderung, das richtige Maß zu finden, damit dem VNB alle notwendigen Informationen zur Verfügung stehen, er jedoch auch nicht in einem Übermaß an Informationen die Übersicht verliert. Abb. 5: Veränderte Gleichzeitigkeit im Verteilnetz 4.3.2 Inkompatible Steuersignale. Das Verhalten einer DEA im Netz kann von den Netzbetreibern auf verschiedenen Netzebenen beeinflusst werden. Ist eine DEA im Verteilnetz beispielsweise für die Erbringung von Regelleistung präqualifiziert, kann sowohl der ÜNB über eine Regelleistungsanforderung als auch der VNB, an dessen Netz die DEA angeschlossen ist, über Netzsicherheits- oder aktives Blindleistungsmanagement Anforderungen an den Betrieb der Anlage stellen. Die Anforderungen der Netzbetreiber an eine Anlage für einen bestimmten Zeitpunkt können gegenläufig sein. So kann beispielsweise der ÜNB positive Regelleistung anfordern wollen, obwohl lokal eine kritische Netzsituation besteht, die die Abregelung von Erzeugungsleistung durch den VNB im Rahmen des Einspeisemanagements notwendig macht. Es ist aber auch denkbar, dass es zu Problemen bei Wirkleistungsanpassungen in Kombination mit dem Abruf von negativer Regelleistung kommt, obwohl in beiden Fällen Leistung reduziert würde. Ein Beispiel hierfür wäre, dass eine für Regelleistung vorgesehene technische Einheit bereits aufgrund einer NSM-Maßnahme eingesenkt wurde und damit bei Abruf keine negative Regelleistung zur Verfügung stellen könnte. dena-Plattform Systemdienstleistungen: Herausforderungen bei der Weiterentwicklung von Koordinationsprozessen für die Frequenzhaltung. 19

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