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Herausforderungen bei der Weiterentwicklung von Koordinationsprozessen für die Regelleistungserbringung

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dena Plattform Systemdienstleistung. Mai 2016

5 Aktuelle

5 Aktuelle Weiterentwicklungen und weiterer Untersuchungsbedarf. Der Final Draft des Network Code „Load Frequency Control and Reserves“ (LFCR) formuliert in Artikel 68 „Reserve providing units connected to the DSO grid”, Absatz 3 bis 5, als übergeordnete Anforderung, dass das Regelleistungspotenzial aus Verteilnetzen unter Ausnutzung bestehender Netzkapazitäten ausgeschöpft werden soll. Er sieht außerdem explizit die Option für den VNB vor, bei triftigen technischen Gründen pauschal oder auch nur zeitweise die Möglichkeit zur Bereitstellung von Regelleistung einzuschränken. Die technischen Voraussetzungen zur Steuerbarkeit von DEA und die Anforderungen, um einen weiterführenden Informationsaustausch zwischen Netzbetreibern und Regelleistungsanbietern zu ermöglichen, werden im Network Code „Requirements for Generators“ (RfG) definiert. 19 Gemäß dem Entwurf des Network Code RfG sollen Stromerzeugungsmodule mit einer Schnittstelle ausgestattet werden, um die Wirkleistungsabgabe in weniger als 5 Sekunden nach einer Anweisung von dem jeweiligen Netzbetreiber zu reduzieren. Der jeweilige Netzbetreiber hat das Recht, die Schnittstelle zu definieren und weitere Ausrüstung anzufordern, um diese Einrichtung aus der Ferne betreibbar zu machen. Des Weiteren legt die Kommunikationsschnittstelle Parameter fest, um den Betrieb der Regelleistungserbringung überwachen zu können. In den europäischen Network Codes (vor allem im „Demand Connection Code“) werden unter anderem Anforderungen an die Schnittstelle zwischen ÜNB und VNB definiert. Im Zuge der Konkretisierung in nationalen Regelwerken erarbeitet das VDE FNN aktuell eine VDE- Anwendungsregel gemäß VDE-AR-N 100 mit dem Titel „Schnittstellen ÜNB/VNB für einen sicheren Netzbetrieb“. Diese soll einheitliche Mindestanforderungen für ein systemstützendes Verhalten an den Schnittstellen zwischen Übertragungs- und Verteilnetz definieren. Hierzu hat das VDE FNN eine Arbeitsgruppe mit dem Titel „Schnittstelle ÜNB/VNB“ ins Leben gerufen, erste Ergebnisse sollen 2016 vorliegen. 5.1.2 Weiterentwicklung des Regelleistungsmarktes. Neben konventionellen Kraftwerken vermarkten in den letzten Jahren vermehrt alternative Anbieter ihre Leistung am Regelleistungsmarkt. Die Basis hierfür wurde in der Vergangenheit durch Anpassungen der Regelleistungsprodukte sowie insbesondere der Zulassung von Regelleistungspools gelegt. Die Marktregeln und Zugangsbedingungen für die einzelnen Regelleistungsqualitäten werden von der Bundesnetzagentur (BNetzA) nach Konsultation mit den ÜNB und Anbietern festgelegt. Zuletzt wurden die Präqualifikationskriterien von Windenergieanlagen von den ÜNB veröffentlicht. 20 Außerdem hat die BNetzA 2011 die Ausschreibungszeiträume von Primär- und Sekundärregelleistung verkürzt, die Mindestangebotsgröße bei allen drei Regelleistungsprodukten verkleinert und die Möglichkeiten für Blockgebote bei der Minutenreserveleistung verbessert. 21 Den Start eines neuen Festlegungsverfahrens hat das BMWi im Weißbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende“ für Ende 2015, Anfang 2016 angekündigt. 22 Seitens des Bundesverbands der Energieund Wasserwirtschaft (BDEW) wurde hierzu das Grobkonzept „Analyse und Bewertung von 19 ENTSO-E (2013) 20 50Hertz Transmission GmbH u. a. (2015) 21 Bundesnetzagentur (2011a), (2011b), (2011c) 22 BMWi (2015) 24

5 Aktuelle Weiterentwicklungen und weiterer Untersuchungsbedarf. Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Regelenergiemarktes Strom“ vorgelegt, das Vorschläge unter anderem zur weiteren Ausgestaltung von Regelleistungsprodukten unterbreitet. Koordinationsprozesse zur Regelleistungserbringung sind von allgemeinen Weiterentwicklungen dann betroffen, wenn sich dadurch die Zeitpunkte verändern, an denen relevante Informationen für Koordinationsprozesse vorliegen. Dies könnte beispielsweise der Fall sein, wenn es zu einer Weiterentwicklung der Bedarfsermittlung oder des Ausschreibungsverfahrens für Regelleistung kommt. Die Ausschreibung der Regelleistung erfolgt über eine von den ÜNB gemeinsam betriebene Internetplattform. 23 Um volatile Erzeuger wie Windenergie- und Photovoltaikanlagen besser für Regelleistungserbringung nutzen zu können, wird eine Verkürzung der Produkt- und Ausschreibungszeiträume gefordert. 24 Wird die Regelleistung kurzfristiger ausgeschrieben, liegen in der Regel bessere Informationen zu NSM-Maßnahmen vor, die mit berücksichtigt werden können. Bezüglich der Bedarfsermittlung für Sekundärregelleistung und Minutenreserveleistung besteht gegebenenfalls die Notwendigkeit einer Verkürzung der Zeiträume zur Bemessung des Regelleistungsbedarfs. Ansatzpunkte hierfür liefert das im Rahmen der dena-Studie Systemdienstleistungen 2030 25 vorgeschlagene adaptive Verfahren zur Regelleistungsdimensionierung oder beispielsweise das Forschungsprojekt „Dynamische Bestimmung des Regelleistungsbedarfs“ von Fraunhofer IWES und TenneT TSO. 26 5.1.3 Vereinfachung des Präqualifikationsprozesses mithilfe einer PQ-Plattform. Derzeit sind in Deutschland ca. 6.500 technische Einheiten (TE) und TE-Gruppen zur Regelleistungserbringung präqualifiziert. Da die deutschen ÜNB davon ausgehen, dass diese Anzahl in Zukunft weiter steigen wird, ergibt sich die Notwendigkeit zur Entwicklung einer ÜNBübergreifenden Datenbanklösung für die Präqualifikation. Die deutschen ÜNB schaffen daher aktuell eine gemeinsame Plattform zur zentralen Abgabe der für Präqualifikation (PQ) von Erzeugungsanlagen in der Regelleistung notwendigen Unterlagen. Diese zentrale Anlaufstelle soll zur Reduzierung des Aufwands im Zusammenhang mit der Präqualifikation beitragen und sukzessive zur Eingabe und Validierung der PQ-relevanten Daten erweitert werden. Mit der Einrichtung der PQ- Plattform ist eine Teilautomatisierung, aber zunächst keine grundsätzliche Änderung der Prozessabläufe verbunden. Eine Inbetriebnahme der PQ-Plattform ist für 2016 vorgesehen. 5.1.4 Energieinformationsnetz. Nach § 12 Abs. 4 EnWG sind die Betreiber von Erzeugungsanlagen bzw. die Einsatzverantwortlichen, die Netzbetreiber sowie industrielle und gewerbliche Letztverbraucher und Lieferanten verpflichtet, den Übertragungsnetzbetreibern Daten und Informationen zur Verfügung zu stellen, die für den sicheren und zuverlässigen Betrieb, die Wartung und den Ausbau der Übertragungsnetze notwendig sind. Weiterhin sollen diese übermittelten Informationen die Übertragungsnetzbetreiber in die Lage versetzen, eine Leistungsbilanz für ihren Verantwortungsbereich als Prognose und als Statistik zu 23 www.regelleistung.net 24 vgl. z.B. Deutsche Energie-Agentur (2014); Fraunhofer IWES u. a. (2014) 25 Deutsche Energie-Agentur (2014) 26 Fraunhofer IWES, TenneT TSO (2015) dena-Plattform Systemdienstleistungen: Herausforderungen bei der Weiterentwicklung von Koordinationsprozessen für die Frequenzhaltung. 25

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