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Impulspapier-Strom 2030

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in diesem Impulspapier hat das Bundeswirtschaftsministerium auf Grundlage aktueller Studien zwölf langfristige Trends für den Stromsektor skizziert. Die Trends beschrieben, wie Photovoltaik und Windkraft zunehmend das Energiesystem prägten.

10 STROM

10 STROM 2030: LANGFRISTIGE TRENDS – AUFGABEN FÜR DIE KOMMENDEN JAHRE Abbildung 1: Umlagen, Entgelte und Abgaben weiterentwickeln für Flexibilität und Sektorkopplung („Zielmodell“) AUSGANGSLAGE Die heutige Struktur der Umlagen, Entgelte, Abgaben hemmt Flexibilität (Trend 1) und Sektorkopplung (Trend 6). ZIEL Flexibilität und Sektorkopplung ermöglichen: Hemmnisse für kostengünstige Energieversorgung abbauen. HANDLUNGSOPTIONEN HEMMNIS 1: Strom trägt mehr Umlagen, Entgelte und Abgaben für die Finanzierung der Energiewende als Brennstoffe, insbesondere für Wärme. Dies kann Sektorkopplung und Energieeffizienz hemmen bzw. deren Förderbedarf erhöhen. HEMMNIS 2: Selbst bei niedrigem Börsenpreis und freiem Netz müssen Stromverbraucher in der Regel Preisbestandteile in voller Höhe bezahlen. Folge: Verbraucher zahlen selbst dann noch einen hohen Strompreis, wenn EE-Strom bei negativen Preisen abgeregelt wird. Dies bremst den Netzbezug von Eigenerzeugern und Sektorkopplung. Dabei die Kosteneffizienz des Gesamtsystems berücksichtigen, Systemstabilität wahren, Finanzierungsfunktion erhalten, Energieeffizienz stärken. OPTION 1: Wettbewerbsbedingungen für effiziente Sektorkopplung verbessern. Diejenigen Sektoren, die ihre CO 2 -Emissionen durch die Nutzung von EE-Strom senken, tragen angemessen zur Finanzierung des Energiesystems bei (Verursacherprinzip). Dies verbessert die Wettbewerbsbedingungen von EE-Strom und ermöglicht seinen marktgetriebenen Durchbruch in anderen Sektoren (Sektorkopplung). OPTION 2: Preisbestandteile bei negativem Börsenpreis und freiem Netz verringern. Bereits heute wird die Mehrwertsteuer prozentual auf den Strompreis erhoben, die absolute Höhe ist damit bei niedrigem Strompreis geringer. Auch gibt es bereits reduzierte Netzentgelte in Zeitfenstern mit voraussichtlich niedriger Netzbelastung. Diese Ansätze lassen sich weiterentwickeln und auf weitere Preisbestandteile anwenden. Dabei sind Fehlanreize zu vermeiden, die die Energieeffizienz verringern oder die CO 2 -Emissionen erhöhen. Beide Optionen können kumuliert werden. Quelle: Eigene Darstellung

STROM 2030: LANGFRISTIGE TRENDS – AUFGABEN FÜR DIE KOMMENDEN JAHRE 11 Zur Flexibilisierung des Stromsystems gibt es viele Optionen Es gibt zahlreiche Optionen, um Erzeugung und Verbrauch sicher, kosteneffizient und umweltverträglich zu synchronisieren (Flexibilitätsoptionen): ●● Flexible Erzeuger: Thermische Kraftwerke passen ihre Stromproduktion an die schwankende Nachfrage und die fluktuierende Erzeugung von Wind- und Sonnenstrom an. Windenergie- und Solaranlagen verringern bei viel Wind und Sonne sowie sehr geringer Nachfrage oder begrenzter Netzkapazität ihre Erzeugung. ●● Flexible Verbraucher: Industrie, Gewerbe und Haushalte verlagern und reduzieren ihren Stromverbrauch, wenn sie dadurch ihre Strombezugskosten senken. Wird viel Strom aus Wind und Sonne produziert und ist die Stromnachfrage gering, kann mit dem Strom auch effizient Wärme erzeugt und damit Heizöl oder Gas eingespart werden. Auch Batterien von Elektroautos werden verstärkt in diesen Situationen geladen werden. ●● Speicher: Pumpspeicher stellen traditionell Regelleistung bereit. Für Batteriespeicher ist die Bereitstellung von Primär regelleistung – das heißt der schnelle, automatische Ausgleich von Frequenzschwankungen im Netz – besonders attraktiv. Zusätzliche Speicher sind aber bislang teurer als andere Flexibilitätsoptionen. Ein erstes wirtschaftliches Anwendungsfeld von neuartigen Speichern liegt voraussichtlich bei Systemdienstleistungen. Zusätzliche, neuartige Langzeitspeicher sind erst bei sehr hohen Anteilen erneuerbarer Energien erforderlich. ●● Stromnetze: Stromnetze gleichen die Schwankungen der Nachfrage und der Stromproduktion aus Wind und Sonne überregional aus. Darüber hinaus werden in gekoppelten Strommärkten auch die unterschiedlich verfügbaren Technologien effizienter genutzt (z. B. Wind und Sonne in Deutschland, Wasserkraftspeicher in den Alpen und in Skandinavien). Insgesamt sind wesentlich weniger Reservekraftwerke oder netzstützende Systemdienstleistungen nötig; die Gesamtkosten der Stromversorgung sinken. Auswahl aktueller Studien Fraunhofer ISI, Consentec et al. (2016): Langfristszenarien für die Transformation des Energiesystems in Deutschland; Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung, Consentec GmbH, Institut für Energieund Umweltforschung Heidelberg GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (Veröffentlichung voraussichtlich im vierten Quartal 2016) IEA-RETD (2016): Re-Transition. Transitioning to Policy Frameworks for Costcompetitive Renewables; International Energy Agency Renewable Energy Technology Deployment Consentec (2014): Mindesterzeugung durch konventionelle Kraftwerke u. a. zur Sicherstellung der Systemstabilität – Sachverhalt und Ausblick, Präsentation auf der Plattform Strommarkt des BMWi, AG Flexibilisierung; Consentec GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

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