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Status des Windenergieausbaus an Land 1. Halbjahr 2017

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Die vorliegende Statistik analysiert den Status des Ausbaus der Windenergie an Land in Deutschland mit Stand am 30. Juni 2017

52% 64% 52% 20% 56% 28%

52% 64% 52% 20% 56% 28% 20% 34% 37% 0% 0% 0% 1. Halbjahr 2017 STATUS DES WINDENERGIEAUSBAUS AN LAND IN DEUTSCHLAND ERSTE AUSSCHREIBUNGSRUNDE FÜR WINDENERGIE AN LAND Im Mai 2017 wurde die erste Ausschreibungsrunde für Windenergie an Land durchgeführt. 800 MW der insgesamt für das Jahr 2017 vorgesehenen 2,8 GW wurden dabei ausgeschrieben. Die Veröffentlichung der Ergebnisse erfolgte am 19. Mai 2017 durch die Bundesnetzagentur (BNetzA). 256 Gebote mit einer Gesamtleistung von 2.137 MW wurden abgegeben. Damit wurde die Ausschreibung 2,6-fach überzeichnet. Für 70 Gebote wurden Zuschläge erteilt. Diese Gebote umfassen zusammen 224 WEA mit 807 MW. Hier dominieren die Bürgerwindgesellschaften mit 65 Zuschlägen bzw. 96% der bezuschlagten Leistung. Das für das Netzausbaugebiet zulässige Zuschlagsvolumen wurde mit 258 MW ausgeschöpft. Die bezuschlagten Gebotswerte lagen zwischen 4,20 und Leistung [MW] Niedersachsen Brandenburg Schleswig-Holstein Nordrhein-Westfalen Mecklenburg-Vorpommern Hessen Rheinland-Pfalz Bayern Sachsen-Anhalt Baden-Württemberg Thüringen Sachsen Berlin Bremen Hamburg Saarland Datenquelle: BNetzA k.A. Abbildung 5: Regionale Verteilung von Geboten und Zuschlägen der ersten Ausscheidungsrunde 5,78 ct/kWh. Nach der Anpassung der Werte für die Bürgerwindparks auf den höchsten bezuschlagten Gebotswert ergibt sich ein durchschnittlicher mengengewichteter Zuschlagswert von 5,71 ct/kWh bezogen auf den 100% Standort. Die regionale Verteilung der bezuschlagten Leistung sowie der Gebote ist in Abbildung 5 dargestellt. Gebote wurden von Projekten in zwölf Bundesländern abgegeben, die Zuschläge verteilen sich auf neun Bundesländer. In den Stadtstaaten und Saarland liegt keines der teilnehmenden Projekte. Die abgegebenen Gebote in Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen waren nicht erfolgreich. Mit 247 MW erzielen die Projekte in Niedersachsen die meisten Zuschläge. Die Erfolgsquote (Verhältnis von bezuschlagter zu gebotener Leistung) lag hier bei 52%. Ebenfalls mit einer hohen Erfolgsquote (über 50%) Anteil bezuschlagter Leistung Anteil nicht bezuschlagter Leistung schnitten Brandenburg, Schleswig- 100% Holstein, Nordrhein-Westfalen 80% und Mecklenburg-Vorpommern 60% ab. Mit einer vergleichsweise schlechten Quote von nur 20% 40% erreicht Nordrhein-Westfalen 20% trotz eines hohen Gebotsvolumens nur Zuschläge in Höhe von 97 MW. Die Erfolgsquote in den Bundesländern, in denen Gebote abgegeben wurden ist in Abbildung 6 dargestellt. 0 100 200 300 400 500 600 0% Gebote Zuschläge Datenquelle: BNetzA Abbildung 6: Erfolgsquote in der ersten Ausschreibungsrunde nach Bundesländern Die Daten ab dem Jahr 2012 wurden auf Basis von Abfragen bei Branchenakteuren sowie weiteren Recherchen ermittelt. Datengrundlage 1992 – 2011: DEWI Bei den Angaben handelt es sich teilweise um gerundete Werte. Bei ihrer Addition kann es daher zu geringen Abweichungen kommen. 7

1. Halbjahr 2017 STATUS DES WINDENERGIEAUSBAUS AN LAND IN DEUTSCHLAND WINDENERGIEANLAGEN IM ÜBERGANGSSYSTEM Windenergieanlagen, die bis zum 31. Dezember 2016 eine Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutzgesetz erhalten haben und dem Anlagenregister der BNetzA rechtzeitig gemeldet wurden, können gemäß EEG 2017 nach der bisherigen Vergütungssystematik errichtet werden und müssen nicht am Ausschreibungssystem teilnehmen, wenn sie bis Ende 2018 in Betrieb genommen werden. Gemäß Anlagenregister (Stand 05/17) erfüllen 3.039 WEA mit 9.107 MW diese Anforderung. Davon wurden 475 MW für den freiwilligen Verzicht auf die Übergangsregelungen und somit die verpflichtende Teilnahme am Ausschreibungssystem gemeldet. Es verbleiben somit 8.632 MW, die in den Jahren 2017 und 2018 nach Übergangsregeln in Betrieb genommen werden können. Gemäß des Anlagenregisters (Stand 05/17) ist Ende Mai bereits für 607 dieser Anlagen mit 1.747 MW die Inbetriebnahme gemeldet worden. Somit verbleiben etwa 6.886 MW die noch nicht gemeldet sind und zwischen Mai 2017 und Ende 2018 in Betrieb genommen werden müssen, um im Übergangssystem zu bleiben. 9.107 MW 3.039 WEA 475 MW 1.747 MW 8.632 MW 6.886 MW Teilnahme am Übergangssystem 2017/2018 davon bereits als in Betrieb gemeldet davon noch nicht als in Betrieb gemeldet Verzicht auf Übergangssystem / Teilnahme an Ausschreibungen Abbildung 7: Umsetzungsstand von WEA im Übergangssystem, Meldestand AnlReg 5/17 ZWEITE AUSSCHREIBUNGSRUNDE FÜR WINDENERGIE AN LAND Datenquelle: Anlagenregister der BNetzA, Stand 5/17 Die zweite Ausschreibungsrunde für Windenergie an Land findet im August 2017 statt. Das Ausschreibungsvolumen beträgt 1.000 MW. Im Netzausbaugebiet dürfen 322 MW davon bezuschlagt werden. Laut BNetzA sind genehmigte Windenergieanlagen mit zusammen 1.225 MW für die Teilnahme zugelassen. Dies beinhaltet Projekte, die auf eine Teilnahme am Übergangssystem verzichtet haben, die zu spät gemeldet wurden um ins Übergangssystem zu fallen sowie die 2017 genehmigt und der BNetzA gemeldet wurden. Zudem können Projekte bieten, die noch nicht über eine Genehmigung verfügen, wenn sie als Bürgerwindenergiegesellschaften nach EEG 2017 organisiert sind. Solche Projekte machten in der ersten Ausschreibungsrunde einen erheblichen Anteil aus und werden dies voraussichtlich auch in den weiteren Ausschreibungsrunden 2017, da Projekte ohne Genehmigung an den ersten beiden Ausschreibungsrunden in 2018 nicht teilnehmen Datenerhebung und Bearbeitung: werden dürfen. Deutsche WindGuard GmbH Silke Lüers Dr.-Ing. Knud Rehfeldt Anna-Kathrin Wallasch Kerstin Vogelsang www.windguard.de Die Daten ab dem Jahr 2012 wurden auf Basis von Abfragen bei Branchenakteuren sowie weiteren Recherchen ermittelt. Datengrundlage 1992 – 2011: DEWI Bei den Angaben handelt es sich teilweise um gerundete Werte. Bei ihrer Addition kann es daher zu geringen Abweichungen kommen. 8

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