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Status des Windenergieausbaus an Land in Deutschland

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Im vorliegenden Factsheet wird der Status des Ausbaus der Windenergie an Land in Deutschland dargestellt. Neben dem Zubau im ersten Halbjahr 2016 und dem kumulierten Anlagenbestand am 30.06.2016 werden im Folgenden die Anlagenkonfiguration und die regionale Verteilung vorgestellt.

Jährlich zu- /

Jährlich zu- / abgebaute Leistung [MW] Entwicklung 1. Halbj. 2016 Kumuliert 30.06.2016 Kumulierte Leistung [MW] 1. Halbjahr 2016 STATUS DES WINDENERGIEAUSBAUS AN LAND IN DEUTSCHLAND STATUS DES WINDENERGIEAUSBAUS AN LAND Im vorliegenden Factsheet wird der Status des Ausbaus der Windenergie an Land in Deutschland dargestellt. Neben dem Zubau im ersten Halbjahr 2016 und dem kumulierten Anlagenbestand am 30.06.2016 werden im Folgenden die Anlagenkonfiguration und die regionale Verteilung vorgestellt. NETTO- UND BRUTTOZUBAU Der Netto-Zubau der Windenergie an Land in Deutschland lag im ersten Halbjahr 2016 bei einer Leistung von 1.892 MW bzw. bei 579 Windenergieanlagen (WEA). Der Netto-Zubau ergibt sich aus dem Brutto-Zubau von 726 WEA mit 2.053 MW und dem Abbau von 147 WEA mit 161 MW. Im Brutto-Zubau sind dabei 106 Repoweringanlagen enthalten, die Tabelle 1: Status des Windenergieausbaus an Land (30.06.2016) Status des Windenergieausbaus an Land Leistung [MW] Anzahl WEA Netto-Zubau im 1. Halbjahr 2016 1.892,20 579 Brutto-Zubau im 1. Halbjahr 2016 2.053,40 726 davon Repowering (unverbindlich) 308,20 106 Abbau im 1. Halbjahr 2016 (inkl. Nachmeldungen) (unverbindlich) Kumulierter WEA-Bestand Status: 30.06.2016 (unverbindlich) 161,21 147 43.543,70 26.561 zusammen eine Leistung von 308 MW ausmachen. In Tabelle 1 sind die Zahlen zum Status des Windenergieausbaus an Land zusammengefasst. Verglichen mit den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 wurden 64% mehr Windenergieanlagen errichtet. Dies entspricht einer Steigerung der neu installierten Leistung von 73%. Auch der Bruttozubau im ersten Halbjahr des Rekordjahres 2014 wurde bezogen auf die Anlagenanzahl um 11% übertroffen (19% bezogen auf die Leistung). Ursache für den starken Anstieg des Zubaus im ersten Halbjahr 2016 im Vergleich zu den Vorjahren ist der Wechsel von der einmaligen Absenkung der Vergütungen zum Jahresende zur quartalsweisen Degression. Dies verstetigt den Zubau über das Jahr. Die Entwicklung des Windenergieausbaus im Zeitverlauf ist in Abbildung 1 dargestellt. 5.000 4.500 4.000 3.500 3.000 2.500 2.000 1.500 1.000 500 0 -500 Kumulierte Leistung (Repowering) Kumulierte Leistung (Neuprojekte) Jährlich installierte Leistung (Repowering) Jährlich installierte Leistung (Neuprojekte) 50.000 45.000 40.000 35.000 30.000 25.000 20.000 15.000 10.000 5.000 0 -5.000 Abbildung 1: Entwicklung der jährlich installierten und kumulierten Windenergie-Leistung [MW] an Land in Deutschland inkl. Repowering und Abbau, Status 30.06.2016 Die Daten ab dem Jahr 2012 wurden auf Basis von Abfragen bei Branchenakteuren sowie weiteren Recherchen ermittelt. Datengrundlage 1992 – 2011: DEWI 1

1. Halbjahr 2016 STATUS DES WINDENERGIEAUSBAUS AN LAND IN DEUTSCHLAND ABBAU 147 WEA mit einer Leistung von 161 MW wurden im 1. Halbjahr 2016 als Abbau identifiziert. Darin enthalten ist ein Abgleich mit den im Anlagenregister veröffentlichten Stilllegungen von WEA sowie die Berücksichtigung von Nachmeldungen aus dem Vorjahreszeitraum. Die zurückgebaute Anlagenanzahl liegt damit um 7% unter dem im ersten Halbjahr 2015 identifiziertem Wert, jedoch übersteigt die Leistung der abgebauten Anlagen in den ersten sechs Monaten 2016 die zurückgebaute Leistung des entsprechenden Vorjahreszeitraums um 75%. Die durchschnittliche Leistung der von Januar bis Juni 2016 abgebauten WEA beträgt 1.097 kW und ist damit um 143% höher als die Durchschnittsleistung einer im ersten Halbjahr 2015 zurückgebauten WEA. Der Rückbau von alten WEA erfolgt, wenn sie wirtschaftlich nicht mehr rentabel betrieben werden können, die Technologie einen Weiterbetrieb nicht zulässt oder großer Druck im Hinblick auf die Flächenverfügbarkeit besteht. Alle zur Zeit in Betrieb befindlichen WEA erhalten mindestens die Grundvergütung, da auch vor dem 1. Halbjahr 2000 installierte WEA mit in Kraft treten des EEG 2000 einen EEG-Vergütungsanspruch bis 2020 zugesichert bekommen haben. Ab 2021 kann daher mit einem verstärkten Rückbau von WEA gerechnet werden. REPOWERING 106 WEA der 726 im 1. Halbjahr 2016 errichteten WEA konnten im Rahmen der Datenerhebung als Repoweringanlagen identifiziert werden. Mit einer Gesamtleistung von 308 MW entspricht die im Rahmen von Repoweringprojekten errichtete Leistung einem Anteil von etwa 15% des Brutto-Zubaus der ersten sechs Monate des Jahres. Die Repoweringanlagen verfügen über eine durchschnittliche Leistung von 2.908 kW. Die Definition von Repoweringanlagen in Deutschland ist nicht eindeutig. Vor der Novelle 2014 erhielt jede WEA, für deren Errichtung mindestens eine Altanlage im selben oder angrenzenden Landkreis abgebaut wurde, den Repoweringbonus und wurde somit als Repoweringanlage identifiziert. Ohne den Bonus verändert sich die Deutung des Begriffs zu dem Ersatz einer Altanlage durch eine neue, moderne WEA mit direktem Flächenbezug. Demnach werden WEA nicht mehr als Repoweringanlagen erfasst werden, wenn unabhängig vom Neuprojekt z.B. in einem Nachbarkreis Altanlagen abgebaut werden. KUMULATIVER BESTAND UND ANLAGENREGISTER Ende Juni 2016 waren unter Berücksichtigung des Netto-Zubaus des ersten Halbjahres 2016 in Deutschland insgesamt 26.561 WEA mit einer Gesamtleistung von 43.544 MW installiert. Die kumulierte Leistung ist damit in den ersten sechs Monaten des Jahres um 5% angestiegen. Es ist darauf hinzuweisen, dass insbesondere die kumulierten Werte nicht verbindlich sind und wahrscheinlich aufgrund einer Unterschätzung des Abbaus in den Vorjahren überschätzt werden. Mit der EEG-Novelle 2014, wurde die Einrichtung eines zentralen Anlagenregisters vorgenommen. Darin wird mittels einer Meldepflicht der Anlagenbetreiber Zubau von WEA sowie Repowering und Abbau erfasst. Seit August 2014 sind dadurch erstmals bessere Daten zu Repowering und Abbau verfügbar. Der Abbau von WEA, die vor Inkrafttreten des EEG 2014 zurückgebaut wurden, wird jedoch nicht rückwirkend erfasst. Weiterhin ist darauf hinzuweisen, dass im Anlagenregister die „Inbetriebnahme“ von Anlagen als Kriterium für die Zuordnung zu einem 1. Halbjahr dient. In der vorliegenden Ausbaustatistik wird hingegen die „Errichtung“ von Windenergieanlagen erfasst. Da zwischen Errichtung und Inbetriebnahme der WEA ein gewisser Zeitraum liegt, verschiebt sich die Erfassung im Anlagenregister für einen Teil der WEA in das folgende Halbjahr. Die Daten ab dem Jahr 2012 wurden auf Basis von Abfragen bei Branchenakteuren sowie weiteren Recherchen ermittelt. Datengrundlage 1992 – 2011: DEWI 2

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