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Strom 2030 - Langfristige Trends - Aufgaben für die kommenden Jahre

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Ergebnispapier: Strom 2030 - Langfristige Trends – Aufgaben für die kommenden Jahre Herausgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Mai 2017

10 STROM

10 STROM 2030: LANGFRISTIGE TRENDS – AUFGABEN FÜR DIE KOMMENDEN JAHRE Trends Ergebnisse der Diskussion Trend 4 Die Strommärkte werden europäischer. • Der europäische Binnenmarkt für Strom wächst in den kommenden Jahren noch enger zusammen. • Das europäische Stromsystem hilft, auf flexible Erzeugung und Verbrauch zu reagieren, und verringert damit die Gesamtkosten der Stromproduktion. Europäische Strommärkte weiter integrieren und flexibili sieren: • Wind- und Sonnenstrom insbesondere durch einen untertägigen Handel in Europa bis kurz vor Echtzeit in das Energiesystem integrieren. • Leitmärkte Intraday und Day-ahead stärken – keine Schwächung durch weitere Marktsegmente wie Redispatch- Märkte. • Regional kooperieren und dabei Spielräume für die Mitgliedstaaten erhalten. Trend 5 Nationale Versorgungssicherheit wird im Rahmen des europäischen Strombinnenmarktes gewährleistet. • Versorgungssicherheit wird im europäischen Verbund gewährleistet: Strom fließt zwischen den Ländern und wird an der Börse grenzüberschreitend gehandelt. • Es ist kostengünstig, Versorgungssicherheit europäisch zu gewährleisten. So werden insgesamt weniger Kapazitäten benötigt. • Voraussetzung hierfür ist einerseits, dass auch in Knappheitssituationen ausreichend Kapazitäten im gemeinsamen Binnenmarkt zur Verfügung stehen; andererseits muss der Strom über die Grenzen hinweg tatsächlich transportiert werden. Versorgungssicherheit „state of the art“ analysieren: • Chancen der europäischen Vernetzung für eine sichere Stromversorgung nutzen und Versorgungssicherheit grenzüberschreitend betrachten. • Zur Bewertung der Versorgungssicherheit einen an Wahrscheinlichkeiten orientierten so genannten probabilistischen Ansatz weiterentwickeln. • Gewünschtes Zielniveau festlegen, um die tatsächliche Versorgungssicherheit zu bewerten und ggf. erforderliche Maßnahmen bestimmen zu können. Trend 6 Strom wird deutlich effizienter genutzt. • In den kommenden Jahren steigt die Stromeffizienz deutlich. • Durch den Einsatz von Strom für Wärme, Mobilität und in der Industrie steigt die Stromnachfrage insgesamt an. Eine massive Steigerung bei der Effizienz beschränkt diesen Anstieg auf das erforderliche Maß. Effizienzanreize stärken: • Prinzip „Efficiency First“ umsetzen (vgl. Grünbuch „Energieeffizienz“). • Bei zunehmendem Einsatz von Strom in Wärme und Verkehr (Sektorkopplung) Anreize für Stromeffizienz erhalten und stärken. • Energiesystem effizienter und flexibler machen. Trend 7 Moderne KWK-Anlagen produ zieren den residualen Strom und tragen zur Wärmewende bei • KWK-Anlagen können aus heutiger Sicht bis ca. 2030 noch eine wichtige Rolle spielen – wenn sie sich modernisieren. Sie müssen im Strom- und Wärmemarkt Emissionen einsparen und auf die fluktuierende Einspeisung erneuerbarer Energien flexibel reagieren. • Wärmenetze unterstützen die Modernisierung der KWK – vor allem in dicht besiedelten Gebieten. Moderne, flexible KWK-Systeme fördern: • Mit Wärmenetzen flexibel unterschiedliche Technologien einbinden und, je nach lokaler Situation, Wärme aus KWK, Power-to-Heat, Solarthermie, Geothermie oder Abwärme in die Gebäude bringen. • Kommunale Wärmepläne zum Standard machen. • Im Industriebereich Hemmnisse für Flexibilität abbauen.

STROM 2030: LANGFRISTIGE TRENDS – AUFGABEN FÜR DIE KOMMENDEN JAHRE 11 Trends Trend 8 Biomasse wird zunehmend für Verkehr und Industrie genutzt. • Biomasse ist universell einsetzbar, aber knapp. • Deshalb wird Biomasse gezielt dort genutzt, wo Solaroder Geothermie sowie Wind- und Sonnenstrom nicht sinnvoll einsetzbar sind. Ergebnisse der Diskussion Biomasse dort einsetzen, wo man sie nicht oder nur mit hohen Kosten substituieren kann: • Im Verkehrssektor Biomasse langfristig im Luft-, See- und Schwerlastverkehr verwenden. • In der Industrie verstärkt Mitteltemperatur-Prozesse mit Biomasse dekarbonisieren. • Im Gebäudesektor Biomasse vor allem in schwer zu sanierenden Gebäuden nutzen. • Im Stromsektor mit Biomasse ausschließlich Flexibilität mit geringen Volllaststunden und zusätzlicher Wärmeauskopplung bereitstellen. Trend 9 Gut ausgebaute Stromnetze schaffen kostengünstig Flexibilität. • Stromnetze gleichen Stromerzeugung und -verbrauch zeitlich und großräumig aus, um z. B. kostengünstigen Windstrom aus Nord- und Ostdeutschland in den Süden zu transportieren. • Grenzüberschreitende Leitungen vernetzen uns mit den europäischen Nachbarn, um flexible Strommärkte europaweit zu nutzen und unsere Stromversorgung abzusichern. • Verteilernetze sorgen für die Integration vieler dezentraler Erzeugungsanlagen und neuer Verbraucher in den Sektoren Wärme, Verkehr und Industrie. Netze ausbauen und modernisieren: • Auf Basis aktiver Unterstützung des Netzausbaus von Bund, Ländern und Kommunen beschlossene Vorhaben termingerecht realisieren und gut ausgebaute und moderne Stromnetze als wichtige Flexibilitätsoption für eine langfristig kostengünstige Energieversorgung nutzen. • Maßnahmen, die den zukünftigen zusätzlichen Netzausbau verringern, stärker als bisher diskutieren und gegebenen falls in der Netzplanung berücksichtigen. Trend 10 Die Systemstabilität bleibt bei hohen Anteilen erneuerbarer Energien gewährleistet. • Die Stromnetze werden durch flexible Erzeugungsanlagen, Verbraucher und Speicher stabilisiert. • Erneuerbare Energien übernehmen zunehmend Verantwortung für die Stabilität des Stromsystems. • Kritische Situationen in den Stromnetzen werden sicher und effizient beherrscht. Maßnahmen zur Systemstabilisierung weiterentwickeln und einsetzen: • Koordination und Kooperation zwischen Übertragungsund Verteilernetzbetreibern sowie Marktakteuren gewährleisten; auf Basis von Kosten-Nutzen-Analysen entscheiden Netzbetreiber, auf welcher Netzebene Systemdienstleistungen erbracht werden. • Verantwortung von Netzbetreibern und Marktakteuren definieren; effizienten und sicheren Datenaustausch sicherstellen. • Intelligente Steuerungskonzepte weiterentwickeln, damit dezentrale Erzeuger, Speicher und Lasten zunehmend Systemverantwortung übernehmen können. • Systemstabilität zunehmend europäisch koordinieren.

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