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Strom 2030 - Langfristige Trends - Aufgaben für die kommenden Jahre

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Ergebnispapier: Strom 2030 - Langfristige Trends – Aufgaben für die kommenden Jahre Herausgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Mai 2017

18 STROM

18 STROM 2030: LANGFRISTIGE TRENDS – AUFGABEN FÜR DIE KOMMENDEN JAHRE Abbildung 3: Unterschiedliche Belastung von Strom, Gas und Diesel durch Umlagen, Entgelte und Steuern ct/kWh 25 20 15 10 5 0 Haushaltskunde Strom Haushaltskunde Gas Diesel Umsatzsteuer/Mehrwertsteuer Strom- bzw. Energiesteuer Sonstige Umlagen EEG-Umlage Konzessionsabgabe Nettonetzentgelt Abgebildet sind die staatlich veranlassten Preisbestandteile, nicht die wettbewerblich bestimmten Preisbestandteile, für Endenergie in 2015. Quelle: Fraunhofer ISI

STROM 2030: LANGFRISTIGE TRENDS – AUFGABEN FÜR DIE KOMMENDEN JAHRE 19 Ergebnisse der Diskussion zu Trends 1 und 2 Trend 1 und Trend 2 wurden zusammen bei einer gemeinsamen Sitzung der Plattform Energieeffizienz und der Plattform Strommarkt diskutiert. Die folgenden Ergebnisse stellen daher gemeinsame Schlussfolgerungen zu beiden Trends dar: • Flexibilität spart bares Geld. Das Potenzial für Windund Sonnenenergie in Deutschland ist groß. Die Kosten sinken kontinuierlich. Daher ist es sinnvoll, immer höhere Anteile von Strom aus Wind- und Sonnenenergie zu erzeugen. Wind- und Sonnenenergie haben aber eine besondere Eigenschaft: Ihre Stromproduktion hängt vom Wetter ab. In der Folge wird oft die Forderung erhoben, Speicherkapazitäten auszubauen – ohne die Kosten zu bedenken. Herkömmliche Technologien wie Pumpspeicherkraftwerke und Batterien können Strom nur für wenige Stunden speichern. Zur Überbrückung einer „Dunkelflaute“ von mehreren Tagen im Winter sind sie ungeeignet. Neue Technologien wie Power-to-Gas mit Rückverstromung in Gaskraftwerken könnten als Langfristspeicher dienen, sind wegen der hohen Umwandlungsverluste allerdings extrem teuer. Ihr Einsatz ist erst bei wesentlich höheren Anteilen erneuerbarer Energien sinnvoll. Derzeit ist es deutlich günstiger, Angebot und Nachfrage großräumig über nationale und europäische Netze auszugleichen. So konkurrieren flexible Erzeuger, flexible Verbraucher und Speicher in einem großen verbundenen Marktgebiet um die kostengünstigste Lösung und sparen den Kunden Geld. • Sektorkopplung als Mittel zur Erreichung von Klimazielen. Eine kosteneffiziente Klimaschutzpolitik wird zunächst in allen Sektoren die Energieeffizienz deutlich steigern („Efficiency First“). Sodann werden in den jeweiligen volkswirtschaftlichen Sektoren erneuerbare Energien direkt genutzt, soweit ökonomisch und ökologisch vernünftig (z. B. Solarthermie bei Gebäuden oder Biokraftstoffe im Verkehr). Den verbleibenden Energiebedarf in den Sektoren Mobilität, Gebäude und Industrie wird Strom aus CO 2 -freien Quellen decken, damit wir die Klimaziele erreichen. Das nennt man Sektorkopplung. Um den Bedarf an Erneuerbaren-Anlagen und Netzinfrastruktur zu begrenzen, kommen möglichst effiziente Technologien zum Einsatz. • Die zentralen Technologien für die Sektorkopplung sind zugleich flexible Verbraucher: Wärme lässt sich speichern und Elektroautos können ihre Batterie als Puffer einset- zen. Zusammen können diese flexiblen Verbraucher ihre Nachfrage schnell um viele Gigawatt erhöhen oder verringern. So können sie auf das wechselnde Angebot von Wind- und Sonnenstrom reagieren. Das zentrale Steuerungsinstrument ist der Preis, der den Grad der Knappheit anzeigt. • Strommarkt 2.0 vollenden, Energiemarkt 2.0 schaffen. Welche Technologien zum Einsatz kommen, um den Flexibilitätsbedarf zu decken, soll sich im Wettbewerb entscheiden. Damit ein Wettbewerb der Technologien für Flexibilität stattfindet, werden Hemmnisse abgebaut. Dieser weiterentwickelte Strommarkt ist der Strommarkt 2.0. Um auch einen Wettbewerb zwischen den Technologien für Sektorkopplung zu ermöglichen, brauchen wir zukünftig einen Energiemarkt 2.0. • Auf dem Weg vom Strommarkt 2.0 zum Energiemarkt 2.0 – Fünf Schritte für mehr kostengünstige Flexibilität und Sektorkopplung: 1. Umlagen, Entgelte und Steuern sind so weiterzuentwickeln, dass Preissignale möglichst unverzerrt ankommen. Die Akteure entscheiden auf Basis der Preissignale für Strom und Brennstoffe, welche Technologie und welcher Einsatz für sie betriebswirtschaftlich optimal ist. Damit dies auch zum volkswirtschaftlich kostengünstigsten und nachhaltigen Energiesystem führt, müssen Verzerrungen von Preisbestandteilen abgebaut werden. Auch müssen so genannte externe Kosten internalisiert werden, das heißt Marktakteure tragen die von ihnen verursachten Kosten. Hierfür muss das System der Umlagen, Entgelte, Steuern und CO 2 -Preissignale weiterentwickelt werden. Dabei sind neue Ausnahmen von Abgaben, Umlagen und Entgelten, zum Beispiel Befreiungen von der EEG-Umlage, für bestimmte Technologien keine Lösung. Dann würden die bisherigen Stromverbraucher den Einsatz von CO 2 -freiem Strom in anderen Sektoren subventionieren. 2. Allen Technologien den gleichen Marktzugang ermöglichen. Für Flexibilität und Sektorkopplung gibt es verschiedene Technologien. Treten diese verschiedenen Technologien in einem fairen, technologieoffenen Wettbewerb gegeneinander an, bleiben die Kosten gering. Dazu erhalten zum Beispiel so genannte Aggregatoren die Möglichkeit, die Flexibilität kleinerer Verbraucher gebündelt zu vermarkten. Der Regelleistungsmarkt

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