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Strom 2030 - Langfristige Trends - Aufgaben für die kommenden Jahre

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Ergebnispapier: Strom 2030 - Langfristige Trends – Aufgaben für die kommenden Jahre Herausgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Mai 2017

30 STROM

30 STROM 2030: LANGFRISTIGE TRENDS – AUFGABEN FÜR DIE KOMMENDEN JAHRE Auflösung. Dieser Weg sollte konsequent fortgeführt werden. Das Verhältnis zwischen Aufwand und zusätzlichem Nutzen sollte bei der Weiterentwicklung der komplexen Methoden Berücksichtigung finden. • Ein Ziel für Versorgungssicherheit zu setzen, ist eine zentrale, aber auch komplexe Aufgabe. Das gewünschte Niveau für Versorgungssicherheit bestimmen letztlich die Akteure am Strommarkt: Verbraucher legen den Preis fest, für den sie bereit sind, ihre Nachfrage zu decken, und Erzeuger den Preis, für den sie ihre Stromproduktion anbieten wollen. Um die Versorgungssicherheit bewerten und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen bestimmen zu können, ist jedoch ein Zielniveau erforderlich, an dem die tatsächliche Versorgungssicherheit gemessen werden kann. Die deutsche Energiepolitik zielt auf ein sehr hohes Maß an Versorgungssicherheit ab, wie es bereits in den vergangenen Jahren gewährleistet werden konnte. Es ist eine Herausforderung, dieses volkswirtschaftlich optimale Niveau für Versorgungssicherheit zu ermitteln. Man muss beispielsweise bewerten, wie viele verschiedene Gruppen von Verbrauchern bereit wären, für die Stromversorgung zu zahlen, oder die Kosten für den Neubau von Erzeugungsanlagen einschätzen. Es ist Aufgabe der jeweiligen Mitgliedstaaten, das Ziel für Versorgungssicherheit zu bestimmen. Eine europaweite Harmonisierung des Zielniveaus erscheint nicht sinnvoll. • Versorgungssicherheit berücksichtigt selbstverständlich auch die Netzsituation und damit die tatsächliche Verfügbarkeit von Kapazitäten. Dieser Trend des Impuls papiers „Strom 2030“ beschäftigt sich mit Versorgungssicherheit an den Strommärkten – das heißt mit der Frage, ob Stromangebot und -nachfrage am Markt jederzeit übereinstimmen. Die Bewertung der Versorgungssicherheit insgesamt umfasst aber viele weitere Fragen, etwa ob die Leitungen den nachgefragten Strom auch tatsächlich transportieren können. Die technischen Herausforderungen – Versorgungssicherheit an den Strommärkten und Netzsituation – werden getrennt betrachtet und gelöst: Bei der Bewertung der Versorgungssicherheit an den Strommärkten geht man von restriktionsfreien Stromnetzen innerhalb der Länder aus. Gleichzeitig begrenzen die vorhandenen Interkonnektorkapazitäten den Stromhandel zwischen den Ländern. Netzrestriktionen in den Ländern werden separat adressiert, in Deutschland momentan unter anderem mit der so genannten Netzreserve. Auswahl aktueller Studien Consentec, r2b (2015): Versorgungssicherheit in Deutschland und seinen Nachbarländern: Länderübergreifendes Monitoring und Bewertung; Consentec GmbH, r2b energy consulting im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie Elia et al. (2015): Generation Adequacy Assessment; Elia, RTE, Swissgrid, Amprion, TenneT, APG, Creos im Auftrag der Support Group 2 des Pentalateralen Energieforums, abrufbar unter: https://www.bmwi.de Pentalateral Energy Forum (2015): Generation Adequacy Assessment; Pentalateral Energy Forum, Support Group 2

31 Trend 6: Strom wird deutlich effizienter genutzt 5 • Die Stromeffizienz steigt deutlich. Bis 2030 und 2050 wird Strom sowohl bei den klassischen Stromanwendungen als auch bei den durch Sektorkopplung neu hinzukommenden Anwendungen effizient genutzt. • Eingesparter Strom muss weder erzeugt noch verteilt werden. Durch Effizienzmaßnahmen werden weniger Erzeugungs- und Transportkapazitäten benötigt. Dies senkt die Kosten für die Bereitstellung von Energie und stärkt die Akzeptanz der Energiewende. • Stromeffizienz flankiert die Sektorkopplung. Durch den verstärkten Einsatz von Strom für Wärme und Mobi - lität steigt die Stromnachfrage insgesamt deutlich an. Eine massive Effizienzsteigerung beschränkt diesen Anstieg auf das erforderliche Maß. • Flexibilität und Stromeffizienz werden gemeinsam gedacht. Zwischen Energieeffizienz und Flexibilität können sowohl positive als auch negative Wechselwirkungen bestehen. Ein Positivbeispiel: Nur gut gedämmte und damit effiziente Kühlhäuser können temporär ihre Kühlung abschalten und so ihre Stromnachfrage kurzfristig reduzieren. Bei anderen Prozessen hingegen kann der flexible Abruf von Energie dazu führen, dass Anlagen nicht voll ausgelastet sind und so die Effizienz verringert wird. Die richtige Balance zwischen Flexibilität und Stromeffizienz steigert den Wert von Stromeinsparungen und schafft Anreize für die flexible Nutzung von Strom. Aufgabe: Anreize für einen effizienten Einsatz von Strom stärken • Stromeffizienz verlässlich steigern. Bewährte Anreize für einen effizienten Einsatz von Strom stärken, Hemmnisse abbauen. Je weniger Strom wir verbrauchen, umso weniger Erneuerbare-Energien-Anlagen und Netze müssen wir bauen, um fossile Brennstoffe zu ersetzen. Es gilt, die Rahmenbedingungen so weiterzuentwickeln, dass unter Berücksichtigung der gesamt- und betriebswirtschaftlichen Kosteneffizienz grundsätzlich diejenigen Technologien zum Einsatz kommen, die mit möglichst wenig erneuerbarem Strom möglichst viele Treibhausgase sparen. Dabei ist sowohl die technische Machbarkeit – zum Beispiel die mögliche Einbindung von Wärmepumpen in Nahwärmenetze und Kombination mit Großwärmespeichern – als auch die volkwirtschaftliche Effizienz zu berücksichtigen. • „Efficiency First“: Stromeffizienz bei allen energiepolitischen Entscheidungen als Kriterium berücksichtigen. Zukünftig soll bei energiepolitischen Weichenstellungen geprüft werden, ob durch diese Anreize für einen effizien ten Umgang mit Strom gesetzt werden können, oder ob neue Hemmnisse für einen effizienten Umgang mit Strom geschaffen werden. 5 Die Inhalte dieses Trends wurden im Rahmen des Grünbuchs „Energieeffizienz“ und in der Plattform Energieeffizienz diskutiert.

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