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Stromnetze und Speicher für die Energiewende

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DIW kompakt: Kemfert, Gerbaulet, Hirschhausen, Stromnetze und Speichertechnologien für die Energiewende - Eine Analyse mit Bezug zur Diskussion des EEG 2016 Gutachten im Auftrag der Hermann-Scheer-Stiftung, Juni 2016

DIW Berlin:

DIW Berlin: Politikberatung kompakt 112 Die Transformation des deutschen Stromsystems („Stromwende“) kommt gut voran 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Braunkohle Steinkohle Kernkraft Erdgas Öl Müll Andere Wasserkraft Biomasse Photovoltaik Windkraft Abbildung 1: Anteil der Stromerzeugung in Deutschland nach Energieträger 1990-2015 Quelle: BMWi (2016) Gesamtausgabe der Energiedaten 2.3 Ansatz der EEG-Reformen ist ungeeignet Die nun eingeführte EEG Reform ist ungeeignet um wichtige Ziele der Energiewende zu erreichen. Die EEG Reform ist eine Konsequenz aus Gespensterdebatten um angeblich zu hohe Strompreise und fehlende Netze und ist somit ungeeignet die eigentlichen Herausforderungen der Energiewende zu lösen. Die EEG Umlage ist vor allem gestiegen, da der Strompreis an der Börse niedrig ist. 1 Der Strompreis an der Börse ist niedrig, da es einen Überschuss an Strom gibt, vor allem ausgelöst durch überschüssige, alte, ineffiziente Kohlekraftwerke. Alte, ineffiziente Kohlekraftwerke erhöhen nicht nur die Treibhausemissionen und gefährden die Klimaziele, sie sind aufgrund ihrer Inflexibilität ungeeignet in der Kombination mit volatilen erneuerbaren Energien und verstopfen die Stromnetze. Durch den Kohleüberschuss werden zusätzliche Netze gebaut, was die Kosten erhöht. Vergleichbar ist dies, als wenn man alle Straßen in Deutschland so lange ausbaut, bis es keinen Stau mehr gibt - mit der Begründung, die vielen neuen Autos mit grünen Antrieben würden die Straßen verstopfen. Dabei sollte es besser eine - um im Bild zu bleiben- Verkehrsoptimierung und -vermeidung geben. Der Aus- 1 Die EEG Umlage errechnet sich aus der Differenz der Förderungen erneuerbarer Energien und dem Börsenpreis. 5

DIW Berlin: Politikberatung kompakt 112 Stromnetze sind kein Engpass für die Stromwende bau der Netze „bis zur letzten“ Kilowattstunde ist ineffizient und teuer. Die Energiewende kann auch ohne weiteren sofortigen Ausbau der Stromnetze fortgeführt werden. Der Strompreis wird somit nicht durch einen Ausbaudeckel erneuerbarer Energien gesenkt werden können. Im Gegenteil. Ein überdimensionierter Netzausbau, beschlossene Kohle- Subventionen und ein verzögerter Kohleausstieg werden die Strompreise steigen lassen. Die beschlossenen Ausschreibungen können die Kosten zudem weiter erhöhen, da die Transaktionskosten und Risikoaufschläge erhöht werden. Ausschreibungen vermindern zudem die Akteursvielfalt, der Wettbewerb wird eher behindert. Ausschreibungen fördern somit die Planwirtschaft, da der Staat Mengen und Akteurs-Überwachung betreibt. Bürgerenergiegenossenschaften und weitere kleinere Akteure sind die großen Verlierer der Reform. Gewinner sind Energiekonzerne, welche einen Großteil des Stroms mit Kohlekraftwerken herstellen. Dieser wird geschützt, obwohl er den Erfolg der Energiewende eher behindert. 3 Stromnetze sind kein Engpass für die Stromwende 3.1 Netzausbau schreitet regelmäßig voran Im Rahmen der Netzentwicklungsplanung wird vielfach geäußert, dass das Tempo des Netzausbaus auch das Tempo der Energiewende bestimme; 2 dieses Argument ist auch im Entwurf des EEG 2016 zu finden. Aktuelle Studien sowie die von der BNetzA genannten Zahlen zeigen, dass dies bisher nicht der Fall ist. 3 Netzoptimierung, -verstärkung und -ausbau schreiten kontinuierlich voran. Sowohl Netzerweiterungen (Neu- und Zusatzbeseilung) als auch Netzausbauten in bestehenden und neuen Trassen erfuhren in der Vergangenheit keine starken Verzögerungen. Viele weitere Leitungsabschnitte sind in einem fortgeschrittenen Stadium der Projektierung und werden in naher Zukunft fertig gestellt werden. Somit ist der Netzausbau dem Zeitplan zwar leicht hinterher, stellt aber auf absehbare Zeit keinen Engpass für die Energiewende dar. Der kontinuierliche Netzausbau lässt sich anhand von konkreten Ausbaudaten belegen: Der 2008 – 2015 realisierte Netzaus- bzw. umbau im Rahmen des Energieleitungsausbaugesetzes 2 Vgl. 50Hertz et al. (2014): Netzentwicklungsplan Strom 2014. 2. Entwurf der Übertragungsnetzbetreiber, 4. November 2014, S. 120. 3 Vgl. Monitoringberichte der BNetzA (verschiedene Ausgaben), sowie (Hirschhausen et al., 2010; Schröder et al., 2012; Gerbaulet et al., 2013; Kunz et al., 2013). 6

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