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Studie Beschleunigungs- und Kostensenkungspotenziale bei HGÜ-Offshore-Netzanbindungsprojekten_Kurzfassung

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In dieser Studie wurden Beschleunigungs- und Kostensenkungspotenziale von HGÜ-Offshore-Netzanbindungen in der deutschen Nordsee untersucht. Im Rahmen der Studie wurden für die drei Hauptphasen: Genehmigung, Ausschreibung und Projektrealisierung, sowie für die potenzielle Weiterentwicklung der technischen Rahmenbedingungen, Maßnahmen erarbeitet.

Beschleunigungs- und Kostensenkungspotenziale bei HGÜ-Offshore-NetzanbindungsprojektenKurzfassung 5. Ausschreibungs- und Vergabeverfahren Das Ausschreibungs- und Vergabeverfahren beginnt mit der Veröffentlichung der Ausschreibungsunterlagen und endet mit der Vertragsunterzeichnung. Es gliedert sich in die Angebotserstellung, die Angebotsevaluierung mit Klärungsgesprächen und die Vertragsverhandlungen bis zur Vergabe. Die drei Phasen des Ausschreibungs- und Vergabeverfahrens folgen zeitlich aufeinander. Projektlaufzeit in Jahren ab Einreichung des Genehmigungsantrags 03 04 Planung und Genehmigung Planfeststellung erfolgt Ausschreibung und Vergabe Ausschreibung veröffentlicht Vertrag unterzeichnet Prozess je Los Beschriftung Beschriftung Realisierung und Inbetriebnahme Ausschreibung veröffentlicht Detailausschnitt typischer Projektablauf: Ausschreibungs- und Vergabephase Angebotsevaluierung Angebotserstellung Abgabe erfolgt Vertragsverhandlung Vertrag unterzeichnet Legende: Lieferant Behörde ÜNB Vertrag unterzeichnet Standardlaufzeit häufig zusätzlich erforderlich Nach der Veröffentlichung der Ausschreibung beginnen die Bieter mit der Angebotserstellung. Aufgrund der technischen Komplexität und Detaillierung der technischen Spezifikation sind aktuell 4 bis 5 Monate für eine Angebotserstellung eingeplant. Nach Abgabe der Angebote beginnt die Angebotsevaluierung. Außerdem werden Klärungsgespräche mit den Bietern geführt. Für diese Phase werden aktuell ebenfalls 4 bis 5 Monate geplant. Die anschließenden Vertragsverhandlungen sind vor allem abhängig von den Verhandlungspositionen der Bieter und vom Umfang der Abweichungen zur Spezifikation. Geplant wird für diese Phase üblicherweise ein Zeitraum von 3 bis 4 Monaten. Aktuell wird der Netzanschluss nach § 17 d Abs. 1 EnWG durch den in der Regelzone zuständigen ÜNB ausgeschrieben. Eine Änderung würde es ermöglichen die Errichtung und den Betrieb der Netzanschlusssysteme durch eine staatliche Stelle europaweit auszuschreiben (AV1). Der Ansatz soll außerhalb dieser Studie weiter detailliert und diskutiert werden, um das daraus resultierende Potenzial abzuschätzen. Die Ausschreibungsverfahren sind in der Vergangenheit relativ intransparent gestaltet gewesen und werden es auch in Zukunft sein, wenn nicht regulatorische Vorgaben erarbeitet werden. Die Erhöhung der Transparenz (AV2) könnte z. B. durch die Ausweitung der Bekanntmachungspflichten realisiert werden. Durch die Erhöhung der Transparenz steigt der Druck auf die Beteiligten, kosten- und zeiteffizient zu arbeiten. Die Anzahl der potenziellen Bieter ist relativ gering. Um diesem entgegen zu wirken und in Zukunft bei gleichbleibendem Technikkonzept mehr Wettbewerb zu erhalten, könnte der Ausschreibende die Bieterkosten anteilig übernehmen (AV3) und / oder die Losaufteilung ausweiten (AV4). Aktuell werden für Ausschreibung und Vergabe bis zu 12 Monate Bearbeitungszeit angesetzt. In der Vergangenheit ist dieser Zeitraum bei Vergaben an einen Generalunternehmer regelmäßig unterschritten worden. Bei der momentan durchgeführten Zwei-Lose-Vergabe kann der pauschal angesetzte Planwert auf 10 Monate verkürzt werden (AV5). Diese Maßnahmen führen zum Teil zu einem höheren Risiko und Personalaufwand beim ÜNB; auf der anderen Seite stehen dem aber Kostensenkungspotenziale in der Projektrealisierung entgegen. 13

Beschleunigungs- und Kostensenkungspotenziale bei HGÜ-Offshore-NetzanbindungsprojektenKurzfassung 6. Projektrealisierung Die Projektrealisierung startet mit der Vertragsunterzeichnung und erfolgt parallel für die drei Gewerke Offshore-Konverter, Kabel und Onshore-Konverter. Ausschreibung und Vergabe Realisierung und Inbetriebnahme Offshore-Konverter • Fundament Projektlaufzeit in Jahren ab Einreichung des Genehmigungsantrags 04 05 06 07 08 09 10 Vertrag unterzeichnet BSH 1,2 Design ggf. BSH 3 Fundament Gründung BSH 3 Start IBN Erste Stromübertragung Werftfertigung Installation • Topside • Komponenteninstallation Design sail off Werftfertigung & Transport onshore sail off Installation offshore offshore IBN Erste Stromübertragung Kabel • Landkabel • Offshore-Kabel Trasse F&T Trasse F&T Verlegung Verlegung Landkabel verlegt Offshore- Kabel verlegt Onshore-Konverter • Bauwerk & Komponenten Design Bau Installation IBN Probebetrieb Detailausschnitt typischer Projektablauf: Realisierungs- und Inbetriebnahmephase Legende: Lieferant Behörde ÜNB Standardlaufzeit häufig zusätzlich erforderlich Trasse Trassenvorbereitung F&T Fertigung & Transport BSH BSH-Freigabe IBN Inbetriebnahme In der Projektrealisierung liegt das größte Kostensenkungs- und Beschleunigungspotenzial im Teilprojekt der Offshore-Konverter-Station. Dies beeinflusst auch die gesamte Projektdauer, da sie die längste Realisierungszeit hat und damit vorwiegend auf dem kritischen Pfad des Gesamtprojekts liegt. Die Anforderungen an dieses Gewerk im Zusammenhang mit der Zertifizierung für die Genehmigung waren zu Projektbeginn nicht vollständig geklärt. Dies hat zu späten Design- und Konzeptänderungen geführt und damit zu Kostensteigerungen und Verzögerungen. Daher sollten die Zertifizierungsvorgaben festgeschrieben (RI1) werden. Dies kann in Zusammenarbeit zwischen den genehmigenden Behörden, den Zertifizierern und dem ÜNB stattfinden. Wenn die Vorgaben zum Projektbeginn festgeschrieben werden, reduziert sich das Risiko von Verzögerungen in der Genehmigung und von technischen Änderungen im späteren Projektverlauf. Um das Risiko von Änderungen weiter zu reduzieren, sollte eine Designfreigabe durch den ÜNB zu Baubeginn (RI2) eingeführt werden, damit zwischen ÜNB und Auftragnehmer von Anfang an das gleiche Verständnis über das zu liefernde Gewerk besteht. Die technischen Ausstattungen und Redundanzen sind nicht festgeschrieben. Um eine volkswirtschaftlich optimale Lösung zu erzielen, könnten die Ausstattungsstandards vorgegeben (RI3) werden. Bei der Ermittlung dieser Vorgaben ist auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen sicherer Ausstattung und kostengünstigen Lösungen zu achten. Um einen angemessenen Technik- und Kostenrahmen festzulegen, könnten diese Vorgaben durch die Bundesnetzagentur und das BSH entwickelt werden. Eine Ausweitung der Kontrolle der (Sub-) Auftragnehmer (RI4) wird empfohlen, da durch diese Verzögerungen hätten vermieden werden können. Damit entsteht allerdings erhöhter Personalbedarf beim ÜNB und dem Auftragnehmer, der mit erhöhten Personal- 14

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