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Studie Beschleunigungs- und Kostensenkungspotenziale bei HGÜ-Offshore-Netzanbindungsprojekten_Kurzfassung

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In dieser Studie wurden Beschleunigungs- und Kostensenkungspotenziale von HGÜ-Offshore-Netzanbindungen in der deutschen Nordsee untersucht. Im Rahmen der Studie wurden für die drei Hauptphasen: Genehmigung, Ausschreibung und Projektrealisierung, sowie für die potenzielle Weiterentwicklung der technischen Rahmenbedingungen, Maßnahmen erarbeitet.

Beschleunigungs- und Kostensenkungspotenziale bei HGÜ-Offshore-NetzanbindungsprojektenKurzfassung 2. Methodik und Grundlagen Im Rahmen der beauftragten Vorgehensweise untersucht die Studie in einem ersten Schritt die bisherigen Projekte im Hinblick auf typische Verläufe und Kostenverteilungen, um daraus Rückschlüsse für zukünftige Projekte ziehen zu können. In den nachfolgenden Schritten wurden die drei oben beschriebenen Hauptphasen untersucht. Dazu wurden innerhalb der Planungs- und Genehmigungsphase, Ausschreibungs- und Vergabephase sowie der Realisierungs- und Inbetriebnahmephase Maßnahmen erarbeitet, die sich beschleunigend und kostensenkend auswirken. Zudem wurden Maßnahmen im Bereich der technischen Rahmenbedingungen und Entwicklungen betrachtet. Auch diese können zu einer Beschleunigung und Kostensenkung bei HGÜ-Offshore-Netzanschlussprojekten führen. Umfang, Muster und Ursachen von Zeitverzögerungen und Kostensteigerungen bei Offshore-Netzanbindungsprojekten beruhen auf den Erfahrungen des Auftragnehmers, einer Analyse von Veröffentlichungen und Studien zur Offshore-Windenergie, sowie einer gerade abgeschlossenen wissenschaftlichen Arbeit zur Dauer der Planungen. Des Weiteren wurde eine Befragung der wesentlichen Akteure durchgeführt. Dabei wurden Akteure aus der gesamten Offshore-Windbranche, von den Investoren bis hin zu den Genehmigungsbehörden, befragt. Die Studie stellt allerdings nicht zwangsläufig die Meinungen der einzelnen beteiligten Akteure dar, die zum Teil konträr sind und sich nicht immer mit den Aussagen und Ergebnissen der Studie decken. Zu den Ausschreibungsbedingungen wurden vornehmlich die Netzbetreiber und die jeweils von ihnen beauftragen Unternehmen befragt. Die Diskussionspunkte reichen von gesetzlichen Rahmenbedingungen zu Ausschreibungsverfahren über Modularisierungsansätze bis hin zu der Frage, ob Anbindungssysteme kleinteilig oder als Ganzes ausgeschrieben werden sollten. Zur Praxis der Planfeststellungsverfahren wurden insbesondere die Netzbetreiber und betroffene Behörden befragt. Das Ziel ist es, die Wechselwirkung zwischen einheitlichen Verfahren und langfristig verbindlichen Regelungen zu vereinfachen. Alle identifizierten Maßnahmen zur Beschleunigung und Kostensenkung bei HGÜ- Offshore-Netzanbindungen werden in einer Maßnahmenliste zusammengefasst. Dabei werden die Maßnahmen nach den drei Hauptphasen Genehmigung (GV), Ausschreibung und Vergabe (AV), sowie Projektrealisierung (RI) unterschieden. Des Weiteren werden Maßnahmen, die sich auf die technischen Rahmenbedingungen und Entwicklungen (TE) beziehen, aufgeführt. Um den Studienschwerpunkt und die vorgeschlagenen Maßnahmen besser einordnen zu können, werden nachfolgend die einfachsten Grundlagen eines typischen HGÜ-Offshore- Netzanschlusssystems erläutert. Windenergieanlagen stellen elektrische Energie als Drehstrom in bestimmten Spannungsbereichen wie der 33 kV-Ebene zur Verfügung. Nach derzeitigem Stand der Technik wird diese offshore auf ein höheres Spannungsniveau transformiert, um dann an Land in das Stromnetz eingespeist zu werden. Da Windenergieanlagen auf See aus ökologischen Gründen (Nationalpark Wattenmeer in der Nordsee), sowie wegen der Berücksichtigung der Belange der Schifffahrt und des Tourismus meistens nur weitab der Küste installiert werden, bedeutet dies hohe Verluste bei der Übertragung des Drehstroms an Land. Aus diesem Grund wird verstärkt auf HGÜ- Systeme zurückgegriffen. Diese haben geringere Übertragungsverluste als die alternativen Wechselstromanbindungen. 7

Beschleunigungs- und Kostensenkungspotenziale bei HGÜ-Offshore-NetzanbindungsprojektenKurzfassung Der derzeit verwendete Ansatz sieht die gesammelte Netzanbindung mehrerer Windparks vor. Der von den Windenergieanlagen bereitgestellte Drehstrom wird im Umspannwerk des jeweiligen Windparks auf ein höheres Spannungsniveau transformiert. Mehrere Windpark-Umspannwerke sind wiederum an eine Offshore-Konverter-Station angeschlossen. Hier kommt es zur Gleichrichtung, dem Wechsel von Drehstrom auf Gleichstrom für den Transport an Land. Der Strom wird dort wieder auf Wechselspannung umgeformt und am Netzverknüpfungspunkt ins Onshore-Hochspannungsnetz eingespeist. Windpark- Umspannwerk Offshore- Konverter- Station Seekabel Wattenmeerkabel Onshore- Konverter- Station Landkabel Typischer Aufbau eines HGÜ-Offshore- Netzanschlusssystems Legende: Eigentumsgrenze (Windpark – ÜNB) Windenergieanlage Netzverknüpfungspunkt Wechselstrom Gleichstrom Die Zuständigkeit für die Verkabelung innerhalb des Windparks und zu dessen Umspannwerk liegt beim Windparkbetreiber, ebenso die Verantwortung für die Errichtung des Umspannwerks selbst. Das sich an das Umspannwerk anschließende Verbindungskabel zur Offshore-Konverter-Station ist jedoch bereits ab Endverschluss des Kabels im Umspannwerk Eigentum und Verantwortungsbereich des ÜNB wie auch alle darauf folgenden Komponenten des Netzanschlusssystems. Ein HGÜ-Netzanschlusssystem gliedert sich in folgende Komponenten: Wechselstrom-Offshore-Kabel zur Verbindung der Umspannstation mit der Konverter-Station Offshore-Konverter-Station zur Gleichrichtung Gleichstrom-Kabel (Seekabel, Wattenmeerkabel und Landkabel) für den Transport zur Onshore-Konverter-Station Onshore-Konverter-Station zur Umrichtung und Einspeisung ins Onshore-Netz 8

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