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Studie zur Konventionellen Mindesterzeugung

Auch bei hoher Einspeisung erneuerbarer Energien ins Stromnetz produzieren konventionelle Kraftwerke noch Strom. Das zeigt eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Consentec im Auftrag der vier Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW. In Zeiten negativer Börsenpreise sind aktuell rund 25 bis 30 Gigawatt (GW) konventionelle Kraftwerke am Netz. Verantwortlich für diese sogenannte Mindesterzeugung sind ganz unterschiedliche Sachverhalte. Eines ist jedoch aus der Untersuchung klar ersichtlich: Es gibt Potenziale und Maßnahmen, um die Mindesterzeugung zu senken.Zusammenfassend zeigt die Studie vielfältige Ursachen von Mindesterzeugung auf

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32 Mindesterzeugung, Abschlussbericht, 25. Januar 2016 Der Anteil der in wärmegeführten KWK-Anlagen eingespeisten Leistung an PROD_min (in o. g. Stunden) beträgt zwischen 8 und 10%. Dieser Teil wird stark von Gaskraftwerken dominiert (ca. 70-75%). Deckung von Industriebedarf Der Anteil an PROD_min von Kraftwerken zur (anteiligen) Deckung von Industriebedarf, die in Stunden mit Mindesterzeugung einspeisen, beträgt zwischen 10 und 12% und entfällt hauptsächlich auf Steinkohle- und Gaskraftwerke (45% bzw. 30-40%).

Mindesterzeugung, Abschlussbericht, 25. Januar 2016 33 3 Möglichkeiten zur Verringerung von Mindesterzeugung 3.1 Ziel der Analyse Die konventionelle Mindesterzeugung ist, wie in Kapitel 2 erarbeitet, auf unterschiedliche Aspekte zurückzuführen. Neben den technischen Eigenschaften der Kraftwerke, der nicht stromgeführten Stromerzeugung zur Deckung von Wärmebedarf (KWK) und ökonomischen Überlegungen der Kraftwerksbetreiber zu Optimierung der Strombezugskosten spielen insbesondere die für einen sicheren Netzbetrieb notwendige Erbringung von Regelleistung und anderen Systemdienstleistungen (Spannungshaltung, Kurzschlussleistung) eine entscheidende Rolle. Zudem können Anforderungen an den sicheren Netzbetrieb dazu führen, dass die ÜNB gezielt in die Betriebsweise der Kraftwerke im Rahmen von Redispatchmaßnahmen zur Vermeidung von Netzengpässen eingreifen (sowohl Aufforderungen zum Nichtabfahren als auch Aktivieren von Kraftwerksleistung für die Erhöhung der Einspeiseleistung), was im Resultat ebenfalls zu konventioneller Mindesterzeugung führen kann, sofern gleichzeitig implizit oder explizit EE-Einspeisung abgeregelt wird. 4 Die in Kapitel 2 beschriebenen quantitativen Analysen und in der Vergangenheit durchgeführte Studien (z. B. von FGH, Consentec und IAEW der RWTH Aachen, abgeschlossen Anfang 2012 5 ) zum unter heutigen bzw. in der nahen Zukunft relevanten Rahmenbedingungen notwendigen Niveau der konventionellen Mindesterzeugung zeigen, dass die Mindesterzeugung im heutigen System zumindest in Situationen mit niedriger Residuallast eine bindende Randbedingung für den Kraftwerkseinsatz darstellt. Gleichzeitig ist festzuhalten, dass das konkrete Niveau der Mindesterzeugung stark abhängig von Randbedingungen und Voraussetzungen, insbesondere hinsichtlich des rechtlich- 4 5 Verlagert der Redispatch hingegen lediglich konventionelle Erzeugung von einem Kraftwerk zum anderen, wird hierdurch keine zusätzliche Mindesterzeugung begründet. Eine implizite Abregelung von EE- Einspeisung könnte z. B. dann auftreten, wenn Abfahrverbote für konventionelle Kraftwerke zu negativen Marktpreisen und in der Folge zu EE-Abregelung führen. Studie zur Ermittlung der technischen Mindesterzeugung des konventionellen Kraftwerksparks zur Gewährleistung der Systemstabilität in den deutschen Übertragungsnetzen bei hoher Einspeisung aus erneuerbaren Energien“, 2012, online verfügbar unter http://www.50hertz.com/de/file/4TSO_Mindesterzeugung_final.pdf

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