Aufrufe
vor 5 Jahren

Systemdienstleistung 2030 - Factsheet

  • Text
  • Systemdienstleistungen
  • Bereitstellung
  • Energien
  • Erneuerbarer
  • Anlagen
  • Studie
  • Anforderungen
  • Erbringung
  • Momentanreserve
  • Energieanlagen
Factsheet zur dena-Studie Systemdienstleistung 2030. Sicherheit und Zuverlässigkeit einer Stromversorgung mit hohem Anteil erneuerbarer Energien.

Systemdienstleistung 2030 -

dena-Studie Systemdienstleistungen 2030: Sicherheit und Zuverlässigkeit einer Stromversorgung mit hohem Anteil erneuerbarer Energien. Mit den Zielen zum Ausbau der erneuerbaren Energien und dem Ausstieg aus der Kernenergie wurde ein tiefgreifender Wandel der deutschen Stromversorgung eingeleitet. Daraus folgt ein hoher Ausbau- und Innovationsbedarf zur Weiterentwicklung der Stromnetze. Auch ändern sich die Anforderungen und Möglichkeiten zur Erbringung der für einen stabilen Betrieb des Stromsystems notwendigen Systemdienstleistungen. Für eine sichere und zuverlässige Stromversorgung ergreifen Stromnetzbetreiber fortlaufend Maßnahmen, um die Frequenz, Spannung und Leitungsbelastungen im Netz innerhalb der zulässigen Grenzwerte zu halten oder um sie nach Störungen wieder in den Normalbereich zurückzuführen. Diese Maßnahmen werden als Systemdienstleistungen bezeichnet. Sie umfassen die in der Tabelle beschriebenen Bereiche und Aufgaben. Neue Anforderungen an Systemdienstleistungen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien und die damit einhergehenden zunehmenden Transportentfernungen für Strom erhöhen die Anforderungen an die Erbringung von Systemdienstleistungen deutlich. Zudem ändern sich die technisch und wirtschaftlich verfügbaren Möglichkeiten für ihre Bereitstellung. Dem steigenden Anteil von Anlagen erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung folgend, müssen auch ihre Möglichkeiten zur Bereitstellung von Systemdienstleistungsprodukten entsprechend genutzt werden. Die Studie „Systemdienstleistungen 2030“. Die Studie wurde durch die Deutsche Energie-Agentur (dena) im Rahmen einer Kooperation erstellt und finanziert. Partner waren Übertragungsund Verteilnetzbetreiber, Projektentwickler und Betreiber erneuerbarer Energien sowie Hersteller von Netz- und Anlagentechnik. Die Studie hat untersucht, welche Anforderungen der Ausbau der erneuerbaren Energien an die Erbringung und Bereitstellung von Systemdienstleistungen stellt und welche Maßnahmen zur Sicherung einer stabilen Stromversorgung bis 2030 notwendig sein werden. Die Studienergebnisse zeigen, dass grundsätzlich für alle Systemdienstleistungen bereits alternative technische Lösungen existieren, um auch zukünftig die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Stromsystems gewährleisten zu können. Es müssen jedoch die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden, um diese Lösungen 2030 auch nutzen zu können. Einordnung der Systemdienstleistungen. Frequenzhaltung. Für den stabilen Betrieb der Stromnetze muss die eingespeiste Strommenge zu jedem Zeitpunkt der Last entsprechen. Für die Dämpfung oder den Ausgleich von Frequenzabweichungen kommen Momentanreserve und Regelleistung zum Tragen. Spannungshaltung. Die Stabilität der Netzspannung muss jederzeit gewahrt werden. Dafür muss lokal Blindleistung bereitgestellt werden. Um Störungen zu beherrschen, ist u. a. die Bereitstellung von Kurzschlussleistung notwendig. Betriebsführung. Über die Betriebsführung steuern und überwachen die Netzbetreiber das Stromnetz, die angeschlossene Erzeugung und Last sowie den Einsatz der Systemdienstleistungen, um einen sicheren Betrieb des Stromsystems zu gewährleisten. Versorgungswiederaufbau. Im Falle eines vollständigen oder großräumigen Stromausfalls im europäischen Verbundnetz wird der Aufbau der Stromversorgung durch schwarzstartfähige Großkraftwerke und eine stufenweise Lastzuschaltung realisiert. Effizienz entscheidet. 1

Hier finden Sie Fachpublikationen und Unternehmensbroschüren

Finden Sie uns auch auf

Copyright © 2017 Bundesverband WindEnergie