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Weiterbetrieb von WEA nach 2020

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Studie der Deutschen Windguard im auftrag der Naturstrom AG vom Dezember 2016. Mit Inkrafttreten des ersten EEG wurde allen vor dem Jahr 2000 errichteten Anlagen ebenfalls die EEG-Vergütung für eine Laufzeit von 20 Jahren zugesichert [EEG 2000]. Als Inbetriebnahmejahr gilt für diese Anlagen das Jahr 2000, ab 2001 beginnt damit rechnerisch der 20jährige Vergütungszeitraum. Dadurch fallen zum 31. Dezember des Jahres 2020 erstmals Anlagen aus der EEG-Vergütung heraus....

Investition zum

Investition zum Übergang in den Weiterbetrieb dert dargestellt, da diese die in den ersten 20 Jahren des Betriebs durchgeführte und somit in den Betriebskosten enthaltende „Wiederkehrende Prüfung (WKP)“ ersetzt. Projektspezifisch können die Kosten zwischen WKP und Weiterbetriebsprüfung geringfügig abweichen. 3.2 ZUSÄTZLICHE KOSTEN IM ZUSAMMENHANG MIT DER GENEHMIGUNGSRECHTLICHEN ABWICKLUNG Neben den Kosten für das Gutachten zum Weitertrieb fallen Kosten für die Begleitung des Begutachtungsprozesses, die gegebenenfalls notwenige Kommunikation mit den Genehmigungsbehörden und die Erstellung weiterer Nachweise zur Einhaltung von Genehmigungsbedingungen sowie, wenn erforderlich, juristischem Beistand an. Es ist davon auszugehen, dass auch diese Kosten stark durch die jeweiligen Projekteigenschaften, wie Projektgröße, Standorteigenschaften wie Bebauung oder Fauna sowie die Ausgestaltung der Baugenehmigung und die Anforderungen der jeweiligen Genehmigungsbehörde beeinflusst werden. Die Kosten können demnach weit gestreut sein, von relativ geringen Kosten für die interne Abwicklung bis hin zu hohen Kosten für verschiedene Nachweise, Beratung etc. In der Literatur liegen keine fundierten Daten für die zusätzlichen Kosten der Weiterbetriebsabwicklung vor. Im Folgenden wird angenommen, dass die Kosten im Durchschnitt in einer Größenordnung von etwa 25% der Gutachtenkosten liegen. Unter Berücksichtigung der angenommenen Bandbreite der Gutachtenskosten ergeben sich somit weitere Kosten von 1,75 - 5 €/kW. 3.3 ERZIELBARE ENERGIEERTRÄGE Annahme Energieertrag Neben den anfallenden Kosten ist für eine Beispielberechnung eine Annahme für die erzielbaren Energieerträge zu treffen, um zu einer Kostenannahme je produzierter kWh zu gelangen. Eine Kurzauswertung der Stamm- und Bewegungsdaten der Netzbetreiber 2015 [BNetzA 2016] zeigt, dass die Volllaststunden, die die analysierten Anlagen (Inbetriebnahme im Jahr 2000 oder eher, Einspeisung im Jahr 2020 vorhanden und nicht außer Betrieb genommen bis zum 31.12.2015 ≙ 4,3 GW) im Mittel im Jahr 2015 erreicht haben, bei 1.456 h/a liegen. 50% der Anlagen speisten 2015 zwischen 1.227 und 1.723 Volllaststunden ein. Trotz projektspezifisch deutlicher Weiterbetrieb nach 2020 11

Investition zum Übergang in den Weiterbetrieb Abweichungen wird der ermittelte Durchschnitt im Folgenden als typische Volllaststundenanzahl pro Jahr angenommen. 3.4 BETRACHTUNGSZEITRAUM Möglicher Weiterbetriebszeitraum Angestrebte Kostenverteilung Relevant für die Kostenbetrachtung ist auch der Bezugszeitraum, über den eine Amortisierung der Kosten angestrebt werden soll. So werden die ermittelten Kosten rechnerisch auf die weiteren Betriebsjahre verteilt. Ein möglicher Ansatz hie r- für wäre eine Verteilung in Abhängigkeit der möglichen Weiterbetriebsdauer. Einem Fachartikel zufolge berichtet ein Experte, dass im Rahmen der Überprüfungen Zeiträume von 4 bis 22 Jahren als Restnutzungszeitraume festgestellt wurden. Dabei kann die Ausschöpfung der Restnutzungsdauer an Auflagen, wie beispielsweise die Erneuerung bestimmter Bauteile, geknüpft sein. [WID 2016] Sollten Auflagen dieser Art den Austausch von Großkomponenten betreffen, die beispielsweise im Vollwartungskonzept des Herstellers für Anlagen mit einem Alter von mehr als 20 Jahren nicht inbegriffen sind, können dabei erhebliche Ersatzinvestitionen anfallen [Enercon 2016]. Die Verteilung der Kosten über einen sehr langen Zeitraum (der gegebenenfalls im Rahmen des Gutachtens festgestellt wird) ist allerdings aufgrund des Risikos und der Finanzierungszeitraume nicht sinnvoll. Hinsichtlich der üblicherweise nach zwei Jahren erforderlichen Überprüfung der Anlage zur Verlängerung des Gutachtens, kann argumentiert werden, dass die Investition in das ursprüngliche Gutachten innerhalb dieses Zeitraums finanziert werden sollte. Je nach Projektstatus ist ebenfalls begründbar, dass die Kosten über einen längeren Zeitraum verteilt werden können, da die Verlängerung des Gutachtens bei gutem Zustand der Anlagen ohne erhebliche Mehrkosten möglich ist. Ein zu langer Amortisationszeitraum ist aufgrund des Risikos für eine erforderlich werdende Ersatzinvestition in steigendem Anlagenalter nicht empfehlenswert. Im Folgenden wird daher angenommen, dass sich die Kosten für das Weiterbetriebsgutachten über 2 bis 5 Betriebsjahre verteilen. 3.5 DURCHSCHNITTLICHE KOSTEN ZUR HERSTELLUNG DER WEITERBETRIEBSOPTION Die verschiedenen Parameter, die die Investitionskosten für den Übergang in den Weiterbetrieb beeinflussen, werden im Folgenden zusammengeführt und variiert. Projektspezifisch Weiterbetrieb nach 2020 12

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