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Windenergie Report Deutschland 2016

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Windenergie Report 2016 des Fraunhofer IWES.

WINDENERGIE REPORT

WINDENERGIE REPORT DEUTSCHLAND 2016 Anteil Windertrag am Gesamtenergieertrag [%] Kontinent Gesamtleistung Anteil Zuwachs Asien 203.649 MW 41,8 % 15,8 % Europa 161.330 MW 33,1 % 9,2 % Nordamerika 97.611 MW 20,1 % 10,0 % Lateinamerika 15.296 MW 3,1 % 25,2 % Australien & Ozeanien Mittlerer Osten & Afrika Tabelle 3.1: Weltweit installierte Nennleistung 2016 nach Regionen. Datenquelle: [39]. 4.963 MW 1,0 % 2,9 % 3.906 MW 0,8 % 12 % Summe 486.755 MW 100 % 12 % 50 40 30 20 Irland Spanien Portugal Dänemark 10 UK Deutschland USA Italien Belgien Niederlande Indien Frankreich Kanada China 0 0 40 80 120 160 Installierte Windleistung nach Landesfläche [kW/km²] Abbildung 3.18: Relative Bedeutung der Windenergie im internationalen Vergleich, Stand: 2014. Datenquellen: [39], [40], [41] installierte Leistung in China nun 168,7 GW. Den zweitgrößten Zubau erzielten die Vereinigten Staaten mit 8,2 GW, dahinter folgen Deutschland mit 5,4 GW, Indien (3,6 GW) und Brasilien (2,0 GW). Damit festigt Indien seine Rolle als viertgrößter Windmarkt weltweit. Ebenfalls einen starken Zubau erreichten Frankreich und die Türkei mit jeweils etwa 1,5 GW. Die wichtigsten Windmärkte mit einem Anteil von insgesamt 87 Prozent am Zubau bleiben weiterhin China, USA, Deutschland und Indien. Der Ausbau der Windenergie in Spanien ist praktisch zum Erliegen gekommen. Mit dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Spanien und Italien sind weitere europäische Staaten unter den Top 10 beim Windleistungsbestand. [39] Tabelle 3.1 zeigt den Ausbaustand der einzelnen Kontinente im Vergleich. 2016 stand erstmals Asien an der Spitze, gefolgt von Europa. Inzwischen macht der Anteil Asiens 42 Prozent an der installierten Windleistung weltweit aus. Zudem besteht eine klare Nord-Süd-Trennung. Nur 5 Prozent der Nutzung der Windenergie geschieht auf der südlichen Erdhalbkugel. In Abbildung 3.18 werden die wichtigsten Windmärkte und ausgewählte europäische Staaten in Punkto Flächennutzung und Anteil am Gesamtenergieertrag betrachtet. Um einen einheitlichen Datenbestand zu nutzen, werden Daten zum Stromertrag aus Windenergie des Jahres 2014 verwendet. Deutschland ist inzwischen das Land mit der höchsten Leistungsdichte von 143 kW/km², gefolgt von Dänemark (121 kW/km²) und den Niederlanden (104 kW/km²). Beim An teil des Windenergieertrags am Gesamtenergieertrag führt Däne mark die Statistik mit über 40 Prozent an, gefolgt von Portugal (23 Prozent), Spa nien (19 Prozent) und Deutschland (9 Prozent). Die vergleichs weise dicht besiedelten europäischen Nationen liegen in dieser Statistik vorne, Flächenstaaten wie die USA (9 kW/km²; 4 Prozent) oder China (18 kW/km²; 3 Prozent) weisen trotz ihrer führenden Position in der Gesamtinstallation deutlich geringere Werte auf. 20

Wind im Erneuerbare-Energien-Mix Das Marktstammdatenregister Ein Beitrag von Peter Stratmann, Bundesnetzagentur Wie viele Windenergieanlagen gibt es eigentlich in Deutschland und wo stehen sie genau? Diese Frage kann bisher keiner wirklich beantworten. Die Datenbasis ist unvollständig und alle heutigen Register sind auf einen bestimmten Zweck hin gestaltet und geführt – in keinem der Register ist Vollständigkeit auch nur angestrebt worden. Eine einheitliche Datenhaltung gibt es nicht und so verzeichnen manche Register Windparks und andere die einzelnen Anlagen. Auch das Anlagenregister der BNetzA ist keineswegs vollständig: Es enthält nur Anlagen, die jünger sind als das Register. sichergestellt, dass sich keine (oder möglichst wenige) Fehler einschleichen. Wer an den Windausschreibungen teilnehmen will, wird auch seine Genehmigungen in das Marktstammdatenregister eintragen können. Wichtig zu wissen ist, dass auch Betreiber von Bestandsanlagen verpflichtet sind, ihre Anlage ins Marktstammdatenregister einzutragen. Die Bundesnetzagentur bereitet die Daten der Bestandsanlagen derzeit auf und wird das Register vorbefüllen – aber es wird viele technische Daten geben, die vom Betreiber zu ergänzen sind. Damit soll nach dem Willen des Gesetzgebers bald aufgeräumt werden: Das Marktstammdatenregister, das derzeit von der Bundesnetzagentur aufgebaut wird, soll künftig sämtliche Anlagen enthalten. Darüber hinaus wird es auch die Marktakteure, die Netzbetreiber und die Behörden enthalten und damit einen vollständigen Datenbestand des Strom- und Gasmarktes enthalten. Für alle Anlagen und Akteure wurden von der Bundesnetzagentur in einem aufwändigen Konsultationsprozess die einzutragenden Daten ermittelt und konkretisiert. Derzeit läuft die Vorbereitung der Software, damit das Register ab Mitte des Jahres 2017 in Betrieb gehen kann. Alle Betreiber von erneuerbaren und konventionellen Stromerzeugungsanlagen werden dann verpflichtet sein, das Register in Internet aufzurufen und ihre Anlagen ins Register einzutragen. Die Anschlussnetzbetreiber werden die eingetragenen Daten jeweils bei Inbetriebnahme der Anlage gegenprüfen. So wird Das neue Register hat den Zweck, die Registerführung an vielen Stellen deutlich zu vereinfachen, weil es als eine zentrale Referenz fungieren kann. Die Daten müssen nur an einer Stelle aktualisiert und gepflegt werden und alle Marktakteure beziehen ihre aktuellen Daten aus diesem Register. Jede Benutzung des Registers stellt implizit eine Kontrolle der Daten dar, so dass sich die Datenqualität sehr schnell weiter optimieren wird. Indem man die Daten an einer Stelle zentral eingegeben hat, spart man sich an vielen anderen Stellen viel Zeit und Aufwand. So wird das Register – nach einer Übergangszeit – zu einem Instrument des Bürokratieabbaus. Bereits das Anlagenregister hat im Bereich von Forschung, Statistik und Prognose zu deutlichen Fortschritten geführt. Dies wird mit dem Marktstammdatenregister noch einmal deutlich verbessert werden, weil es als online-gestütztes Tool über deutlich bessere Darstellungs- und Auswerte-Möglichkeiten verfügen wird. Weitere Informationen: www.bundesnetzagentur.de 21

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