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Auf in neue Märkte

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18 PROJEKTENTWICKLUNGSPROGRAMM (PEP) FÜR SCHWELLEN- UND ENTWICKLUNGSLÄNDER Das Projektentwicklungsprogramm (PEP) der Exportinitiative Energie für Entwicklungs- und Schwellenländer begleitet Sie bei der Markterschließung und bei der Umsetzung von Referenzprojekten. In 16 ausgewählten Ländern in Südostasien, Südasien, Subsahara Afrika und im Nahen Osten wird das PEP angeboten. Wir informieren Sie über Geschäftschancen und unterstützen Sie in verschiedenen Markterschließungsphasen. Im Rahmen der Projektentwicklung identi- Wir fragen nach ... Die SMA Solar Technology AG ist seit Jahren erfolgreicher Teilnehmer an Veranstaltungen des Projektentwicklungsprogramms der Exportinitiative Energie, u. a. in Vietnam, Kenia und Mosambik. Dr. Jens Eiko Birkholz, Leiter des globalen Off- Grid-Vertriebs innerhalb der SMA Sunbelt Energy GmbH, berichtet. Wie zufrieden sind Sie mit der Exportinitiative Energie? Was hat Ihnen besonders gefallen? Grundsätzlich hilft uns die Exportinitiative Energie durch die verschiedenen Maßnahmen insbesondere bei der Erschließung neuer Märkte, indem sie Kontakte zu wichtigen lokalen Entscheidungsträgern bereitstellt, z. B. Energieminis terium, Netzbetreiber, Regulierer. Die operative Zusammenarbeit und Erreichbarkeit der Exportinitiative sowie die Auskunftsbereitschaft sind sehr gut. Welchen Nutzen ziehen Sie aus der Teilnahme an der Exportinitiative Energie? Das lässt sich nicht in einem Satz beantworten. Konkrete Projekte hängen stark von der Komplexität der gesamten Stakeholder-Landschaft ab. Unbe-

PROJEKTENTWICKLUNGSPROGRAMM (PEP) FÜR SCHWELLEN- UND ENTWICKLUNGSLÄNDER 19 fizieren und prüfen wir erfolgversprechende Projekte für deutsche Technologieund Dienstleistungsanbieter. Gleichzeitig setzen wir uns vor Ort für die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen ein. So unterstützen wir u. a. die lokale Kompetenzentwicklung durch „German Training Weeks“. Zudem fördern wir die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und nachhaltiger Marktstrukturen. Das PEP wird durchgeführt von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) im Auftrag des BMWi und in Zusammenarbeit mit den deutschen Auslandshandelskammern (AHKs). stritten ist jedoch, dass Events der Exportinitiative eine Plattform bilden, durch die: • eine höhere Markttransparenz erreicht wird, auf die wir als Unternehmen der Privatwirtschaft mit einer entsprechenden Strategie und konkreten Einzelmaßnahmen antworten können. • ein generelles Markt-Momentum erzeugt wird, durch das Entscheidungsträger aus dem Zielland sich über technische Möglichkeiten informieren und daraus ihre landesspezifische Agenda/Roadmap ableiten können. • der Erfahrungsaustausch zwischen lokalen Entscheidern und deutschen Unternehmen gestärkt wird und so beidseitig Hürden für eine erfolgreiche Projektimplementierung abgebaut werden können. Würden Sie die Exportinitiative Energie weiterempfehlen? Ja, insbesondere die Fachveranstaltungen im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin, aber auch Treffen mit Delegationen aus den Zielmärkten. Grundsätzlich ist immer wieder der Austausch mit anderen Stakeholdern der Branche/Networking interessant.

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