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Barometer Digitalisierung der Energiewende

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58 | Barometer Digitalisierung der Energiewende 2019

Anhang: Das Barometermodell Das im Digitalisierungsbarometer verwendete Modell setzt sich aus einer Vielzahl von Indikatoren zusammen, die die Digitalisierung der Energiewende aus verschiedenen Perspektiven spiegeln. Diese Indikatoren werden zu Schlüsselfaktoren verdichtet, die die Grundlage der Bewertung zum Stand und Fortschritt in der Digitalisierung der Energiewende sind. Die Schlüsselfaktoren mit ihren jeweiligen zentralen Indikatoren sind die folgenden: 57 Schlüsselfaktor Indikatoren (I) Gewicht Bewertung Zertifizierung 1. Zertifizierung der Geräte 100 % • Es wurden drei von drei notwendigen SMGW- Geräten zertifiziert. • Die Markterklärung ist erfolgt. • Die Markterklärung für EEG-/KWKG-Anlagen bis 100 kW steht noch aus. (–10) • Die Umsetzung und Zertifizierung der TAF 3, 4, 5, 8, 9, 10, 11, 12, 13 und 14 stehen noch aus. Ein SMGW-Hersteller hat für die TAF 9, 10 und 14 bereits ein Re-Zertifizierungsverfahren beim BSI angestoßen, zwei weitere befinden sich noch in der Planungsphase. (–30) = (100 × 3/3) – 10 – 30 = 60 Bewertung Schlüsselfaktor 60 2. Zertifizierung SMGW- Administratoren 3. Mess- und eichrechtliche Zulassung SMGW 100 % 39 Administratoren = 100 100 % 4 Baumusterprüfbescheinigungen für Modul B; 4 Hersteller mit Modul-D-Zertifikaten = 100 Marktkommunikation (Umsetzung der sternförmigen Kommunikation) Bewertung Schlüsselfaktor: Min (I1, I2, I3) = 60 1. Smart Metering/Sub-Metering 30 % „MaKo 2020“ für Strom; Zielmodell wird nicht vor 2026 umgesetzt; „alte Welt“ für Prozesse anderer Medien (Gas, Wasser, Wärme) = 50 2. Smart Grid 30 % Marktprozesse noch nicht auf Steuerung über iMSys definiert: „alte Welt“ = 25 3. Smart Mobility 30 % Marktprozesse für E-Mobilität nur in ersten Ansätzen definiert = 15 4. Smart Home/Smart Building 5 % Marktprozesse für Smart Home/Building nicht definiert = 0 5. Smart Services 5 % Marktprozesse für Smart Services nicht definiert = 0 Gewichtete Summe (I1 bis I5) = 27 27 Rollout durch MSB 1. Rollout-Quote iMSys 40 % Noch kein Rollout erfolgt = 0 2. Rollout-Quote mME 30 % Rund 2,5 Mio. mME wurden bis zum 31.12.2018 ausgerollt. Dies entspricht einer Rollout-Quote von 4,7 Prozent = 47 3. Umsetzung und Handhabung des MsbG (eine Erfüllungsquote von 80 Prozent über alle Aspekte führt zu einer Bewertung von 100 Punkten) 30 % a. Stellenwert des GDEW für die Digitalisierung (VNB, MSB, Lieferanten) = 55 b. Verbrauchertransparenzfunktion (MSB) = 10 [Verbrauchertransparenzfunktion wird kaum genutzt, aber 92 Prozent der MSB planen aktive Information] c. Modularer Ansatz mME (MSB) = 39 [39 Prozent der MSB planen einen modularen Einsatz] d. Nutzung Ausschreibungsmodell (VNB) = 1 e. Umfang Kooperationen (MSB) = 56 56 Prozent der MSB kooperieren mit anderen Unternehmen oder Dienstleistern [BNetzA, M-Bericht 2019, Abb. 140] f. Fremdleistungsquote (MSB) = 38 Die 5 MSB-Funktionen werden im Schnitt bei 38 Prozent der Unternehmen nicht vom MSB selbst ausgeführt [BNetzA, ebenda] 27 Gewichtete Summe (I1, I2, I3/0,8) = 27 57 Die Indikatoren und die Schlüsselfaktoren werden im Zeitablauf ggf. angepasst, da sie sich aufgrund der dynamischen Entwicklungen bei der Digitalisierung der Energiewende verändern können. Barometer Digitalisierung der Energiewende 2019 | 59

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