Aufrufe
vor 11 Monaten

Barometer Digitalisierung der Energiewende

  • Text
  • Technischen
  • Nutzung
  • Bmwi
  • Barometer
  • Energiewende
  • Digitalisierung

Anhang Interpretation

Anhang Interpretation Digitalisierungsgrad Der Digitalisierungsgrad zeigt an, in welchem Ausmaß die Energiewende bereits digitalisiert worden ist. Ein Wert von 100 impliziert, dass sämtliche Schlüsselfaktoren des GDEW vollständig erfüllt sind. Diese Schlüsselfaktoren spiegeln Voraussetzungen, Anforderungen und Ziele des GDEW wider. Da die zugrunde liegenden Indikatoren auch übererfüllt sein können, sind auch Werte über 100 möglich. Digitalisierungsfortschritt Das Fortschrittsbarometer wird in den kommenden Jahren ausdrücken, welche Entwicklung die Digitalisierung der Energiewende gegenüber dem jeweiligen Vorjahr bzw. den Vorjahren genommen hat. Trend (Dynamik) Der Trend spiegelt die Dynamik der Veränderungen wider. Ein Zuwachs der positiven Veränderungen deutet auf eine Beschleunigung der Entwicklung und damit auf eine hohe Dynamik bei der Digitalisierung der Energiewirtschaft hin. Der Trend ist immer in Verbindung mit der Veränderung zu interpretieren: Schwächen sich beispielsweise die positiven Veränderungen ab, so kann dies frühzeitig trotz fortschreitender Digitalisierung auf mögliche Probleme hinweisen. Innerhalb des Digitalisierungsbarometers spiegelt der Grad der Digitalisierung als Modernisierungsbarometer den aktuellen Stand der Digitalisierung in der Energiewirtschaft in Deutschland. Mit den 22 Punkten des vergangenen Barometers konnte ein noch geringer Digitalisierungsgrad verzeichnet werden. In diesem Jahr steht dem ein Gesamt-Barometerwert von 36 Punkten gegenüber. Das Ergebnis kann als eine erste ermutigende Zwischenbilanz gelten. Es bleibt allerdings noch viel auf dem Weg zur Digitalisierung der Energiewende zu tun. Das Modernisierungsbarometer stellt primär auf das GDEW ab, indem der Stand der Umsetzung des GDEW gemessen wird. Dieser Umsetzungsstand wird anhand einer Vielzahl quantitativer Indikatoren ermittelt, z. B.: • Rollout von iMSys und mMEs • Anteil der mit iMSys ausgestatteten Pflichteinbaufälle • Anteil der VNB, die Daten von SMGWs zur Netzplanung einsetzen Neben diesen prioritären, aussagekräftigen und öffentlichkeitswirksamen Indikatoren, die valide gemessen und erfasst werden können (Kategorie A), fließen weitere Indikatoren in den Gesamtwert des Digitalisierungsgrades ein. In Kategorie B werden qualitative Indikatoren erfasst, die Einstellungen und Motive der verschiedenen Akteure oder den Stand einer grundlegenden Entwicklung spiegeln, z. B.: • zertifizierte SMGWs und SMGW-Administratoren • Ergebnisse des FNN-Feldtests • Bekanntheit und Akzeptanz von Smart Metern Zusätzlich wird der Blick über das GDEW hinaus gerichtet. Es wird gefragt, welche Entwicklungen jenseits des GDEW die Digitalisierung der Energiewirtschaft fördern oder auch hemmen. Diese Indikatoren bilden indirekte oder schwächere Zusammenhänge zwischen der Digitalisierung und der dem Indikator zugrunde liegenden Entwicklung in der Energiewirtschaft ab. Ebenso fließen an dieser Stelle die Auswirkungen auf die energie- und wirtschaftspolitischen Ziele durch die Digitalisierung der Energiewende ein. Solche Indikatoren werden in Kategorie C erfasst. Beispiele dieser Kategorie sind die folgenden: • Anteil der gMSB, die eine Anzeige zur Übertragung der Grundzuständigkeit bei der BNetzA abgegeben haben oder dies planen • regulatorische Möglichkeiten zur Nutzung geeigneter TK-Infrastrukturen für die Digitalisierung der Energiewende • Anteil der Direktvermarktung an der gesamten installierten Leistung von Erneuerbare-Energien-Anlagen als Indikator für die Integration der erneuerbaren Energien, die ohne Digitalisierung nicht gelingen kann 62 | Barometer Digitalisierung der Energiewende 2019

Abkürzungsverzeichnis AG GwS AG INuZ BDBOS BDEW BfDI Arbeitsgemeinschaft Gateway-Standardisierung Arbeitsgemeinschaft Intelligente Netze und Zähler Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben Bundesverband der Elektrizitäts- und Wasserwirtschaft Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit HKV IKT iMSys KWKG LMN MaKo mME MSB MsbG Heizkostenverordnung Informations- und Kommunikationstechnik intelligentes Messsystem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz lokales metrologisches Netz Marktkommunikation moderne Messeinrichtung Messstellenbetreiber Messstellenbetriebsgesetz BMWi BNetzA BOS BSI CLS-Kanal DKE Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Bundesnetzagentur Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Controllable-Local-System-Kanal Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik NPE NPM OLG OS POG PTB RLM SMGW SM-PKI Nationale Plattform Elektromobilität Nationale Plattform Zukunft der Mobilität Oberlandesgericht Operating System Preisobergrenze Physikalisch-Technische Bundesanstalt registrierende Leistungsmessung Smart-Meter-Gateway Smart-Meter-Public-Key-Infrastruktur DIHK DVGW EEG EMS EMT EMVG EnWG FNN FUAG GDEW GEG gMSB HAN Deutscher Industrie- und Handelskammertag Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches Erneuerbare-Energien-Gesetz Energiemanagementsystem Externer Marktakteur Elektromagnetische-Verträglichkeit-Gesetz Energiewirtschaftsgesetz Fachverband Netztechnik/Netzbetrieb Funkanlagengesetz Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende Gebäudeenergiegesetz grundzuständiger Messstellenbetreiber Home Area Network TAF TKG TK-Netze TR/PP ÜNB WAN WiM Strom wMSB VDE VDI VKU VNB ZVEI Tarifanwendungsfall Telekommunikationsgesetz Telekommunikations-Netze Technische Richtlinie/Protection Profile Übertragungsnetzbetreiber Wide Area Network Wechselprozesse im Messwesen Strom wettbewerblicher Messstellenbetreiber Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik Verein Deutscher Ingenieure Verband kommunaler Unternehmen Verteilnetzbetreiber Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie Barometer Digitalisierung der Energiewende 2019 | 63

Hier finden Sie Fachpublikationen und Unternehmensbroschüren

Finden Sie uns auch auf

Copyright © 2017 Bundesverband WindEnergie