Aufrufe
vor 10 Monaten

BWE-Positionspapier Massnahmenplan Weiterbetrieb von Windenergieanlagen nach 20 Jahren

  • Text
  • Weiterbetrieb
  • Windenergieanlagen
  • Repowering
  • Anlagen
  • Strom
  • Windenergie
  • Bestandsanlagen
  • Betreiber
  • Windstrom
  • Bestehenden
  • Massnahmenplan
Wo die überarbeitete Konzentrationsflächenplanung es nicht möglich macht, in ein Repowering einzusteigen, ist der Weiterbetrieb von Windenergieanlagen nach dem Ende der EEG-Vergütung anzustreben und energiewirtschaftlich geboten. Gelingt dies nicht, besteht die Gefahr, dass es in Deutschland in den Jahren 2021ff. zu einem negativen Zubau von Windenergieleistung kommt. ©BWE e.V.

angemessener Ausgleich

angemessener Ausgleich nach Standortqualität und Anlagengröße festgelegt werden. Bei einer entsprechenden Ausgestaltung könnten die WEA wie bisher entweder in der Direktvermarktung im Marktprämienmodell oder in der Einspeisevergütung bleiben. Die Ausgestaltung sollte als einfache Regelung in den Übergangsregelungen zum EEG erfolgen (§§ 100ff EEG). Angesichts des Zeitdrucks sollte hier eine sehr einfache und schnelle Lösung gefunden werden. Die betroffenen Betreiber benötigen angesichts der ab 01.01.2021 aus der EEG-Förderung fallenden WEA sehr zeitnah eine Perspektive. IV. Fazit Um – auch angesichts des aktuellen Zubaueinbruchs – ab 2021 keinen Rückbau der Windenergieleistung mit den damit verbundenen Konsequenzen für die steigende Nachfrage nach CO 2-freiem Strom, die Versorgungssicherheit und die Erreichung der Klimaziele zu riskieren, gilt es dringend, die Wirtschaftlichkeit des Weiterbetriebs zu sichern. Dafür benötigen wir das Zusammenspiel von: 1. Einer klaren Priorität des Repowering vor dem Weiterbetrieb 2. Eine wirksame CO 2-Bepreisung und einen positiven Einstieg in eine CO 2-Bepreisung für die nicht CO 2-emittierenden Stromerzeuger, 3. Reform des Systems von Steuern, Abgaben und Umlagen im Sinne der Flexibilisierung des Energiesystems, 4. Beseitigung finanzieller und rechtlicher Hemmnisse für die Sektorenkopplung, 5. Anerkennung der grünen Eigenschaft von Windstrom in bilanzieller Echtzeit, 6. Beseitigung von Hemmnissen für die regionale Vermarktung von Windstrom, u.a. durch die Streichung oder zumindest großräumige Definition des Begriffs der unmittelbaren räumlichen Nähe, 7. Öffnung der Innovationsausschreibungen für Windenergieanlagen im Weiterbetrieb, 8. eine kurzfristige Sofortmaßnahme in Form eines festzulegenden anzulegenden Wertes für 2-3 Jahre für Anlagen mit Inbetriebnahme bis 2000, um zu verhindern, dass eine Vielzahl von Bestandsanlagen aufgrund der Corona-Krise und den damit verbundenen Verwerfungen auf dem Strommarkt ab dem 01.01.2021 vom Markt gehen. 10

11

Hier finden Sie Fachpublikationen und Unternehmensbroschüren

Finden Sie uns auch auf

Copyright © 2017 Bundesverband WindEnergie