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Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e. V - Strikte Mindestabstände bremsen den Ausbau der Windenergie

Aktuelle bundespolitische Debatte, ob geplante Abstandsregeln den – klimapolitisch dringend erforderlichen – Ausbau der Windenergie befördern oder ausbremsen.

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e. V - Strikte Mindestabstände bremsen den Ausbau der Windenergie

DIW Wochenbericht 48 2019 AUF EINEN BLICK Strikte Mindestabstände bremsen den Ausbau der Windenergie Von Jan Stede und Nils May • Aktuelle bundespolitische Debatte, ob geplante Abstandsregeln den – klimapolitisch dringend erforderlichen – Ausbau der Windenergie befördern oder ausbremsen • Ökonometrische Analyse der Auswirkungen einer restriktiven Abstandregelung („10 H-Regelung“), die Ende 2014 in Bayern eingeführt wurde • Differenz-von-Differenzen-Analyse zeigt Einbruch der Genehmigungen für Windenergieanlagen in Bayern um bis zu 90 Prozent • Im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung geplante Mindestabstandsregel dürfte qualitativ ähnlich wirken – Ausmaß der Auswirkungen hängt wesentlich von Ausgestaltung ab • Stattdessen könnte finanzielle Beteiligung von Kommunen an Windenergieprojekten die Akzeptanz erhöhen und zur Erreichung der Klimaziele für 2030 beitragen Die Genehmigungen für Windenergieanlagen sind in Bayern aufgrund der Einführung einer strikten Mindestabstandsregel eingebrochen Genehmigte Anlagenleistung in Megawatt pro Landkreis 1,4 1,2 Inkrafttreten 10 H-Regelung in Bayern 1,0 Andere Bundesländer 0,8 0,6 0,4 0,2 0 Bayern Genehmigungen unter 10 H 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 Quellen: Betreiber-Datenbasis; Anlagenregister; Bayerische Staatsregierung; eigene Berechnungen. © DIW Berlin 2019 ZITAT MEDIATHEK „Mindestabstände haben in Bayern den Ausbau der Windenergie zusammenbrechen lassen und stünden auch im Bund dem Erreichen der Klimaziele im Weg. Akzeptanz ließe sich besser durch direkte finanzielle Beteiligung von Kommunen erreichen.“ — Nils May — Audio-Interview mit Nils May www.diw.de/mediathek

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