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Energiepatenschaften und Energiedialoge

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Jahresbericht 2019 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie über die globale Zusammenarbeit für eine globale Energiewende

42 TUNESIEN Kooperation

42 TUNESIEN Kooperation mit Zukunft Deutsch-Tunesische Energiepartnerschaft 2019 waren deutsche Unternehmen bei Ausschreibungen im Bereich erneuerbare Energien in Tunesien erfolgreich. Neben dem Austausch mit dem Privatsektor standen die energiepolitische Beratung und die Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft im Zentrum der Energiepartnerschaft. Partnerministerium Ministerium für Industrie und kleinere und mittlere Unternehmen (MIPME) Sitz des Büros Tunis Gründungsjahr 2012 Thematische Schwerpunkte • Energiepolitik, insbesondere im Bereich der Förderung erneuerbarer Energien und Netzentwicklung • Niedrigemissionsstrategien • Lokale Marktentwicklung Website www.energypartnership-tunisia.org Gruppenarbeit am Rande der Herbstschule für zivilgesellschaftliche Akteure im Oktober 2019 Energieimporte und Subventionen belasten den tunesischen Haushalt erheblich. Aufgrund sinkender Gasvorkommen und stetig steigendem Strombedarf ist die Diversifizierung des Strommixes weiterhin die zentrale energiepolitische Herausforderung in Tunesien. Die tunesische Regierung verfolgt ambitionierte Ziele für den Ausbau der erneuerbaren Energien: Bis 2030 sollen diese Erneuerbare einen Anteil von 30 Prozent (2019: ca. 4 Prozent) im Strommix erreichen. Erfolge deutscher Unternehmen in Tunesien Ansprechpartnerin Marit Berchner Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH Auch 2019 verlief ergebnisreich für deutsche Unternehmen, die Zuschläge für Projekte über 60 Megawatt im Photovoltaik- und Windbereich gewannen und diese nun umsetzen wollen. Der tunesische Markt bleibt trotz administrativer Herausforderungen auch 2020 für deutsche Unternehmen und Investoren attraktiv und die Deutsch-Tunesische Energiepartnerschaft begleitet die Entwicklungen. Der lokale Wirtschaftsbeirat bot wieder eine Plattform für lebhaften Austausch. Regelmäßige Sitzungen gaben deutschen Unternehmensvertreterinnen und -vertretern die Gelegenheit, ihre Herausforderungen und Anliegen mit Vertreterinnen und Vertretern des BMWi und der deutschen Botschaft zu diskutieren.

TUNESIEN 43 Delegationsreise zum BETD Interministerielle Treffen zwischen dt. und tun. Partnern jan Herbstschule für Akteure der Zivilgesellschaft feb mrz apr mai jun jul aug sep okt nov dez Journalistische Fortbildung zum Thema Energieeffizienz 3. Treffen des lokalen Wirtschaftsbeirats Studienreise zum Thema „Vergabe von staatl. Flächen für EE-Projekte“ Schwerpunkte der bilateralen Zusammenarbeit Ein Fokus der Energiepartnerschaft lag 2019 auf der Unterstützung der tunesischen interministeriellen Kommission zur Nutzung öffentlicher Flächen für Projekte zu erneuerbaren Energien, die durch eine Studienreise mit Kommissionsvertretern begleitet wurde. 4 bearbeitete Fokusthemen 2 Steuerungsgruppentreffen, AG-Treffen + bilaterale Gespräche Im Rahmen einer Delegationsreise kamen Vertreterinnen und Vertreter aller an der Energiepartnerschaft beteiligten Akteure zusammen und vereinbarten eine vertiefte Zusammenarbeit zu den Themen nationale Gesetzgebung, Regulierung des Strommarktes und Netzintegration erneuerbarer Energien. Weiterer Unterstützungsbedarf wurde bei den Themen Biomasse und Energieeffizienz identifiziert. Man war sich einig, die gute energiepolitische Zusammenarbeit auch in den kommenden Jahren fortzusetzen und zu intensivieren. Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft 3 Studienreisen/ Delegationen 7 Workshops in den EP-/ED-Ländern Um Akzeptanzprobleme der tunesischen Energiewende im Vorfeld zu minimieren, spielen die Kommunikation zu Energiewendethemen und das Engagement der Zivilgesellschaft eine große Rolle. Um diese zu fördern, organisierte das Sekretariat der Energiepartnerschaft eine Reihe von Fortbildungen. Nachdem Journalistinnen und Journalisten im Vorjahr bereits zu Themen im Bereich der erneuerbaren Energien fortgebildet wurden, folgten nun Schulungen zu Energieeffizienz und konventionellen Energieträgern. Neben Input zu Energiewendethemen arbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Herbstschule eine Woche lang an gemeinsamen Aktivitäten und hatten die Chance, sich untereinander und mit Vertreterinnen und Vertretern der tunesischen Energiewende auszutauschen. Daran beteiligt waren unter anderem das Partnerministerium MIPME sowie die Energieagentur ANME und das tunesische Strom- und Gasunternehmen STEG.

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