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Energiepatenschaften und Energiedialoge

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Jahresbericht 2019 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie über die globale Zusammenarbeit für eine globale Energiewende

8 INTERNATIONALE

8 INTERNATIONALE ENERGIEZUSAMMENARBEIT Was sind Energiepartnerschaften bzw. Energiedialoge? In einer Energiepartnerschaft arbeitet Deutschland mit einem Partnerland zu verschiedenen energie politischen Fragestellungen rund um die Energiewende direkt zusammen. Grundlage ist eine von beiden Seiten unterzeichnete Absichtserklärung. Ein Energiedialog verfolgt die gleichen Ziele, basiert jedoch nicht auf einer Absichtserklärung. Inhaltliche Schwerpunkte und konkrete Aktivitäten vereinbaren die jeweiligen Partner gemeinsam. Wer ist an Energiepartnerschaften und Energiedialogen beteiligt? In Deutschland sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie unter anderem das Bundesministerium für wirtschaft liche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und das Auswärtige Amt (AA) beteiligt. Auf Partnerseite sind das Energie ministerium sowie weitere betroffene und inte ressierte Ministerien beteiligt. Für die Umsetzung der Aktivitäten vor Ort arbeitet die Bundesregierung mit Durchführungsorganisationen wie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), verschiedenen Außenhandelskammern, der Deutschen Energie- Agentur (dena), adelphi consult und Navigant zusammen. Mit welchen Ländern gibt es Energiepartnerschaften bzw. Energiedialoge? Energiepartnerschaften bestehen zwischen Deutschland und Algerien, Australien, Brasilien, Chile, China, Indien, Japan, Jordanien, Marokko, Mexiko, Südafrika, Südkorea, Tunesien, der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Energiedialoge unterhält Deutschland mit dem Iran, Kanada, Kasachstan, Russland, der Ukraine und den USA einschließlich ausgewählter US-Bundesstaaten. Außerdem arbeitet das BMWi mit Belarus und Ägypten sowie im Rahmen einer Energiekooperation mit Äthiopien zusammen.

DIE INTERNATIONALE ENERGIEZUSAMMENARBEIT STÄRKEN Die Energiepartnerschaften und -dialoge weiteten ihre bilateralen Kooperationen auch 2019 aus: mit mehr Fokusthemen, deutlich mehr Workshops in den einzelnen Ländern und einer stark gestiegenen Anzahl an Studienreisen und empfangenen Delegationen. +2 Fokusthemen 95 +2 (zu 2018) 2019 wurden mehr Themen diskutiert und bewertet sowie in Arbeitsgruppentreffen erarbeitet – z. B. Energieeffizienz in der Industrie, Auktionen für die Ausweitung von erneuerbaren Energien und die Akzeptanz der Energiewende. 75 Steuerungstreffen & bilaterale Gespräche Chile, Kanada und Äthiopien sind 2019 neu in den Kreis der bilateralen Kooperationen Deutschlands zu Energiethemen aufgenommen worden. Die Zahl der Steuerungstreffen ist im Vergleich zum Vorjahr (77) leicht rückläufig. +3 neue Länder 121 durchgeführte Workshops in EP-/ED-Ländern 200 150 100 50 0 +38 % 2017 2018 2019 Einen erheblichen Sprung verzeichnen die Länder bei der Anzahl der intensiven Workshops, deutlich mehr als ein Drittel wurden 2019 durchgeführt. +1 20 Großveranstaltungen Großveranstaltungen wie Energietage sind maßgebliche Meilensteine der Zusammenarbeit in den Energiepartnerschaften und Energiedialogen. Fast jede Partnerschaft hat eines dieser Events durchgeführt. 44 Studienreisen und empfangene Delegationen +16 % Austausch durch Begegnung und echten Dialog: 2019 stieg die Zahl der Studienreisen sowie empfangenen Delegationen im Vergleich zum Vorjahr deutlich.

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