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Grundstückswert in Windparknähe - Der-Immobilienbrief-Nr-321

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Im Immobilienbrief wird auf Seite 21 ein Interview mit Prof. Dr. Günter Vorholz, Professor für Immobilienökonomie EBZ Business School, zum Thema Entwicklung von Immobilienpreisen in der Nähe von Windkraftanlagen, veröffentlicht.

Grundstückswert in Windparknähe -

NR. 321 I 19. KW I 09.05.2014 I ISSN 1860-6369 I KOSTENLOS PER E-MAIL Inhaltsverzeichnis Editorial 1 Beteiligungswirtschaft auf 2 historischem Tiefstand Hohe Kosten für Kapitalanleger Minimale Korrektur der Wippenneigung Immobilienmarkt boomt 7 Halbzeit für MainTor 8 Einzelhandelsvermietungen spiegeln gutes Konsumklima Praktiker-Pleite rettet Wettbewerber Logistik– und Industrieobjekte sind der Renner Deka-Hauspreisampel (Scheuerle) Empirica-Preisblasenindex (Krentz) Deutsche-Hypo setzt auf qualitatives Neugeschäft Windkraft und Immobilienpreise (Vornholz) Big Data für Immobilienprojekte VNW etabliert Carsharing (Richter) Neuer Stadtteil am Flughafen Frankfurt (Winckler) 4 4 12 12 13 15 18 20 21 23 25 27 Immobilienbrief Köln 28 Immobilienbrief Ruhr 30 Impressum 29 Partner und Sponsoren der heutigen Ausgabe: aurelis Real Estate, Bouwfonds Investment Management, Catella Real Estate AG KAG, Deka Immobilien Investment, E&P Real Estate GmbH & Co. KG, fairvesta, Garbe Group, Project Investment Gruppe; publity AG, RWE Energiedienstleitung GmbH, RA Klumpe, Schröder & Partner und sontowski & partner gmbh. Sehr geehrte Damen und Herren, mit welcher Leichtgläubigkeit Politik und Medien absurde Zahlen übernehmen und zu „schwarz auf weiß“-Fakten machen, bewies eindrucksvoll vor einigen Tagen die Meldung, der abgesetzte Präsident der Ukraine, Viktor Janukowitsch, habe bis zu 100 Mrd. US-Dollar beiseite geschafft. Das meldeten u.a. FAZ, Tagesschau und Reuters. US-Justizminister und der englische Innenminister sagten ihre Unterstützung bei der Geld-Suche zu. Lassen Sie uns mal nachrechen, wie das ein Kollege in kleinem Kreis machte: Janukowitsch hatte von 2010 bis Anfang 2014 Zeit. Das Ukraine- BIP lag in dieser Zeit bei durchschnittlich knapp 170 Mrd. USD p.a. (136 Mrd. US 2010 steigend auf 195 Mrd. USD 2013). D.h., Janukowitsch hat 15% des BIP unauffällig entwendet. Wäre sie vergleichbar effizient, hätte Angela Merkel heute gut 4 Billionen USD, ungefähr soviel wie den gesamten Bundeshaushalt ihrer Regierungszeit, auf dem Konto – eine gute Partie. Bill Gates hat nur 76 Mrd. USD. Mit ähnlichem Zahlenwerk werden wir täglich beschossen. Sinn der Energiewende oder Verluste bei Fonds sind typische Beispiele. Es ist paradox. Das schwächste Absatzergebnis aller Zeiten erzielte die Beteiligungsbranche in einem Zinsumfeld, das die beste Ausgangslage aller Zeiten für Sachwertanlagen beschreibt. Jetzt liegt das Feri-Zahlenwerk der Beteiligungsbranche vor (S. 2 ff.). Die Zahlen sind nicht nur wegen des aktuellen Vertriebs-Grauens von minus 40% informativ. Feri macht auch ein Platzierungsranking. Die Branchensituation ist grauslich. Skandale wie Wölbern oder S&K, Steuersparmotivation wie bei Filmen und ganz normale Verluste durch Marktentwicklungen bei Schiffen und Immobilien im Gefolge von Sonder-AfA, Finanzkrise oder Veränderungen der Marktstrukturen bestimmen das Bild in Öffentlichkeit und Politik. Lange vorgewarnte Prokon- und WGF- Pleiten mit Genussrechten und Anleihen, die beide dem Anleger neben dem Investitionsrisiko auch das Unternehmensrisiko aufbürden, läuten schon jetzt die nächste Regulierungswelle ein. Gleichzeitig zerlegt die Branche sich selber. Erste genehmigte Fonds geraten ins Visier des Wettbewerbs. Bunte Bilder in Prospekten und von der Regulierung geforderte betriebswirtschaftsferne, plakative Fonds-Kostenquoten, die übrigens die durchlaufende Mehrwertsteuer (!) ebenso zu den laufenden Kosten rechnen wie Vermietungsinvestitionen bei opportunistischen Investitionen oder Werteverzehr bei Windkraft oder Solar werden zum Anlass genommen, Journalisten und Analysten auf Wettbewerber mit Genehmigungsvorsprung „aufmerksam zu machen“. Solches Briefing und eher schnelle Einsicht in vergleichsloses Prospektierungsneuland lässt die Regulierungsfortschritte bezweifeln und bringt die Behörden noch in schädlichen Rechtfertigungsdruck. Dass selbsternannte Branchenheilige, deren Leistungsbilanz mit Fonds in der ersten Mietvertragsperiode noch in der Gnade später Geburt ruht, schwarz-weiß Prospekte nach „Word-Art“ präferieren, ist verständlich. Weniger lustig ist es, wenn sie die neue Welt propagieren, aber selber vorsichtshalber auf nicht regulierte Produkte wie Genussrechte wechseln und über Wettbewerber mit genehmigten Produkten schimpfen. Der ZIA weist aktuell auf die aus dem Ruder laufenden Regulierungs-Kosten hin. M.E. kennt die Branche erst die Spitze des Eisbergs. Profitieren wird der institutionelle Initiator mit Konzern-Bonitätsleihe und immobiliärem Pseudo-Core- Zinsdifferenzansatz, vor dem es mir langfristig graut. Profitieren wird nicht der Anleger (S. 4). I.e.S.: Wenn Sie auf Meridio-Einladung – naturgemäß mit Vertriebsinteresse - Lust haben mit mir, Hans-Georg Acker und Wolfgang Dippold am 20.5. abends in Köln über Attraktivität von Immobilienanlagen zu diskutieren, schauen Sie sich die Veranstaltungs-Details auf S. 22 an. Werner Rohmert, Herausgeber

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