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Klimaschutz zum Selbermachen

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Die Broschüre "Klimaschutz zum Selbermachen - saubere Energie für alle" des Bündnis Bürgerenergie (BBEn), richtet sich an Bürger*innen und Gemeinden, die Klimaschutz als wichtiges Thema erkannt haben und zeigt Möglichkeiten auf, selbst Teil der Energiewende zu werden in den Bereichen Strom, Mobilität und Wärme. Diese Broschüre kann für eine Schutzgebühr von 1€ im Papierformat bestellt werden. ©BBEn www.buendnis-buergerenergie.de

Strom HANDLUNGSOPTIONEN

Strom HANDLUNGSOPTIONEN FÜR STROM, MOBILITÄT UND WÄRME Wie kann ich nachhaltig Strom nutzen? Auch wenn wir alle Sparpotentiale im Haushalt ausschöpfen, werden neue Technologien im Mobilitätsund Wärmebereich dazu führen, dass wir künftig mehr Strom im Haushalt verbrauchen. Umso wichtiger wird es, weiterhin konsequent Strom zu sparen und auf die nachhaltige Herkunft unseres Stroms zu achten. Sauberen Strom kaufen oder selber machen? Fast jeder hat heute Möglichkeiten, eigenen sauberen Strom zu produzieren und selbst zu verbrauchen und so einen Schritt von dem / der passiven Konsument*in zum / zur Prosumer*in zu vollziehen, alleine oder in Bürgerenergiegesellschaften. Die Ressourcen dafür, zum Beispiel Sonne und Wind, stehen uns kostenlos und unbegrenzt zur Verfügung. Im Vordergrund steht hierbei der ganz persönliche Beitrag zum Klimaschutz und der Verbrauch direkt vor Ort. Ein anderer Weg ist der Wechsel zu Ökostrom, der in wenigen Minuten erledigt ist. Vorher sollte man sich aber über die verschiedenen Anbieter informieren. Nicht überall, wo Ökostrom draufsteht, ist auch nachhaltiger Ökostrom drin. Mehr dazu auf den folgenden Seiten ... Prosumer ist ein englisches Kunstwort und vereint producer und consumer. Denn Prosumer*innen nutzen ihren erzeugten Ökostrom selbst. Saubere Energie konsumieren Nachhaltige Energieversorgung Saubere Energie prosumieren Sparsam und effizient Energie einsetzen Sauberen Strom konsumieren Was echten Ökostrom ausmacht Der erste und gleichzeitig entscheidende Schritt zu deinem emissionsneutralen Energie-Haushalt kann der Wechsel zu echtem Ökostrom sein. Mithilfe von Ökostromanbietern kannst du zu einer ökologischen und damit zukunftsfähigen Energieversorgung in Deutschland ohne Kohle und Atom beitragen und so aktiv Klimaschutz betreiben. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Ökostromprodukten in Deutschland. Das macht es Verbraucher*innen oft schwer, die unterschiedlichen Angebote zu vergleichen und individuelle Ökostromprodukte hinsichtlich ihrer zusätzlichen Eigenschaften bzw. der ökologischen Qualität und dem damit verbundenen Nutzen für den Klimaschutz zu bewerten. Doch gerade bei der Entscheidung für den eigenen Stromanbieter lohnt sich oft ein genauerer Blick. Denn effektiven Klimaschutz betreibt nur, wer am Ende tatsächlich CO 2 -Emissionen einsparen kann und die Energiewende voranbringt. Herkunftsnachweis Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen müssen Ökostromanbieter anhand sogenannter Herkunftsnachweise die Qualität ihres Stroms darlegen. Die Herkunftsnachweise legen jedoch nur offen, wie und wo eine bestimmte Menge Ökostrom produziert wurde und werden unabhängig vom produzierten Strom gehandelt. Empfehlenswert sind Anbieter, die ausschließlich Herkunftsnachweise von Erneuerbaren-Kraftwerken kaufen, von denen sie auch tatsächlich die entsprechenden Mengen an Ökostrom beziehen. Wichtig zu wissen ist, dass für Anlagen, die in Deutschland nach dem Erneuerbare-Energien- Gesetz gefördert werden, keine Herkunftsnachweise ausgestellt werden. Auf die Unabhängigkeit und Herkunft kommt es an Bei Ökostrom solltest du klar nachvollziehen können, woher der Strom stammt. Er sollte zunächst von Anbietern stammen, die keinerlei Verflechtungen mit der Atom- und / oder Kohleindustrie aufweisen. Der Strom selbst sollte natürlich zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien produziert worden sein. Neben Wind- und Solarkraft zählt auch Wasserkraft zu den erneuerbaren Energien. Hier haben kleinere Wasserkraftwerke im Vergleich zu größeren meist die bessere Ökobilanz, weil sie weniger Eingriffe in die Natur bedeuten und auch im Schnitt häufiger und bereits im Einklang mit Naturschutzbelangen modernisiert oder revitalisiert wurden. Ein echter Ökostromanbieter kauft seinen Strom nicht einfach an der Strombörse, weil dort nur „grauer Strom“ gehandelt wird. Stattdessen werden direkte Lieferverträge mit Betreibern von Wind-, Solar- oder Wasserkraftwerken geschlossen oder selbst derartige Kraftwerke betrieben. Es lohnt sich daher zu prüfen, aus welchen Lieferantenkraftwerken Ökostromanbieter ihren Strom beziehen. Gerade die wirklich ökologisch orientierten Stromanbieter veröffentlichen diese im Internet, sodass die Herkunft des Ökostroms für jede*n jederzeit nachvollziehbar ist. Denn Transparenz ist wichtig und schafft Vertrauen. „Greenwashing“ hingegen ist, wenn der eigentliche 12 13

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