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Klimaschutz zum Selbermachen

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Die Broschüre "Klimaschutz zum Selbermachen - saubere Energie für alle" des Bündnis Bürgerenergie (BBEn), richtet sich an Bürger*innen und Gemeinden, die Klimaschutz als wichtiges Thema erkannt haben und zeigt Möglichkeiten auf, selbst Teil der Energiewende zu werden in den Bereichen Strom, Mobilität und Wärme. Diese Broschüre kann für eine Schutzgebühr von 1€ im Papierformat bestellt werden. ©BBEn www.buendnis-buergerenergie.de

HANDLUNGSOPTIONEN FÜR

HANDLUNGSOPTIONEN FÜR STROM, MOBILITÄT UND WÄRME Mobilität Kombiniert unterwegs Nachhaltige Mobilitätskonzepte setzen in Zukunft auf eine Kombination mehrerer Verkehrsmittel für einen Weg. Für kürzere Strecken bietet sich ein Mix aus Fahrrad und zu Fuß in Verbindung mit E-Bike und öffentlichem Nahverkehr an. Auch weitere Wege können klimaschonend mit der Verknüpfung von öffentlichem Nahverkehr, Zug oder dem E-Carsharing zurückgelegt werden. Unternehmen haben das Potential auch schon erkannt und bieten den Kund*innen diverse Fahrzeuge für die „letzte Meile“ vom Bahnhof an. Bereits jetzt ist das Kombinieren von Verkehrsmitteln machbar. Die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung sind jedoch noch längst nicht ausgeschöpft. Wie sollst du dir das alles anschaffen? Fahrrad, E-Bike, E-Auto, ...? Gar nicht: Alte und neue Verkehrsträger, Fahrzeug-Sharing-Modelle inbegriffen, müssen hürdenlos vernetzt werden. Weltweit arbeiten Unternehmen des öffentlichen Nahverkehrs, Mobilitätsdienstleister und Städte an der Umsetzung der bruchlosen Vernetzung (englisch: Mobility as a service (MAAS)). Ein Schritt in diese Richtung kann eine App darstellen, welche Anbieter von Leihrädern, Trambahnen, S- und U-Bahnen, Bussen, E-Scootern, Mitfahrgelegenheiten, stationsbasiertes Carsharing, Taxen und Züge verknüpft und einheitlich abrechnet. Um mit der stetigen Vernetzung erfolgreich zu sein, müssen auch die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür angepasst werden! Für weitere Infos siehe auch: maas-alliance.eu ÖPNV – Potentiale und Alternativen Grundsätzlich muss der ÖPNV attraktiver für Bürger*innen werden – nicht nur qualitativ, sondern auch mittels günstigerer Fahrpreise oder sogar umlagefinanziert und ticketfrei. Die Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln sollte mittels ansprechender Mobilitätspakete für Bürger*innen erleichtert und über einen Anbieter abzurechnen sein – zum Beispiel eine Fahrkarte für Bus, Bahn, Fahrradfahrt, etc. Der ÖPNV könnte hier als Integrator neuer Mobilitätskonzepte funktionieren. Das autonome Fahren birgt besonders im ländlichen Raum zusätzliche Chancen. Derzeit befindet sich die Technologie noch in der Testphase und wird sich laut einer Prognos-Studie erst ab 2040 durchsetzen. Jedoch ist die in Deutschland derzeit vielerorts noch fehlende, aber notwendige Verfügbarkeit mobilen Internets im ländlichen Raum sicherzustellen. In dünn besiedelten ländlichen Gegenden könnten Sharing-Dienste und andere bürgernahe Modelle den ÖPNV ergänzen oder sogar ersetzen. Bereits heute stärken Rufbusse etwa des Verkehrsbund Berlin-Brandenburg und Bürgerbusse, die von ehrenamtlichen Fahrern gesteuert werden, den öffentlichen Personenverkehr in ländlichen Gegenden. 32 33

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