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Klimaschutz zum Selbermachen

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Die Broschüre "Klimaschutz zum Selbermachen - saubere Energie für alle" des Bündnis Bürgerenergie (BBEn), richtet sich an Bürger*innen und Gemeinden, die Klimaschutz als wichtiges Thema erkannt haben und zeigt Möglichkeiten auf, selbst Teil der Energiewende zu werden in den Bereichen Strom, Mobilität und Wärme. Diese Broschüre kann für eine Schutzgebühr von 1€ im Papierformat bestellt werden. ©BBEn www.buendnis-buergerenergie.de

HANDLUNGSOPTIONEN FÜR

HANDLUNGSOPTIONEN FÜR STROM, MOBILITÄT UND WÄRME Wärme Biogas und Biomasse – Klimaschutz light Biogas und Biomasse sind Bio-Brennstoffe und zählen zu den erneuerbaren Energien. Als solche können sie fossile Energieträger wie Erdöl, Kohle oder Erdgas ersetzen. Bio-Brennstoffe sind bereits Bestandteil der Energiewende und werden durch Verbrennung zum Beispiel in Blockheizkraftwerken in Strom und Wärme umgewandelt. Dabei entsteht CO 2 , jedoch werden Biogas und Biomasse als klimaneutral eingestuft, da das bei der Verbrennung freigesetzte CO 2 vorher in gleicher Menge von Pflanzen aus der Luft gebunden wurde. Angesichts der Notwendigkeit, nicht nur weitere Treibhausgasemissionen zu vermeiden, sondern auch riesige Mengen CO 2 wieder aus der Luft herauszuholen, sollte das Potential von Biomasse nur sehr begrenzt energetisch genutzt werden, da es als CO 2 -Senke gebraucht wird. Darüber hinaus steht der Anbau von Energiepflanzen, meist aus Monokulturen, in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion. Ein Import von Biomasse ist zudem aufgrund des erheblichen Transportaufwands keine Lösung. Demnach gilt es auch hier Alternativen wie Solar- und Windenergie, besonders im Verbund mit großen Wärmeund Stromspeichern, zu stärken. Wo vorhanden, kann auch die Geothermie die lokale Versorgung bereichern. Was tun im Ein- oder Mehrfamilienhaus? Bei dem Vorhaben, ein Einfamilienhaus, einen Geschosswohnungsbau oder Doppelhaushälften auf eine nachhaltige Wärmeversorgung umzustellen, sind folgende zwei Kombi-Heiz-Modelle mit Solarenergie besonders klimaschonend. Solarstrom vom Dach und Wärmepumpe Besonders beim Neubau ist eine Installation von Solar-Dachanlagen in Kombination mit einer Wärmepumpe am günstigsten und schnellsten umsetzbar. Dieses Wärmekonzept ermöglicht eine strombasierte Wärmeversorgung, bestenfalls aus selbstgemachtem sauberem Strom vom Dach. Inwieweit der eigene Strom ausreicht oder durch Strom aus dem Netz ergänzt werden muss, ist abhängig von Sonnenstunden, Energiebedarf und Stromspeicherkapazität. Solarthermie und Biomasse Ist ein Schornstein bereits vorhanden, so ist ein Biomassekessel, also die Verbrennung von Pellets, Scheitholz oder Holzhackschnitzel, in Kombination mit der Unterstützung durch eine Solarthermieanlage auf dem Dach sinnvoll. Zwar sind die Investitionskosten durch die Kombination von zwei Systemen in der Anschaffung relativ hoch, jedoch steht dem ein geringer Brennstoffverbrauch gegenüber, was die Betriebskosten senkt. Wird Wärme nur in geringen Mengen benötigt, wie vor allem im Sommer, muss der Heizkessel bei geringer Nachfrage nicht anspringen, was gleichzeitig seine Lebensdauer erhöht. Ein Wärmespeicher ermöglicht mehr Flexibilität, denn an sonnigen Tagen steht ein großes Wärmeangebot tagsüber zur Verfügung, also häufig dann, wenn die Nachfrage am geringsten ist. Biomasse sollte aber nur aus regionaler und nachhaltiger Herstellung genutzt werden, dessen Potential in Deutschland aber arg begrenzt ist. Rolf Hennig – Nachhaltiges Zuhause Für Rolf Hennig als Projektingenieur und Familienvater in der Bauhausstadt Dessau kam nur eine ökologisch und energetisch nachhaltige Gebäudesanierung infrage. Ökologische Baustoffe sowie die Nutzung von Umweltenergien und intelligenter Steuerung des Energieverbrauchs ist für ihn und seine Familie wichtig. Warum? Als Gründe nennt er: seine Kinder, Ressourcenschonung, persönlicher Nutzen, Vorsorge, sozial-ökologische Verantwortung. Mehr gibt es zu sehen als Video bei Youtube unter #kannstduauch „Nachhaltiges Zuhause: Rolf saniert sein Haus ökologisch“ unter tinyurl.com/kannstduauch-rolf. 48 49

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