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Rotmilan und Windenergie im Kreis Paderborn

Untersuchung von Bestandsentwicklung und Bruterfolg.

31 den Jahren 2010 bis

31 den Jahren 2010 bis 2016 eine gewisse räumliche Entflechtung zwischen WEA und Rotmilanrevieren besteht, der Gestalt, dass bis ca. 2.250 m um die WEA (Nah- und Referenzbereich) weniger Rotmilanreviere vorkommen als im weiteren Umfeld. Dies ist allerdings nach den Ergebnissen des Kap. 6.2 nicht auf einen Verdrängungseffekt der WEA zurückzuführen als vielmehr auf eine gezielte planerische Bevorzugung größerer Entfernungen von WEA zu Rotmilanrevieren. Abbildung 13: Revierdichten in den unterschiedlichen WEA-Entfernungszonen/Bereichen, a) im Kreis Paderborn, b) Paderborner Hochfläche Die Einteilung der Stichproben in unterschiedliche Gruppen basiert auf den Ergebnissen eines Friedmann-Test (Signifikanzniveau p < 0,05), bzgl. der Buchstabenkennzeichnung siehe Kap. 5.2.2) Die durchgeführten linearen Regressionen konnten keine signifikante Entwicklung (p > 0,05) der Revierdichten des Rotmilans in den unterschiedlichen Entfernungszonen im gesamten Kreis Paderborn und in den einzelnen Naturräumen für den Untersuchungszeitraum 2010 bis 2016 nachweisen. In Abbildung 14sind die Ergebnisse des Kreises Paderborn dargestellt. Es ist somit anzunehmen, dass die dargestellten Revierdichten natürlichen Schwankungen entsprechen. Ein Einfluss der Entfernung zu den WEA ist nicht erkennbar.

Abbildung 14: Ergebnis der linearen Regression zur Überprüfung eines Trends der Revierdichten in den verschiedenen Entfernungszonen für das gesamte Kreisgebiet, jeweils für a) den Nahbereich, b) den Prüfbereich, c) den Referenzbereich und d) den Fernbereich Rote Punkte = Anzahl Reviere im Untersuchungsjahr, blaue Linie = Regressionslinie, graue Fläche = Konfidenzintervall 32

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