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Status des Offshore-Windenergieausbaus in Deutschland_Jahr 2019

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Zubau

Zubau Jahr 2019 Kumuliert 31.12.2019 Status des Offshore-Windenergieausbaus in DeutschlandJahr 2019 Verteilung auf die Bundesländer sowie Nord- und Ostsee Im Jahresverlauf 2019 wurden ausschließlich in der Nordsee Fundament- und OWEA- Installationen durchgeführt sowie Inbetriebnahmen verzeichnet. In der Ostsee sind derzeit keine Anlagen im Bau. Insgesamt beträgt die einspeisende Kapazität in der Nordsee zum 31. Dezember 2019 6.440 MW und in der Ostsee 1.076 MW. Hinsichtlich der Verteilung der Kapazität auf die Bundesländer, die anhand der Lage des Netzanschlusspunktes zugeordnet wird, ist mit 4.662 MW der Großteil der installierten Leistung in Niedersachsen verortet. In Schleswig-Holstein sind 1.778 MW angeschlossen und in Mecklenburg-Vorpommern speisen 1.076 MW ein. Der Anteil der Anlagen, die dabei im Küstenmeer errichtet sind, ist in allen Ländern im Vergleich zu den Anlagen in der AWZ gering. Niedersachsen Schleswig- Holstein Mecklenburg- Vorpommern Kumulierte Leistung AWZ Küstenmeer Verteilung der kumulierten Leistung der OWEA mit Einspeisung auf Bundesländer und Seegebiete Ausbauverteilung auf Nord- und Ostsee Nordsee Ostsee Anzahl Leistung Anzahl Leistung OWEA mit erster Netzeinspeisung 1.111 MW 160 OWEA 0 MW 0 OWEA Installierte OWEA ohne Netzeinspeisung 112 MW 16 OWEA 0 MW 0 OWEA Fundamente ohne OWEA Keine Fundamente Keine Fundamente OWEA mit erster Netzeinspeisung 6.440 MW 1.237 OWEA 1.076 MW 232 OWEA Installierte OWEA ohne Netzeinspeisung 112 MW 16 OWEA 0 MW 0 OWEA Fundamente ohne OWEA 16 Fundamente keine Fundamente 6

Status des Offshore-Windenergieausbaus in DeutschlandJahr 2019 Ausbauziel und zugewiesene Netzanschlusskapazitäten Zurzeit ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz für die Windenergie auf See als Ausbauziel eine installierte Leistung von 6,5 GW im Jahr 2020 verankert. Eine Begrenzung des Ausbaus bis 2020 wird durch die im Energiewirtschaftsgesetz definierte maximal zuzuweisende Gesamtleistung von 7,7 GW gesetzt. Zum Jahresende 2019 ist die Maximalgrenze noch nicht erreicht, da sich einige Anlagen noch im Bau befinden oder zum Jahresende noch keine Einspeisung ins Netz erzielt haben. Pilotanlagen mit 16,8 MW befinden sich Ende 2019 noch im Bau. Weiterhin liegt für weitere Pilotanlagen eine Netzanbindungszusage in Höhe von 19,3 MW vor. In den Ausschreibungsrunden des Übergangssystems im April 2017 und im April 2018 gemäß des Windenergie-auf-See-Gesetzes wurden für den künftigen Zubau von 2021 bis 2025 Projekte mit einer Leistung von insgesamt 3,1 GW bezuschlagt. In diesen Projekten laufen Planungsund Genehmigungsverfahren. Werden die Projekte erfolgreich vorangetrieben, wird Ende des Jahres 2025 voraussichtlich eine kumulierte Leistung von 10,8 GW erreicht. Das gesetzgeberisch festgelegte Offshore-Ziel für das Jahr 2030 liegt zum Jahresende 2019 noch bei 15 GW. Die zur Erreichung fehlenden 4,2 GW werden ab 2021 in Ausschreibungsrunden nach dem zentralen Modell vergeben. 4,2 GW Mit Netzeinspeisung Installiert ohne Netzeinspeisung Ausbauziel bis 2030 15 GW 7,5 GW Projekt im Bau Netzanbindungszusage Erwarteter Zubau bis 2025 10,8 GW 3,1 GW Zuschläge im Übergangsystem 0,1 GW 0,1 GW 0,02 GW Ausschreibungsmenge im zentralen Modell Zulässiger Zubau bis 2020 7,7 GW Entwicklungsstatus der Offshore-Leistung mit erwartetem Zubau bis 2030 7

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