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Systemsicherheit 2050

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dena-Studie zu Systemdienstleistungen und Aspekte der Stabilität im zukünftigen Stromsystem

Abkürzungsverzeichnis 8

Abkürzungsverzeichnis 8 BHKW BMA VNB ENTO-E FFCR IGCC Blockheizkraftwerk Biomasse Anlage Verteilnetzbetreiber Verband Europäischer Übertragungsnetzbetreiber Fast Frequency Containment Reserve International Grid Control Cooperation

Einleitung 9 1 Einleitung 1.1 Motivation und Hintergrund Systemdienstleistungen sind für einen stabilen und sicheren Betrieb des gesamten Verbundnetzes notwendig und müssen somit zu jeder Zeit in einem ausreichenden Maß verfügbar sein. Zu den Systemdienstleistungen zählen die Frequenzhaltung, die Spannungshaltung, der Versorgungswiederaufbau und die Betriebsführung. Im Rahmen der Transformation des Energieversorgungssystems erhöht sich der Anteil erneuerbarer Energien (EE) an der elektrischen Energiebereitstellung kontinuierlich. Diese Entwicklung ist mit einem drastischen Umbau des gesamten Systems verbunden, da ein Großteil der EE-Anlagen dezentral an das elektrische Netz angeschlossen sind und sich die technischen Eigenschaften der Anlagen von denen konventioneller Großkraftwerke unterscheiden. Die Integration der EE-Anlagen erfordert aufgrund der veränderten Erzeugungsstruktur einen signifikanten Netzausbau auf Übertragungsund Verteilnetzebene und wurde bereits intensiv in Studien (z. B. [1], [2]) untersucht. In den letzten Jahren wurde der Einbezug dezentraler Energieumwandlungsanlagen (DEA) in die Erbringung der unterschiedlichen Systemdienstleistungen (SDL) vermehrt diskutiert und in der Praxis auch teilweise umgesetzt. Um die notwendigen Rahmenbedingungen, eines zunehmenden Beitrags dieser Anlagen zur SDL-Erbringung, effizient und rechtzeitig zu schaffen, bündelt beispielsweise die deutsche Energie-Agentur (dena) mittels ihrer Plattform „Systemdienstleistungen“ entsprechende Diskussionen und Erkenntnisse. Studien wie die dena-Studie „Systemdienstleistungen 2030“ [3] oder die dena-Studie „Momentanreserve 2030“ [4] haben hier bereits aufgezeigt und bewertet, welche Veränderungen und Möglichkeiten sich durch die Energiewende ergeben. Fokus der Betrachtungen war hier das Jahr 2033. Die aktuell diskutierten Themen Digitalisierung und insbesondere Sektorenkopplung sind jedoch weitere wichtige Bausteine für die nachhaltige Ausgestaltung eines zukünftigen Energieversorgungssystems und Eckpfeiler zur Erreichung der langfristigen nationalen Treibhausgas-Emissionsziele (THG-Ziele) im Jahr 2050.

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