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Wege in die Energiezukunft - Transformationspfade der Energiesysteme in internationaler Perspektive

Das Kooperationsvorhaben zwischen dem BDI und der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften – acatech fasst seine wichtigsten Erkenntnisse über die Transformationspade der Energiesysteme in ausgewählten G20-Ländern zusammen und formuliert fünf Handlungsoptionen für die deutsche Energieforschungspolitik. www.bdi.eu , www.acatech.de

Wege in die Energiezukunft - Transformationspfade der Energiesysteme in internationaler

acatech KOOPERATION Wege in die Energiezukunft Transformationspfade der Energiesysteme in internationaler Perspektive acatech/BDI (Hrsg.) Der Aufbau einer bezahlbaren, verlässlichen und nachhaltigen Energieversorgung kann nur in internationalen Kooperationen gelingen. Globale Abhängigkeiten und Auswirkungen des nationalen Handels werden derzeit noch oft zu wenig beachtet. Deshalb braucht es systematische Erkenntnisse über internationale Strategien und innovative Forschungsansätze. Was aber sind wegweisende Impulse für Innovationen im Energiesystem? Welche Transformationspfade werden bereits erfolgreich beschritten, und welche Best Practices im Energiebereich bieten Chancen für Deutschland in Europa und im globalen Kontext? Und welche Kooperationsmöglichkeiten ergeben sich daraus? Mit dem Ziel, Antworten auf diese Fragen zu finden, wurde das Kooperationsvorhaben zwischen acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) „Wege in die Energiezukunft: Transformations pfade der Energiesysteme in internationaler Perspektive“ 2016 ins Leben gerufen. Das Projekt wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Kern des Vorhabens bildeten sogenannte Fact Finding Missions – hochrangig besetzte Delegationsreisen von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft – zu führenden In sti tu tio nen der Energieforschung und der Industrie in ausgewählten Ländern der G20. Im April 2017 besuchte die erste Delegation der deutschen Fachleute die USA. Die zweite Reise führte im Frühjahr 2018 nach China, Japan und Südkorea. Die dritte und letzte Reise führte im Herbst 2019 nach Australien. Die Schlussfolgerungen dieser Reisen wurden auf Basis der Erkenntnisse vor Ort von acatech und BDI in gemeinsamen Impulspapieren zusammengetragen. Diese lieferten wichtige Impulse für die Entwicklung von fünf Handlungsoptionen für die deutsche und europäische Energieforschungspolitik: 1. Expertise bündeln, Forschung verknüpfen: zentrale Koordinierung der Energiewende erforderlich. 2. Breite der Energieforschung bewahren und die Ergebnis- und Technologieoffenheit fördern, dennoch insbesondere Sektorkopplung und Power-to-X, CCUS-Technologien und elektrochemische Speicher verstärkt verfolgen. 3. Kontinuierliches Energiewende-Benchmarking der G20-Länder einführen. 4. Internationale Technologieallianzen und Partnerschaften fördern, insbesondere eine deutsch-australische Partnerschaft zu grünem Wasserstoff. 5. Mit gutem Beispiel vorangehen: zeigen, dass es geht.

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